Back to School 5 – 11 Tipps und Tricks

Hallo ihr lieben.

Habt ihr die Woche gut überstanden? Bei mir war es ein bisschen auf und ab, aber nichts allzu Hektisches.

Heute kommen wir zum letzten Teil meiner kleinen Back to School – Serie, 11 meiner Lieblingstricks und -tipps rund um die Schule.

 1. Hab immer ein kleines Notfall-Kit bei.

Dieses Kit kannst du dir nach Bedarf zusammenstellen. Ein paar Dinge lege ich dir zwar an Herz, aber wie alles andere auch kommt es auf deine Bedürfnisse an.

  • Sein wir mal ganz ehrlich, die Schule ist nicht unbedingt der sauberste Ort der Welt. Es sind unglaublich viele Menschen auf einem sehr beschränkten Platz. Das heißt nicht, dass du jetzt alles putzen sollst bevor du dich irgendwo hinsetzt. Aber ein bisschen Hygienegel, oder Tücher, können nicht schaden. Vor allem in der Grippe-Zeit.
  • Handcreme und Lippenpflege. Das Gilt auch für Jungs und Männer. Vor allem in der kommenden Jahreszeit sind Hände und Lippen einfach angegriffen. Und es ist so unangenehm, wenn du nicht mal mehr die Seiten richtig umblättern kannst, weil die Hände zu trocken sind, oder?
  • An und für sich muss ich hier nicht viel sagen. Es ist immer handlich es bei zu haben. Denn du weißt nie wann du es unbedingt benötigst.
  • Hoffentlich brauchst du sie nicht oft, aber wie oft schneidet man sich am Papier? Ich habe dafür ein unglaubliches Talent und bevor meine Notizen Blutflecken aufweisen habe ich lieber ein paar Pflaster dabei. Habe ich übrigens immer noch.
  • Bürste/Kamm und Zopfgummis. Auch hier nicht nur für uns Frauen. Es gibt ja auch so schön kompakte, dass sie kaum Platz wegnehmen.
  • Kaugummis/Mints. Du bist die beliebteste Person, wenn du in der Klasse eine Packung Kaugummis aufmachst. War schon immer so, wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Tipp am Rande, hab immer eine extra Packung mit Kaugummis/Mints dabei, die nicht deine Lieblingssorte sind. So musst du nicht die „guten“ teilen. 😉

 2. Habe einen festen Lernplatz.

Ich weiß, manchmal will man sich nur aufs Bett schmeißen und ganz schnell die Hausaufgaben hinter sich bringen. Aber ganz ehrlich, wie viel schaffst du dort? Nicht so viel oder? Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, die im Bett am besten arbeiten können. Wenn du dazu gehörst, nutze das aus. Aber auch hier gilt, ein fester Arbeitsplatz hilft enorm. Ob es nun der Schreibtisch, die Couch oder ein Küchentisch ist, ist dabei völlig irrelevant. Arbeite dort wo du gut arbeiten kannst. Halte dich dann aber auch an diesen Platzt. So kommst du leichter in den Arbeitsmodus.

 3. Time Management ist Key: Lege feste Lernzeiten fest. Und halte dich daran.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen. Planung ist das A und O. Es ist enorm wichtig und dazu gehört natürlich auch die Zeitplanung. Wenn du immer, oder fast immer, zur gleichen Zeit lernst oder Hausaufgaben machst, nutzt du einen ähnlichen Effekt wie beim gleichbleibenden Arbeitsplatz. Du gehst nach einer Weile ganz automatisch in den Arbeitsmodus über und wirst dadurch effektiver. Du brauchst unter Umständen eine Weile, bis du dich daran gewöhnt hast, aber es ist wirklich nützlich. Natürlich kann immer mal wieder etwas dazwischenkommen, aber solange das nicht täglich der Fall ist, ist das völlig in Ordnung. Und denk immer daran auch Pausen zu machen und sie in der Zeitplanung zu beachten. Denn nach einer gewissen Zeit kannst du einfach nichts mehr aufnehmen.

 4. Karteikarten sind deine besten Freunde, wenn es ums Lernen geht.

Ganz ehrlich? Ich liebe Karteikarten zum Lernen. Sie sind so praktisch, wenn man den Lernstoff komprimiert aufgeschrieben hat. Und mich Buchringen kannst du auch alle Karteikarten für eine Arbeit oder zu einem Thema zusammenfassen. Dafür musst du die Karten nur an einer Seite lochen. Ein Loch in einer der oberen Ecken ist dabei ausreichend. So hast du alles zusammen, was zusammengehört.

 5. Lerne zusammen mit Freunden.

Das kann ziemlich nach hinten losgehen. Aber wenn du dich zusammennimmst und auf das Lernen konzentrierst, hilft es sehr. Denn wenn du etwas nicht verstehst, die Chancen sind hoch, dass es einer deiner Freunde verstanden hat. So könnt ihr euch austauschen und du hockst nicht ewig über einem Problem und verschwendest deine ganze Zeit. Es hilft auch beim Lernen, wenn du etwas jemand anderen erklärst. Das kannst du auch machen, wenn du alleine lernst. Stell dir einfach vor du musst es jemanden erklären, der absolut keine Ahnung davon hat.

 6. Schreib mit!

Das ist eigentlich auch logisch. Ich habe mich aber auch nicht immer darangehalten. Frei nach dem Motto, das vergesse ich schon nicht. Und natürlich habe ich es vergessen. Also, Hausaufgaben und Infos für Klassenarbeiten müssen aufgeschrieben werden. Du sollst jetzt nicht im Steno-Stil alles aufschreiben was aus dem Mund deiner Lehrer kommt. Aber im Normalfall wird wichtiges wiederholt oder es wird explizite dazu gesagt, dass es wichtig ist.

 7. Satzzeichen können deinen Text verlängern (PC).

Das ist zwar ein bisschen geschummelt, aber was solls. Wenn du die Chance hast einen Text auf dem PC zu verfassen und gedruckt abgeben kannst, ist dieser Tipp manchmal lebensrettend. Naja fast. Es hilft natürlich nur wenn es um reine Länge geht und nicht um die Anzahl der Wörter, daran musst du denken. Du wirst überrascht sein, wie viel es ausmacht, wenn die Satzzeichen nur ein oder zwei Schriftgrößen größer sind. Mehr ist auch unangebracht, da es dann wirklich offensichtlich wird. Es macht auch aus ein paar wenigen Sätzen keine ganze Seite. Aber je länger der Text ist, desto mehr Platz kann man dazu schummeln.

 8. Nutze Wikipedia mit Bedacht.

Wikipedia ist klasse. Einer meiner Lehrer war ein ziemlicher Fan und hat uns dazu ermutigt es auch zu nutzen. Du musst allerdings sehr vorsichtig damit umgehen. Denn es kann jeder seine Texte reinstellen. Daher ein paar Kleinigkeiten zu Wikipedia.

  • Sehr viele Text sind sehr gut aufgebaut. Daher kannst du die Gliederung durchaus für Vorträge und Präsentationen nutzen.
  • Verlass dich nie auf nur einen Artikel. Schau dir andere an und vergleiche Sie miteinander.
  • Nutze die Quellenangaben am Ende der Artikel als zusätzliche Quellen für deine Arbeit. Da musst du nicht noch mehr selbst suchen. Geh aber trotzdem kritisch mit ihnen um, wie mit allen Quellen.

 9. Übe Vorträge vor dem Spiegel.

Vorträge sind für manche ein Segen und für andere die Hölle. Ich war immer sehr zwiegespalten. Ich mag den Research Aspekt, aber das eigentliche Vortragen? Naja nicht mein Favorit. Was aber bei der Aufregung geholfen hat ist den Vortrag vor dem Spiegel üben. Die ersten Male war es schon merkwürdig aber wurde schnell besser. Wer eine Kamera hat, noch besser, film dich beim Vortrag. So siehst du wo du dich verbessern kannst und es nimmt dir die Aufregung, da du dich aus den Augen deines Publikums siehst.

 10. Nutze Google Translator.

Und zwar nicht zum Übersetzten! Also einzelne Wörter oder Phrasen ist völlig okay, aber nicht ganze Texte. Du kannst deinen Text in den Translator kopieren und dir vorlesen lassen. So stolperst du über Wiederholungen, die das Gehirn automatisch übergeht. Auch Formulierungen, die ungünstig sind, fallen dadurch eher auf als beim Lesen.

 11. Hab Mut zur Lücke.

Du kannst wahrscheinlich nicht alles lernen. Vor allem bei Abschlussprüfungen. Und es gibt immer mal kleine Teile, die du dir einfach nicht merken kannst. Das Heißt nicht, dass du jetzt in Panik verfallen sollst. Wenn etwa einfach nicht in deinen Kopf pass, überspring es erstmal. Du kannst später darauf zurückkommen. Und wenn dann einen Teil gar nicht mehr in den Lernplan unterbringen konntest ist das auch nicht der Weltuntergang. Es sollte nun nicht der Teil sein, wo dein Lehrer gesagt hat, dass ist das Hauptthema der Klassenarbeit. Auch ganze Bereiche wegzulassen ist kontraproduktiv. Aber kleinere Teile werden dich nicht zu sehr in Schwierigkeiten bringen. Lern lieber den Rest gründlich als den Kopf über einen kleinen Teil zu verlieren.

 

So, damit ist die Serie beendet. Wie gefiel du es? Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Waren hilfreiche Tipps für dich dabei.

 

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Back to School 4 – How to organize your notes

 

Hallo ihr Lieben,

na schon reif fürs Wochenende? Ich auf alle Fälle, aber ich darf arbeiten gehen.

Heute wollte ich endlich mit meiner Back to School Serie weiter machen und zwar mit dem Teil darüber, welche Möglichkeiten es gibt um eure Notizen und Arbeitsblätter zu sortieren. Ich habe ein paar verschiedene Möglichkeiten herausgesucht und ausprobiert. Da habt ihr dann eine kleine Auswahl und es sollte für jeden etwas dabei sein.

Der Klassiker – Schnellhefter

Ob jetzt aus Pappe oder Plastik, jeder kennt sie, die Schnellhefter. Die meisten dürfen auch damit aufgewachsen sein. Sie sind nicht umsonst der Klassiker, sie sind leicht und man hatte alles zu einem Fach direkt griffbereit. Durch die verschiedenen Farben kann man damit auch super alles koordinieren. Ich hatte immer Blau für Sprachen, Grün für Naturwissenschaften, Rot für Mathe, Weiß für künstlerische Fächer, Schwarz für Gesellschaftswissenschaften u.s. Natürlich hat jeder da seine Vorlieben, aber ich empfehle euch, wenn ihr die Schnellhefter nutzt, legt fest, welche Farbe für welches Fach bestimmt ist. Ihr gewöhnt euch sehr schnell daran und könnt fast blind eure Schultasche packen. Und wer nicht so viele Farben nutzen möchte, kann sich auch für eine Farbe entscheiden und farbige Label benutzen. Der Nachteil bei den Schnellheftern ist, dass sie sehr schnell knicken und man dann Eselsohren in seinen Dokumenten hat. Aber dafür gibt es ja die Heftordner.

Alles zusammen – Ordner

Vor allem während meines Studiums habe ich mich auf die Ordner-Methode gestürzt. Es war unglaublich praktisch alles immer griffbereit zu haben. Allerdings wird es sehr schnell sehr schwer. Daher kann ich das nur empfehlen für diejenigen, die entweder nur wenige Fächer haben oder die immer die gleichen Fächer zusammen haben. Dies trifft eher für Studenten und Berufsschulschüler zu. Also wenn ihr an bestimmten Tagen immer die gleichen Fächer habt (Beispiel: Montag/Mittwoch/Donnerstag: Fach A, B, C/ Dienstag/Freitag: Fach D, E, F) kann ich euch diese Methode nur empfehlen.

Der große Vorteil an den Ordnern ist, dass es unglaublich einfach ist, sie in verschiedene Bereiche zu teilen. Entweder wird nach Fächern sortiert oder man hat einen Bereich für Notizen und Arbeitsblättern, einen Bereich für Hausaufgaben und einen für Tests. Und ihr findet direkt was ihr sucht, sofern es abgeheftet ist. Zwar geht das theoretisch auch bei Schnellheftern, aber die meisten Trennblätter sind zu breit und schauen heraus und so viel Platz ist in einem Schnellhefter dann auch nicht. Bei Ordnern geht das einfach viel einfacher, zumindest für mich.

Wer in seiner Schulzeit jetzt unbedingt auch Ordner nutzen will, weil sie einfach stabiler sind, es gibt inzwischen ja auch super dünne Ordner, die man im Prinzip wie Schnellhefter nutzen kann. Auch hier gilt, wenn ihr bestimmte Fächer immer am gleichen Tag habt (Beispiel: Kunst/Musik, Geschichte/Erdkunde…), fügt sie zusammen in einen Ordner, das spart etwas Platz. Oder ihr schaut euch die folgende Variante an.

Die Kombination – Schnellhefter für den Ordner

Schnellhefter + OrdnerEs gibt mittlerweile auch Schnellhefter aus Plastik, die gelocht sind und in Ordner passen. Ich weiß nicht wie lange schon, vermutlich eine Weile. Ich habe sie leider erst entdeckt, als ich nicht mehr zur Schule gegangen bin. Ich habe sie bisher auch nur in schwarz und weiß gesehen, aber es gibt sie garantiert auch farbig. Jedenfalls eigen sie sich gut, wenn ihr für jedes Fach einen eigenen Hefter haben möchtet, aber trotzdem nicht auf einen Ordner verzichten möchtet. So könnt ihr euch pro Fach einen Hefter fertigmachen und täglich die benötigten Hefter in den Ordner tun. Warum sollte man sich diese Arbeit machen? Nun ja, ich würde mir in dem Ordner einen Bereich mit meinen losen Blättern fertigmachen. Einen Bereich mit aktuellen Infos und relevanten Dokumenten, die ich nicht nur in einem Fach haben. Fächerübergreifende Sachen, Gruppenarbeiten, Material zu Vorträgen, alles Dinge an denen man in Frei- oder Vertretungsstunden bearbeiten kann. Das würde immer so lange im Ordner bleiben, wie es benötigt wird und wenn alles fertig ist, kann es zu Hause abgeheftet werden. Dann kommt der Bereich mit den einzelnen Heftern.

Was ich seit ewigen Zeiten kenne, sind diese Schnellhefter aus Pappe, die Ösenhefter. Mochte ich persönlich nicht für ganze Fächer, habe sie aber super gerne für Projekte benutzt. Da hatte ich dann das gesamte Material für Vorträge drin. Super praktisch, wenn Fragen kamen, wo ich zwar wusste das es im Material erwähnt wurde, aber nicht mehr darauf kam. Vom Prinzip würden sie sich aber genauso eignen wie die Schnellhefter.

Die übersichtliche – Präsentationsmappe

PräsentationsmappeDiese Variante habe ich selbst nie benutzt und hätte auch nicht zu meinem Lernstil gepasst. Aber ihr kennt sicher die Präsentationsmappen, wo die Dokumentenfolien fest zusammen gebunden waren. Es sind nicht genügend Folien, um Material von einem ganzen Fach unter zu bringen, es sei denn man hat sehr wenig. Aber ihr könntet Notizen und Arbeitsblätter von einem Thema in einer Folie unterbringen. So habt ihr alles an einem Platz, wenn ihr euch auf Klassenarbeiten oder Prüfungen vorbereitet. Also weniger für den täglichen Gebrauch als mehr für das Abheften Zuhause.

Die Schnelle – Fächermappe

FächermappeDie Fächermappe haben einige meiner Kommilitonen genutzt. Mir wäre es etwas zu viel loses Papier gewesen, aber für jemanden der weder Hefter noch Ordner mit sich rumschleppen will eine gute Variante. Ihr könnt einfach eure Notizen und anderen Materialien von den Fächern in je ein Fach der Fächermappe legen, die Mappe zumachen und fertig. Es ist definitiv leichter als mit einem ganzen Ordner rumzurennen, kann aber etwas unübersichtlich werden, da die Blätter nicht zwingend geordnet sind. Wer aber regelmäßig aufräumt und sortiert dürfte damit keine Probleme haben. Und es gibt noch die Heftstreifen, damit könnt ihr die Blätter zu mindestens zusammenhalten.

Mal etwas anderes – Notizbuch als Hefter

Mal eine etwas andere Variante. Nehmt doch einfach euer Notizbuch als Hefter. Das habe ich zum Ende meiner Berufsschulzeit gemacht und hat super funktioniert. Ich habe dafür ein Notizbuch mit Trennblättern benutzt, weil ich nur 4 Fächer hatte, es geht aber auch wunderbar mit den einfachen. An der letzten Seite eines Bereiches hatte ich einen Heftstreifen, um dort Arbeitsblätter ab zu heften. Eine gute Idee wäre auch, die Arbeitsblätter an die letzte Seite eines Themas ab zu heften, so hat man eine Trennung zum nächsten Thema innerhalb eines Bereiches ohne Trennblätter zu nutzen. Wer wie ich die Notizbücher mit Trennblättern nutzen möchte, dem empfehle ich darauf zu achten, dass die Trennblätter Taschen haben. Da kann man die Blätter, die nicht vom Lehrer gelocht sind, erstmal ablegen und Zuhause in Ruhe abheften.

 

So, das war es schon, ich hoffe der eine oder andere kann noch ein paar Ideen mitnehmen, auch wenn die Schule vor längerem angefangen hat.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und bis Montag.

Back To School 3 – Essentials

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zum dritten Teil in meiner Back to School Serie und zu meinem ersten Giveaway. Deswegen komme ich auch erst heute zum Essentials-Beitrag. Ich stand nämlich vor den ganzen Materialien und dachte mir, ich brauch einen Großteil davon nicht und es würde nur rumliegen, aber ich wollte doch alles zusammen haben für den Beitrag. Da kam mir die Idee, warum nicht an die geben, die es gebrauchen können. Finde ich eine gute Idee und hoffen das es auch klappt. Zum Teilnehmen einfach nur den Link unten benutzen.


Wenn man in letzter Zeit einkaufen geht wird man mit Back to School förmlich überschüttet. Es gibt unmengen an Material in ungefähr 100 Ausführungen, da verliert man schnell den überblick und kauft alles in Sicht. In der Schule stellt man dann fest, dass man von einigem zu viel hat, andere Dinge gar nicht braucht und wichtige glatt vergessen hat.

Was braucht man nur eigentlich?

Hefter oder Ordner

Natürlich braucht man etwas wo man seine Notizen und Arbeitsblätter abheften kann. Es gibt zwei sehr weitverbreitete Methoden, an denen sich auch die Geister scheiden. Hefter oder Ordner. Bis einschließlich der 13. KLasse habe ich selbst Schnellhefter benutzt. Farbige Schnellhefter nach klassen sortiert (Blau für Sprachen, rot für Mathe und Physik etc.). Der Vorteil daran ist, dass man immer nur das Material bei hatte für die Fächer, die man auch wirklich an einem Tag hatte. Außerdem sind schnellhefter leicher als Ordner und nehmen nicht so viel Platz weg. Der Nachteil war, dass sie bei weitem nicht so stabiel wie ein Ordner sind.

In der Uni und in der Berufsschule bin ich auf Ordner umgestiegen und bin mit der Methode sehr gut zurecht gekommen. Der Vorteil war, dass ich alles bei hatte was ich brauchen konnte, also in Freistunden auch an anderen Dingen arbeiten konnte. Der Ordner war stabiler und die Blätter konnten gar nicht knicken oder Eselsohren bekommen.

Hefter

Und durch Trennblätter ließ sich alles so schön organisieren.Der Nachteil ist natürlich das Gewicht und die Größe der Ordner. In der Schule wäre es wohl zu viel geworden. In der Uni oft gleiche Fächerkombination an bestimmten Tagen (Fach A+B Montag und Donnerstag, Fach C+D+E Dienstag, Mittwoch und Freitag), da hatte ich dann zwei Ordner. In der Berufsschule hatte ich nur 4 Fächer, da konnte ich einen Ordner nutzen.. So hatte ich entwederWer jetzt doch Ordner nutzen möchte, es gibt aber auch Schnellhefter die man in Ordner heften kann. Da kann man die Hefter so austauschen wie man es braucht, ohne dann mit einem Haufen loser Blätter dazustehen.

Wer nun keine Schnellhefter nutzen möchte und den Ordner nicht mitschleppen will, kann eine Ablegemappe (Fächermappe) benutzen. Jedes Fach enthält die Materialien für ein Fach. Der Vorteil dabei ist, dass die Mappe leichter als ein Ordner ist und man alle Materialien zur Hand ist. Auch werden die Blätter nicht geknickt und man kann zu Hause alles mit einem Griff abheften. Der Nachteil ist, dass es etwas unübersichtlich wird, denn die Blätter sind trotzallem lose. Wenn man jetzt alles wöchentlich abheftet hat man das Problem, dass einem Material fehlt was man in der neuen Woche noch benötigt. Besser ist es also alles nach Themen abzuheften. Sobald man ein Thema in der Schule beendet hat kann man alles abheften, allerdings beschäftigt man sich oft wochenlang mit einem Thema und hat dann eine Menge an Material, da kann es etwas schwer werden.

Blöcke oder Collegeblöcke

Man bekommt ja nicht nur Arbeitsblätter, sondern muss auch eigene Notizen anfertigen. Da hat man eine kleine Auswahl an Materialen: Blöcke, Collegeblöcke und Hefte. Ich persönlich bevorzuge Collegeblöcke, vor allem die mit Trennblättern. Diese kann man auch anstelle von Heftern nutzen, an das letzte Blatt eines Abschnittes kann man mit Heftstreifen auch Arbeitsblätter einheften. Aber auch ohne sie als Hefter zu nutzen sind sie so praktisch. Blöcke.jpgMan hat alle Notizen zu einem Thema direkt auf einen Blick, Der Vorteil von Collegeblöcken ist auch, dass man die Notizen nicht sofort einheften muss. Ich finde ja bei normalen Blöcken ist es umständlicher wenn man mehrere Blätter beschreibt und diese dann erst später einheften will. Vielleicht hab ich mich auch zu umständlich angestellt, aber ein Teil der Blätter ist beim Umschlagen abgegangen. Bei Collegeblöcken war es viel einfacher diese erst am Ende der Woche in die entsprechenden Hefter zu heften. Hefte hab ich glaub ich seit der Grundschule nicht mehr benutzt. An und für sich sind sie praktisch wenn man sie mit einem großen Thema füllen kann oder mehrere kleine. Blöd war nur immer wenn man mitten im Thema ein neues Haft anfangen musste und ruinierte Seiten konnte man auch nicht einfach herausnehmen.

Federtasche und Stifte

Nun zum spaßigen Teil, den Schreibutensilien. Ich ich liebe Stifte^^ Naturlich braucht man nun nicht so viele Stifte wie ich, aber ein paar sind schon nötigt. Normale blaue oder schwarze Kugelschreiber/Füller sind Pflicht. Nicht jeder Lehrer lässt Tests und Arbeiten mit farbiger Schrift zu, vor allem rot ist tabu. Bleistifte sind auch immer nötig. Am besten sind meiner Meinung nach Druckbleistifte, da kein Anspitzen nötig ist. Aber nicht jeder mag diese und die Minen der normalen Bleistifte sind etwas stabiler.

PensFarbige Stifte sind meiner Meinung nach auch extrem wichtig. Egal ob für Projekte oder um die eigenen Notizen ansprechender zu gestallten. Ein Set an Highlightern ist aus der Schule eigentlich nicht mehr weg zu denken. Um Stichworte in Notizen hervorzuheben oder relevante Textstellen zu markieren um sie später schnell wieder zu finden. Buntstifte, Fineliner und Filsstifte sind für kreative Projekte essenziell. Auch für eigene Notizen sind die sehr hilfreicht, da sie das Lernen extrem vereinfachen.

Extras

ExtrasNeben Stiften gibt es noch ein paar Essentials, die man immer benötigt. Ohne Korrekturroller (oder die Stifte) kommt man heute auch kaum noch zurecht. Sie machen es so einfach Fehler zu korrigieren, ohne das es unordentlich aussieht. Lineale sind nicht nur in Kunst und Mathe hilfreich. Auch in anderen Fächern können Graphen und Darstellungen von Bedeutung sein. Klebestifte braucht man in den höheren Klassen sehr selten, wenn man sie dann aber braucht, hat man sie nie dabei.

Sticky Notes

Das gleiche gilt für Scheren. Anspitzer und Radiergummi gehören ebenfalls in jede Federtasche. Auch immer wichtiger werden Sticky Notes. Ob man bestimmte Seiten oder Abschnitte markieren, kleine Zusammenfassungen anfertigen und einkleben, Erinnerungen oder kleine Nachrichten schreiben möchte, man benötigt Sticky Notes. Um organisiert zu bleiben ist auch ein Planner oder Hausaufgabenheft umungänglich.

Die Federtasche(n)

Um jetzt nicht jedesmal für einen Stift durch die Schultasche zu wühlen, ist eine Federtasche extrem hilfreich. Und auch hier gibt es so viele Varianten. Die Variante mit den Schlaufen, wo jeder Stift seinen Platz hat ist eigentlich extrem praktisch und ordentlich. Trotzdem ist sie in der Mittel- und Oberstufe eigentlich non-existent. Ich habe sie auch nicht mehr benutzt und bin auf die Faulenzertaschen umgestiegen. Je mehr Stifte man hatte, desto größer musste die Tasche sein. Aber ab einer bestimmten Größe hat man einfach bestimmte Stifte nicht mehr gefunden. Daher ein Tipp an alle, die mehr als genug Stifte haben: entweder zwei Federtaschen nutzen oder eine mit zwei Abteilen. So kann man die Stifte, die man immer braucht in einem Teil haben und Sachen, die man nur gelegentlich benutzt in einem anderen.Essentials


So das waren nun die Essentials, jetzt kommen wir zum Giveaway. Zum Teilnehmen einfach auf den Link klicken.

Back To School Giveaway

Das Giveaway läuft vom 04.08.2017 um 08.00 Uhr bis 31.08.2017 23.59 Uhr (MEZ).

Inhalt des Giveaways

  • Ordner + 1×10 farbige TrennblätterGiveaway
  • Ablegemappe mit 6 Fächern
  • Collegeblock liniert + 4 Trennblättern
  • 1 Collegeblock karriert
  • 10 Schnellhefter, Lineal-Set
  • Sticky Notes Set
  • Klebestift
  • Korrekturroller
  • 2 PaperMate Pens (schwarz/Blau)
  • 10 farbige Fineliner, 5 farbige PaperMate InkJoy
  • IndexTabs
  • 6 Farbige Highlighte
  • 4 Druckbleistifte + Nachfüllminen
  • Mini Schreibset

Regeln

Ihr müsst:

  • Abonnent meines Blogs sein,
  • mindestens 18 Jahre alt sein (oder eine schriftliche Erlaubnis eurer Eltern haben),

Das war es auch schon, ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

Ganz liebe Grüße=)

Änschies Themenmonat Teil 4

Hallo ihr Lieben,

man glaubt es kaum, aber der Februar ist nun auch fast zu Ende. Das bedeutet wir kommen heute zum vierten und letzten Teil von Änschies  ThemenmonatHeute geht es um die Vorstellungen und Erwartungen man von dem Nachher hat. Was also nach dem Studium/der Ausbildung passiert. Da ich ja nun schon eine Weile fertig bin, kann ich euch auch beschreiben wie die erste Zeit danach war und wie sich meine Vorstellungen erfüllt und entwickelt haben.


Wie man zum Studieren/Ausbildung fand, Welche Vorstellungen hatte man dazu?

Für die Zeit nach meinem Studium hab ich mir ewig viele Gedanken gemacht. Was dann passiert und wie es sich anfühlt. Ich hatte mir schon Pläne, wenn auch keine konkreten, ausgemalt, wie ich die erste Zeit noch in den Niederlanden bleibe und in dem Bereich Fuß fasse. Ich wollte mich dann in die Richtung der forensischen Psychologie weiter bilden und auf diesem Feld arbeiten. Es ist aber auch sooo interessant. Und erschreckend. Man macht sich ja kaum Vorstellungen welche menschlichen Abgründe es gibt.

Naja, daraus wurde ja bekannter Weise nicht wirklich etwas. Ich muss gestehen, ich wusste damals wirklich für eine Zeit nicht wie ich weiter machen sollte. Also ich hatte jegliche Richtung verloren. Ich kann aber von mir behaupten, dass ich keine meiner Entscheidungen bereue, natürlich hätte ich einiges mit meinem jetzigen Wissen anders machen können. Aber mit dem Stand damals würde ich es genauso wieder machen. Zum Glück hab ich mir recht schnell eine neue Richtung gesucht, die ich auch mag und habe dann sehr schnell etwas gefunden. Ich glaube Misserfolge hätte ich nur schlecht verkraftet zu der Zeit. Aber, es muss ja weiter gehen.

Für das Ende meiner Ausbildung hatte ich dann schon konkretere Ziele vor Augen. Ich fand es auch leichter mir die Zeit nach der Ausbildung vorzustellen als nach dem Studium. Es ist schon etwas anderes, nach der Schule, die eine Uni ja nun mal ist, egal wie praxisorientiert, dann in die Arbeitswelt zu gehen. Die Ausbildung ist ja quasi die Arbeit, zumindest in Grundzügen, die man auch danach macht.

Meine Vorstellungen waren sehr konkret, Übernommen werden, wenigstens ein Jahr in meinem Hotel bleiben, dann eventuell wechseln, man weis ja nie und dann den Ausbilder-Pass machen um selbst ausbilden zu dürfen. Ganz einfach und klar strukturiert. Ganz so einfach ist es dann doch nicht gewesen. Ich wurde übernommen und bin jetzt seit etwa 8 Monaten in meinem Hotel. Für danach gibt es schon einen Plan, wenn es dann klappt wie ich es möchte. Allerdings ist da noch nichts unter Dach und Fach, daher schweigen wir lieber über die Einzelheiten. Es sei nur so viel gesagt, es ist nicht das was ich eigentlich geplant hatte. Ich halte euch aber auf dem Laufenden.

Die erste Zeit nach meiner bestandenen Prüfung war etwas surreal. Ich meine es lief wie immer, ich habe quasi die gleiche Arbeit gemacht wie vorher. Dadurch das ich ja auch im gleichen Hotel geblieben bin, musste ich mich an nichts neues gewöhnen. Außer an die neue Verantwortung. Und ich muss sagen, das ist schon etwas anderes. Ich hab mich ja manchmal etwas geärgert, wenn ich bestimmte Aufgaben nicht selbst machen durfte, zumindest bei manchen Kollegen, obwohl ich sie ja hätte machen können. Aber heute sehe ich das etwas differenzierter. Natürlich müssen Azubis diese Aufgaben machen um sie zu lernen, denn nach der Ausbildung wird das von ihnen erwartet. Auf der anderen Seite, hat man als Facharbeiter die Verantwortung und muss diese auch übernehmen wenn der Azubi Mist baut. Was den meisten Azubis glaube ich gar nicht so bewusst ist. Jedenfalls ist es jetzt tatsächlich etwas stressiger als vor der Prüfung, obwohl es die gleiche Arbeit ist. Es ist auch extrem schwer zu erklären. Ich liebe es mit unseren Azubis zu arbeiten, unsere Azubis sind auch toll, aber man hat halt selbst keinen mehr den man einfach mal fragen kann. Natürlich gibt es noch Abteilungsleiter und so, aber die sind nicht immer zu greifen. Und ganz ehrlich, man will ja nicht immer fragen und sich die Blöße geben. Auf der anderen Seite ist man nun selbst derjenige der gefragt wird. Und da fällt einem dann erst auf, wie unsicher man bei manchen ist. Weil selbst Fehler machen ist eine Sache, anderen etwas falsch erklären woraus Fehler entstehen eine ganz andere. Alles in Allem ist es einfach doch ein merkbarer Unterschied, auch bei Ausbildungen.

 

 


Das war es für heute,und ich wollte gerade schreiben worum es nächste Woche geht, aber es gibt gar keine nächste Woche….Sehr schade, es hat wirklich Spaß gemacht und war sehr informativ, wenn man sich die unterschiedlichen Sichtweisen und Perspektiven angesehen hat.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße

Änschies Themenmonat: Ausbildung/Studium Teil 3

Hallo ihr Lieben,

und herzlich willkommen zum dritten Teil von Änschie´s  Themenmonat.

Beim letzten Mal ging es ja um die Frage ob und wie weit sich unsere Vorstellungen vom Studium oder der Ausbildung erfüllt haben.

Heute Geht es um die Frage wie man sich selbst motiviert hat. Da sich das bei mir im Studium und in der Ausbildung nicht großartig unterschieden hat, werde ich den heutigen Beitrag nicht mehr teilen.


 

Wo nimmt man Motivation her? Fürs Lernen, fürs Weitermachen, für den
Haushalt,Zweifel bei Fehlschlägen? Wie motiviert man sich dann um
weiter zu machen?

Das an sich ist natürlich ein Thema über das man eine eigene Serie schreiben könnte und das man auf eigentlich alle Lebenslagen anwenden könnte. Ich werde versuchen mich kurz zu halten und nicht allzu sehr abzuschweifen, so wie beim letzten Mal^^

Ich finde es etwas schwierig die Frage zu beantworten, wie ich mich selbst motiviere, da das ganz unterschiedlich sein kann.

In den meisten Fällen halte ich mir vor Augen, was mein eigentliches Ziel ist. Und nicht ich will bestehen oder den Abschluss machen, sonder ich will diese Prüfung bestehen, weil ich dann im nächsten Jahr einen bestimmten Kurs belegen kann und diese Prüfung Voraussetzung dafür ist. Also versuche ich mir immer ein konkretes und nicht zu allgemeines Ziel zu setzten.

Für das Lernen stell ich mir ja gerne Pläne auf um mir einen Überblick zu verschaffen was ich alles an Material habe. Das hilft mir auch sehr, alles in kleinere Portionen zu unterteilen und nach und nach abzuarbeiten. So kann ich an einem Tag mehrer kleine Einheiten abarbeiten und sie von der Liste streichen, was an und für sich schon eine tolle Motivation für den nächsten Tag ist. Es ist einfach ein gutes Gefühl Sachen als erledigt zu markieren. Natürlich ist man nicht unbedingt fertig mit dem Themenkomplex aber man hat trotzdem das Gefühl etwas geschafft zu haben. Wenn ich es in großen Einheiten lassen würde, würde ich an vielen Tagen einfach nicht fertig werden und es würde mich stressen das zu wissen. Mit den kleineren Einheiten schaffe ich nicht mehr an einem Tag, kann aber sagen, hey ich bin mit denen schon fertig und es hängt nichts unfertiges über meinem Kopf. Wichtig ist es hier, finde ich, auch extra Zeit einzuplanen, denn für manches braucht man länger als erwartet. Allerdings würde ich nicht mit neunen Sachen anfangen wenn ich früher fertig geworden bin, sondern dann einfach alles weglegen und es richtig genießen das ich alles eher geschafft habe.

Natürlich kommt man manchmal zu dem Punkt wo man nicht mehr weiterweis oder denn Sinn am weitermachen nicht mehr sieht. Das ist auch komplett normal und kommt bei so gut wie jedem vor. Ich denke man sollte dann etwas zurück treten und feststellen wo das Gefühl her kommt. Lief eine Klausur nicht wie erwartet, ist es einfach alles zu viel oder kommt das Gefühl aus dem privaten? Man sollt erst diese Fragen beantworten und versuchen die Probleme zu lösen bevor man sich tatsächlich Gedanken um das Studium oder die Ausbildung macht.Nicht das man eine Entscheidung trifft, die man am Ende bereut. Sollte man aber tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es allgemein am Studium oder der Ausbildung liegt, kann man sich immer an Betreuer und Dozenten wenden. Ich bin immer der Meinung man sollte versuchen weiter zu machen und die Ausbilder haben damit die meiste Erfahrung. Wenn sich jedoch herausstellt das es nicht geht, das man so nicht weiter machen kann und das Studium oder die Ausbildung einfach nichts für einen ist, sollte man aufhören. Denn es bringt nichts sich durch zu quälen und dann in einem Job zu landen der einem nicht gefällt. Das sollte zwar der letzte Ausweg sein, aber es ist nichts falsches daran diesen dann auch zu nutzen.

Womit wir schon beim Thema Zweifel und Fehlschläge sind. Natürlich sollte man sich nicht entmutigen lassen, aber das ist meistens leichter gesagt als getan. Ich kann zum Beispiel sehr schlecht mit Fehlschlägen umgehen. Mir geht dann ständig durch den Kopf was wäre gewesen wenn ich dies und das anders gemacht hätte. Was natürlich fatal ist. Im Endeffekt halte ich mir dann immer vor Augen, dass ich Gründe für die Art und Weise hatte. Natürlich ist es im Nachhinein einfach zu sagen, dass hätte man anders machen sollen. Aber in der Situationen und mit dem damaligen Wissen hat man sich eben für diese Art und Weise entschieden. Und das ist verdammt schwer, ich weiß. Ich schaffe es auch nicht immer, werde aber besser. Und man darf nicht vergessen, man lernt immer daraus. Es sind Erfahrungen, die man garantiert noch gebrauchen kann. Ich zum Beispiel würde heute einiges anders in meinem Studium machen, vielleicht hätte es sich dann nicht alles so verschoben und ich hätte es nicht abbrechen müssen. Auf der anderen Seite wäre ich heute aber auch nicht hier wenn es anders gelaufen wäre. Die Erfahrungen würde ich auf alle Fälle vermissen. Fehler gehören zum Lernen und Leben einfach dazu, so schmerzhaft es auch werden kann.


 

Ich denke das war es für heute, im nächsten und letzten Teil geht es dann darum, welche Vorstellungen man für das Nachher hat. Also bis nächste Woche.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße

Änschies Themenmonat: Ausbildung/Studium Teil 2

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zum zweiten Teil von Änschie´s  ThemenmonatIm ersten Teil ging es ja darum welche Vorstellungen man vor dem Studium oder der Ausbildung hatte. Heute beantworten wir die Frage ob und in wie weit sich diese Erwartungen erfüllt haben.

Wie schon beim letzten mal werde ich diesen Beitrag in zwei Teile teilen, einen Teil zum Studium und einen Teil zur Ausbildung.


Wurden die Ansprüche ans Studium/die Ausbildung (bisher) erfüllt? Wurde man enttäuscht?

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mich wahnsinnig auf mein Studium, Forensic Sciences, gefreut hatte. Ich war auch super nervös, weil ich nicht nur umgezogen bin, sondern gleich in ein anderes Land ausgewandert bin und eine neue Sprache lernen musste. Vor dem Anfang des Studiums kam dann der vierwöchige Sprachkurs. Ich hatte zwar schon in Berlin einen Sprachkurs gemacht um nicht komplett unvorbereitet zu sein, jede Woche ein paar Stunden, ein halbes Jahr lang. Das hatten wir dann im Sprachkurs vor Ort in der ersten Woche durch… Allerdings ist niederländisch nicht wirklich so schwer zu lernen, es ähnelt dem Plattdeutsch sehr. Also war die erste Hürde genommen.

Dann konnte es ja endlich losgehen. Die ersten Tage waren so interessant, obwohl wir nicht viel mehr als Vorstellungen der Dozenten und Rundgänge gemacht hatten. Was mir aber sofort aufgefallen war, ist, dass die meisten meiner Mitstudenten sehr jung waren. Manche gerade knapp über 16 Jahre. Nach einigem herumfragen wurde mir dann erklärt, das es einen großen Unterschied zwischen Hochschule, was die Van Hall ist, und Universitäten gibt. Die Hochschule in den Niederlanden ist ähnlich den Fachhochschulen in Deutschland.  Nach der Grundschule kann man sich dann für verschiedene weiterführende Schulen entscheiden die VMO (normale Mittelstufe), HAVO (ähnlich unserem Fachabitur, allerdings etwas kürzer) und die VWO (Abitur). Mit dem HAVO Abschluss kann man direkt an der Hochschule anfangen und nach dem ersten Jahr (der Propedeuse) und einer speziellen Prüfung erhält man die Berechtigung zum Besuch der Uni. Mit dem Abschluss der VWO kann man direkt an der UNi anfangen. Das in Kombination mit dem Fakt, dass die Grundschule generell mit 5 Jahren anfängt, sorgt für sehr junge Studenten. 

Ich habe ja mit fokussierten Studenten gerechnet, allerdings mit knapp 16 Jahren kann man denke ich nicht extrem viel Fokus erwarten. Ich will damit niemanden herabsetzen. Aber ich erinnere mich an meine Teenager-Zeit. Schule ist in dem Alter nicht wirklich das Wichtigste. Dann kommt dazu, dass Niederländer extrem entspannt sind. Frei nach dem Motto, komm ich heute nicht, komm ich morgen. Und das gilt nicht nur für die Studenten! Vor allem in der Gruppenarbeit viel das auf. Als Deutscher ist man gewohnt alles möglichst pünktlich abzugeben und wenn man die Nächte vor dem Abgabetermin durch macht. Niederländer machen sich im allgemeinen nicht so viele Sorgen. Das war schon manchmal etwas frustrierend. Auf der anderen Seite ist es durch aus entspannend während des Arbeitens.

Was mich auch wirklich verwirrt hatte, man hat seine Dozenten geduzt und mit Vornamen angesprochen. Ich hab glaub ich Wochen gebraucht um mich daran zu gewöhnen. Sehr merkwürdig.

Auch war ich überrascht, dass in den ersten Wochen in den Fächern Biologie und Chemie einen Anfänger-Einstieg zu bekommen. Und ich meine wirklich die Anfänge, also 8. /9. Klasse-Niveau. Das hängt allerdings auch mit dem niederländischen Schulsystem zu tun. In Deutschland hat man ja eher ein zentrales System, wo jeder mit dem gleichen Abschluss zumindest in der Basis das gleiche Wissen hat. In den niederlanden wählt man nicht nur seine weiterführende Schule sondern auch einen Schwerpunkt, wie Soziales, Naturwissenschaften etc. Daher ist es notwendig am Anfang für einige bei Null anzufangen. War für mich nicht schlecht, ich hatte zwar das Wissen konnte dadurch aber hervorragend die Sprache und die niederländischen Fachbegriffe lernen.

Zum Thema Sprache, oder besser Ausdruck. Einige von euch haben wahrscheinlich schon Niederländisch gehört oder sprechen es sogar selbst. Diejenigen wissen, dass Niederländer gerne verniedlichen. Im normalen Sprachgebrauch so gut wie konstant. Sie machen das auch in der Uni, also in Präsentationen und Berichten! Sie benutzen zwar Fachbegriffe aber auch sehr umgangssprachliche Beschreibungen. In einer deutschen Schule hätte ich für einen Abschlussbericht zu einem Thema nie „…Gesicht kaputt geschlagen…“ als Beschreibung für jemanden der zusammengeschlagen wurde, nutzen. Eher etwas in die Richtung von „…wurde zusammengeschlagen, woraus exzessive Verletzungen im Gesicht resultierten…“. Das ändert sich zwar etwas mit den Studienjahren, aber die Sprache wird trotz allem relativ einfach gehalten. Und es gibt keine Schachtelsätze!!!

Der Aufbau des Studiums an der Hochschule ist auch anders als bei uns. Man hat keine Semester sonder Perioden von 10 Wochen, wovon eine Woche zwischen drin frei ist. Also hat man insgesamt vier Perioden pro Jahr. In jeder Periode hat man im Prinzip zwei Fächer, eines zum Major (allg. Studienrichtung) und eines zum Minor (Spezialisierung) und am Ende der Periode wird das Wissen dann geprüft und nicht erst am Jahresende. Auch ist das Studium der Hochschule sehr praxisorientiert. Im Studium sind vier Praktika eingeplant und zwar während der Schulzeit und nicht in den Ferien. Je zwei 10 Wochen Praktika im zweiten Jahr und dann zwei 20 Wochen Praktika im letzten Jahr. Den Aufbau hab ich geliebt. Das praxisorientierte war einer der Gründe warum ich dort studieren wollte und die Tatsache, das ich direkt geprüft wurde wenn ein Thema zu ende war ist natürlich super. Natürlich kam das im Laufe des Studiums immer mal wieder vor, auch in Prüfungen, aber ich musste mich am Ende des Jahres nicht durch Berge von Material kämpfen. Wobei die Materialien nach 10 Wochen auch schon extrem Umfangreich sein konnten…

Die Hochschule war auch vergleichsweise klein, daher waren es eher kleine Vorlesungen, nicht überfüllt.

Alles in allem war ich den ersten Wochen durchaus überrascht, vor allem über die Arbeitsweise, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Auch wenn man die deutsche Pünktlichkeit wohl nie ganz los wird. Aber im Punkt des eigentlichen Studiums war ich über die Art und Weise so begeistert. Es ist weniger Druck auf dem Studenten aus diese Weise.

Zu meiner Ausbildung hatte ich tatsächlich nicht so viele Erwartungen und Vorstellungen. Ich kannte mich ja mit dem System der Ausbildung aus und es gibt detaillierte Beschreibungen. Ich hatte allerdings mehr im theoretischem erwartet. Ich meine wird haben am Anfang Grundlagen der Mathematik wiederholt. Grundlegende Dinge. Danach haben wir zwar einiges neues und vielschichtiges gelernt aber vor allem die Geschwindigkeit hat mich fertig gemacht. Wir haben soviel Zeit bekommen um Dinge zu bearbeiten und sind alle Sachen nochmal durch gegangen. Das fand ich ziemlich unnötig. Es kann natürlich an der Klasse gelegen haben. Ich hatte ziemliches Glück mit meiner Klasse, die Leute haben tatsächlich mitgedacht, was laut verschieden Lehrern und Freunden in anderen Klassen sehr selten ist. Vielleicht war ich durchs Abi und Studium einfach auch gewöhnt sehr viel selbstständiger zu arbeiten, aber wir haben wirklich alles quasi tot gekaut.

Im praktischen wurde ich hingegen nicht überrascht, ich hatte ja erwartet im Schichtdienst zu arbeiten und unterschiedlich lange Arbeitswochen zu haben. Ich muss sagen, mein Betrieb war in dem Punkt auch ziemlich human. Im Normalfall wurde sich an Zwischenzeiten und freie Tage gehalten. Nur in Ausnahmefällen und nach Absprachen wurde das geändert. Das ist leider in der Gastronomie eher selten. Also wurde ich schon etwas überrascht, sehr positiv überrascht.



Das war es für heute,in der nächsten Woche geht es dann darum wie man sich selbst motiviert und am Ball bleibt. Nicht nur im Bezug auf das Studium/die Ausbildung sondern auch im privaten Bereich.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße

Änschies Themenmonat: Ausbildung/Studium Teil 1

Es dreht sich diesen Monat um Ausbildung und/oder Studium.

Änschie hat einen Themenmonat geplant und eine Reihe von Bloggern gefragt ob sie etwas beitragen möchten. Ich habe mich sehr über die Einladung zum Mitmachen gefreut. Durch die Anfrage hab ich auch gemerkt das ich meine About Me Seite nicht aktualisiert hatte, da ich meine Ausbildung Ende Juni erfolgreich abgeschlossen hatte^^ Nachdem ich das nachgeholt hatte, hab ich mich mit den Fragen von Änschie auseinandergesetzt. Geplant sind vier Beiträge zu verschiedenen Aspekten und Erfahrungen im Studium oder in der Ausbildung. Jede Woche Mittwoch geht dazu ein Beitrag pro Blogger online.

Ich fand die Idee wirklich interessant. Man lernt viel von den Erfahrungen von Anderen und lernt sie dabei auch noch besser kennen.

Da ich ja sowohl studiert, als auch eine Ausbildung absolviert habe, dachte ich mir, es wäre doch interessant beide Erfahrungen miteinander zu vergleichen.

Dann kommen wir zum heutigen Thema, Änschie hat gefragt:

Wie man zum Studieren/Ausbildung fand, Welche Vorstellungen hatte man dazu?

Dann gehen wir mal chronologisch vor und starten mit dem Studium. Ich hab mich schon ewig für Forensik interessiert, war auch ein Fan vor solchen Serien wie CSI und anderen. Zu dem Zeitpunkt gab es dieses Studium leider nicht in Deutschland. Durch eine Freundin bin ich dann auf die Van Hall Larenstein gekommen, einer Hochschule in Leeuwarden/NIederlande. Das Studium bot einen weitreichende Grundausbildung der verschiedenen Bereiche der Forensik und hat mich sofort begeistert. Einzige Grundvoraussetzungen waren Abitur und das Bestehen des Sprachkurses. Gesagt, getan, war ich auch schon eingeschrieben und habe meinen Umzug geplant.

Ich habe mir volle Vorlesungssaäle und fokussierte Arbeitsgruppen vorgestellt. Ich hatte durch die Unterlagen der Hochschule eine gute Idee wie der Unterricht aussehen würde, hab fortgeschrittene Chemie und Biologie erwatet, Laborarbeiten und eine Einführung in Kriminalpsychologie.

Ich war so gespannt und aufgeregt und konnte es gar nicht erwarten endlich anzufangen.

Der Weg zu meiner Ausbildung war dann doch etwas anders. Ich war noch immer schwer enttäuscht das ich mein Studium nicht abschließen konnte. Ich habe ewig lange noch nach einer Möglichkeit gesucht, aber es sollte wohl nicht sein. Natürlich brauchte ich trotz allem eine Ausbildung. Ich habe lange darüber nachgedacht zumindest in einer ähnlichen Richtung zu bleiben. Also eine Ausbildung in Richtung Chemielaborant oder ähnliches zu machen. Allerdings wäre das dann zwar ähnlich, aber nicht das was ich tatsächlich machen wollte und das könnte auf Dauer extrem frustrierend werden. Daher hab ich mich dagegen entschieden. 

Aber was dann. Ich habe mich hingesetzt und geschaut was ich gerne mache, was zu mir passen könnte und was ich mir vorstellen könnte längerfristig zu machen. Auch habe ich nach guten Aufstiegsmöglichkeiten und Bedarf auf dem Arbeitsmarkt geschaut. SO bin ich auf die Gastronomie gekommen. Ich hatte schon durch Ferienjobs die ein oder andere Erfahrung in dem Bereich. Und es klang interessant. Also hab ich mir Hotels rausgesucht, diese Näher unter die Lupe genommen und nach Erfahrungen von anderen in dieser Ausbildung gesucht. Ich habe mich schließlich für einen größeren Konzern entschieden, welcher mehrere verschieden Hotelketten weltweit umfasst: ACCOR. Den meisten wird das nichts sagen, aber es gehören die IBIS Hotels, Mercure, Novotel, Sofitel und viele mehr dazu. Accor gehört zu den größten Ausbildern in der Gastronomie, mit viel Erfahrung und endlosen Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit war die Entscheidung getroffen und die Bewerbungen rausgeschickt. 

Ich habe mich lange vorbereitet, daher wusste ich in etwas was mich erwarten würde. Ganz klassisch, drei Wochen im Betrieb für die Praxis und eine Woche Schule für die Theorie. Ich habe mich ein kleines bisschen gefürchtet, weil ich komplizierte Serviceregeln und umfangreiche Prozeduren erwatet hatte. Weintheorie, Bierherstellung, Buchhaltung und vieles mehr. Aber ich war auch gespannt etwas neues kennen zu lernen.


Das war es für heute, nächste Woche geht es dann darum in wie weit sich die Vorstellungen erfüllt habe oder enttäuscht wurden.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße