Planer Serie 4 – Sizes

Hallo ihr Lieben,

habt ihr die stürmische letzte Woche gut überstanden?

Heute kommen wir zum letzten Teil meiner Planer Serie, es geht um die verschiedenen Größen in denen Planer angeboten werden. Im Prinzip gibt es Planer ja in allen möglichen Größen, hauptsächlich von A6 bis A4 und allem was dazwischenliegt.

Ich persönlich finde es einfacher, zuerst zu bestimmen welche Art von Planer ich nutzen möchte, danach welches Layouts und erst danach welche Größe dazu passt.

Gleiche Art, unterschiedliche Größe

Gleiche Art unterschiedliche GrößeWenn wir uns nun als Beispiel einen Buchplaner vornehmen, ist die A6 Größe natürlich viel kleiner als A5, logisch 😉 Und auch logisch, die unterschiedlichen Größen haben jeweils ihre Vorteile.

A6 ist sehr handlich und passt in jede Tasche, ist also super geeignet zum Mitnehmen. Dafür ist der Platz sehr gering. Ihr habt also nicht viel Platz für ausgedehnte Pläne oder lange To-Do Listen. Als allgemeine Übersicht aber nicht zu schlagen.

A5 (und ähnlichen Größen) ist die verbreitete Größe und passt in viele mittelgroße Handtaschen und Rucksäcke. Ihr habt hier ausreichend Platz zum Schreiben und planen, er ist aber nicht immer praktisch zum Mitnehmen.

A4 als Größe sehe ich jetzt eher weniger. Es ist unglaublich viel Platz, aber auch unhandlich zum alltäglichen Mitnehmen. Es eignet sich hervorragend als Schreibtischplaner, d.h. er hat seinen festen Platz und wird nicht immer herumgeschleppt und ihr könnt eigentlich alles dort ausführlich hineinschreiben.

Gleiche Größe, unterschiedliche Art

Gleiche Größe unterschiedliche ArtEs gibt nicht nur unterschiedliche Größen, sie fallen je nach Art auch unterschiedlich aus. Das ist vor allem für die Ringplaner wichtig, da diese am größten ausfallen.

Auf dem Bild sieht man das ganz gut. Die Größe der eigentlichen Seiten sind in allen drei Varianten A5, aber durch den Aufbau von Ringplanern ist dieser deutlich größer. Der Unterschied zwischen Spiral- und gebundener Planer hingegen ist nicht ganz so drastisch, im Allgemeinen ist der Spiralplaner auschließlich durch die Spirale selbst größer.

Die richtige Größe auswählen

So jetzt habt ihr eine ganz kurze Übersicht der Größen, aber wie wählt ihr nun die richtige Größe aus?

Wie gesagt, zuerst empfehle ich euch die Art des Planers auszuwählen. Wenn ihr also einen reinen Monatsplaner benutzen wollt, mit klassischer Kalenderansicht, würde ich von A6 abraten, da ihr einfach nicht genug Platz habt, oder so klein schreiben müsst, dass ihr es am Ende kaum lesen könnt. A5 und A4 hingegen sind dafür sehr gut geeignet. Wenn ihr euch für einen Planer mit einem Tag auf einer Seite entscheidet, funktioniert A6 schon besser. Ihr habt dann ungefähr so viel Platz wie bei einer Woche auf zwei Seiten in A5. A4 ist bei einem Tag auf einer Seite dann schon wirklich groß und nur zu empfehlen wenn ihr Unmengen an Platz benötigt.

Und was ihr auch nicht vergessen dürft, euch vorher zu überlegen ob ihr den Planer ständig mitnehmen wollt oder ob er zu Hause oder auf Arbeit (in der Schule) bleibt. Ich habe zum Beispiel einen A6 Planer mit Wochenübersichten in meinem Fach auf Arbeit, einfach für eine schnelle Übersicht meiner Dienste und Meetings/Schulungen, mein Bullet Journal (A5) ist fast ständig in meiner Tasche und mein Erin Condren Life Planner (ca. 18x23cm, also nicht ganz A4) bleibt zu Hause als Übersicht über alles (Arbeit, persönliches, Blog etc)

So, ich hoffe ich konnte euch die Auswahl eines Planers etwas erleichtern, ganz liebe Grüße und bis Freitag 😊

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Planer Serie 3- Spreads

Hallo ihr Lieben,

genießt ihr auch das schöne Herbstwetter?

Heute kommen wir zum dritten Teil der Planer Serie, den verschiedenen Spreads. Ein Spread ist eigentlich eine Doppelseite und für die meisten Beispiele in dem heutigen Betragt trifft das auch zu, aber es gibt zwei Beispiele die jeweils nur eine Seite einnehmen.

Jahresübersichten

Jahr auf einer SeiteJahr auf einer Seite

Diese Ansicht hat so gut wie jeder Planer. Es ist eine reine Auflistung der Monate und der Tage. Im Allgemeinen hat man hier keinen Platz für Notizen oder Termine. Diese Ansicht eignet sich aber sehr gut für Tracking.

Jahr auf zwei SeitenJahr auf zwei Seiten

Dies gibt es soweit ich bisher gesehen habe in zwei Varianten. Einmal mit einer Auflistung der Monate, wo die Tage untereinander angeordnet sind, mit jeweils sechs Monaten auf einer Seite. Sehr gut für Urlaubsplanung oder sehr wichtige, lange im Voraus bekannte Termine. Oder wie beim Erin Condren mit ein wenig Platz zum Eintragen von Terminen.

Jahr auf vier/sechs Seiten

kalender-2016-q4
http://www.kalenderpedia.de/images/kalender-2016-q4.png

Auch diese Ansicht hat fast jeder Planer. Ich kenne diese Ansicht nur in horizontaler Form, man hat entweder drei oder zwei Monate auf einer Seite und die einzelnen Tage sind in einer Listform untereinander angeordnet, mit jeweils einer Zeile zum Beschreiben. Genau wie die erste Variante vom Jahr auf zwei Seiten. Gibt es oft auch ohne die Tage, also als ewiger Kalender. Hervorragend geeignet für Geburtstage, Jahrestage und Feiertage, die immer auf das gleiche Datum fallen. In datierter Variante sehr gut für Urlaubsplanung und wichtige Terminee, Arztbesuche o.ä., geeignet.

Monatsübersichten

Monat auf einer SeiteMonat auf einer Seite

Diese Ansicht ist sehr oft als List der Tage, wie das Jahr auf zwei oder mehr Seiten. Auch hier gibt es die datierte Variante, wo bei den Daten die entsprechenden Wochentage aufgeführt sind oder die undatierte Variante, wo nur die Daten aufgelistet sind. Der einzige Unterschied ist hier, dass man mehr Platz zum Schreiben hat (bei gleicher Größe der Seite). Es gibt hier auch die klassische Kalenderansicht mit den Boxen für die Daten.

Monat auf zwei SeitenMonat auf zwei Seiten

Eine sehr verbreitete Variante ist der Monat auf zwei Seiten. Hier ist es im Normalfall die klassische Kalenderansicht. Hier hat man eine bessere Übersicht welches Datum auf welchen Tag fällt. So hat man alle Geburtstage, Feiertage, Termine etc. auf einen Blick und sieht besser ob man sich eine Woche vielleicht etwas zu voll geplant hat.

Wochenansicht

Woche auf einer Seite

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https://www.artundform.de/shop/media/image/product/10678/md/letts-edge-akademischer-kalender-2017-2018-1-woche-auf-1-seite-a6-rot~3.jpg

Diese Variante kenne ich nur in horizontaler Form, die einzelnen Wochentage sind untereinander angeordnet und man hat je nach Größe der Seite mehr oder minder Platz für Termine oder Notizen. Die Woche auf einer Seite gibt es sehr oft in Kombination mit einer Notizseite. Hier ist die Woche auf der linken Seite und eine unbeschriebene Seite auf der rechten Seite. Besonders gut eignet sich diese Variante, wenn man Termine bei den entsprechenden Daten eintragen möchte, aber Notizen oder To-Dos nicht an bestimmte Tage festmachen möchte.

Woche auf zwei Seiten

Die wahrscheinlich bekannteste Variante der Wochenansicht. In horizontaler, vertikaler und stündlicher Variante zu bekommen. Hier scheiden sich die Geister wohl am deutlichsten, was am besten ist. Die Unterschiede und Vorteile habe ich letzte Woche im Beitrag zu den Layouts vorgestellt.

Tagesansicht

kal-jahr2
http://www.hasenbuecher.de/images/kal-jahr2.jpg

Die Tagesansicht ist im Allgemeinen ein Tag auf einer Seite. Man hat hier eine ganze Seite nur für einen Tag, also Unmengen an Platz für Planung oder Journaling. Wirklich gut geeignet für diejenigen, die viele Termine an einem Tag haben, hier empfiehlt sich die Variante mit einer Zeiteinteilung. Oder auch als Tagebuch oder Journal, für diejenigen die jeden Tag etwas schreiben möchten.

So, das war es schon wieder für diese SWoche, wir sehen uns dann nächste Woche 🙂

Planer Serie 2 – Layouts

Planerserie Planertypen

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr die Woche gut überstanden?

Heute kommen wir zu meinem zweiten Teil der Planer Serie. Letzte Woche hatte ich ja gesagt, ich würde euch heute die Unterschiede der verschiedenen Größen vorstellen. Allerdings macht es mehr Sinn zuerst die verschiedenen Layouts zu besprechen und erst dann die Größen. Also kommen wir heute zu den drei gänigsten Layouts – vertikal, horizontal und stündlich. Um einen einigermaßen fairen Vergleich zu ziehen habe ich mich für die Variante 1 Woche auf 2 Seiten entschieden, da die verschiedenen Layouts hauptsächlich bei dieser Variante genutzt werden. Mehr Informationen und andere Varianten bespreche ich dann nächste Woche.

1. Horizontal

Planner Layout - horizontalDieses Layout kennt eigentlich jeder, zumindest aus der Schulzeit, denn die Hausaufgabenhefte sind so aufgebaut. Die einzelnen Tage sind hier horizontal aufgeteilt.

Ein großer Vorteil ist der Platz zum Schreiben. Man hat viel Platz um zusammenhängende Informationen aufzuschreiben. Man kann sich bequem Notizen zu jedem Tag machen oder kleinere To-Do-Listen machen

Ein Nachteil ist hier, dass es recht schwierig ist bestimmte Dinge zu sortieren. Es wird sehr schnell unübersichtlich, wenn man Termine und To-Dos durcheinander aufschreibt. Nicht wirklich geeignet für diejenigen unter uns, die es lieben Listen anzulegen und diese zu kategorisieren. Auch ist es schwierig bestimmte Zeiten zu blocken, Meetings zum Beispiel, sodass man nicht anders in diese Zeit plant.

2. Vertikal

Planner Layout - vertical 2Beim vertikalen Layout sind die Tage der Woche vertikal angeordnet. Man hat also den Tag am oberen Ende der Seite und kann alle Informationen darunter aufschreiben.

Besonders geeignet ist dieses Layout, wenn man seinen Tag in bestimmte Kategorien einteilen möchte. Ob man nun ein Layout mit vorgegebener Einteilung bevorzugt oder es sich selbst einteilen möchte ist dabei jedem selbst überlassen. Man kann also alle Termine in einen Bereich eintragen, die To-Dos in einen anderen und es bleibt trotz allem übersichtlich.

Planner Layout - vertical 1Der Nachteil bei diesem Layout ist, das man auch hier keine Zeiten blocken kann. Außerdem ist der Platz zum Schreiben geringer als beim horizontalen Layout. Wer also längere Informationen aufschreiben möchte, wird dabei Schwierigkeiten haben in einem Bereich zu bleiben. Es gibt aber auch die Varianten, wo der unterste Teil der Seite nicht in die Tage mit eingeteilt ist und für zusätzliche Notizen Platz bietet.

3. Stündlich

Planner Layout - hourlyAuch hier sind die Tage vertikal aufgeteilt, allerdings gibt es hier eine zeitliche Einteilung.

Der große Vorteil hier ist natürlich, dass man alles nach Zeiten planen kann. Wer also mehrere zeitsensitive Termine hat ist hier richtig. Man kann wichtige Termine blocken und sieht auf den Ersten Blick, dass man in der Zeit nichts anderes einplanen kann.

Der Nachteil hier ist auch die Tatsache, dass der Platz zum Schreiben sehr begrenzt ist. Man hat im Schnitt ein bis zwei kurze Zeilen pro Stunde zur Verfügung. Wer also mehr Informationen aufschreiben muss, rutscht sehr schnell in die anderen Zeiten. Auch das Planen nach Kategorien ist hier eher schwer.

So, das war die kurze Übersicht der verschiedenen Layouts, ich hoffe es kann dem einen oder anderem bei der Auswahl seines neuen Planers helfen.

Bis nächste Woche 😊

Bullet Journal – New Layouts

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr das Wochenende gut überstanden?

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Beitrag zum Thema Bullet Journal einschieben. Dieser bestimmte Beitrag lag schon eine Weile bei mir rum und ich dachte mir, heute ist der perfekte Tag dafür. Es soll darum gehen, wie ich neue Layouts erstelle und ausprobiere.

Das gute an dem Bullet Journal ist ja, dass man quasi täglich neue Layouts ausprobieren kann. Aber ich bin ein kleiner Perfektionist und möchte in meinem tatsächlichen Bullet Journal nicht direkt neue Ideen ausprobieren. Dabei geht es mir nur um die Layouts. Wenn ich genau weiß wie es aussieht, dann kommt es gleich ins Bullet Journal.

Für neue Ideen habe ich ein eigenes Notizbuch. Es ist dreigeteilt, der erste Teil ist liniert, dann dotted und der letzte Teil ist blanko. Ich wollte dieses ursprünglich als Bullet Journal nutzen, aber der linierte Teil hat dafür gar nicht gepasst…

Erster Bereich – Die Ideen

Bullet Journal Ideen

Im linierten Teil werden alle Ideen mit Beschreibung aufgelistet. Wenn mir also eine Idee durch den Kopf schießt oder ich ein neues Bild mit einem Layout entdecke, welches ich noch nicht kenne, wird es niedergeschrieben.

Zweiter Bereich – Die Layouts

Im zweiten Teil probiere ich dann die Layouts aus. In den meisten Fällen habe ich ja eine Idee wie es aussehen soll, aber bin mir nicht sicher ob es von der Größe her passt. Und ich mag es nicht, zu viel in meinem Bullet Journal zu radieren.

Bullet Journal Vergleich mit Notizbuch

Ich habe immer Angst irgendwann geht es dabei kaputt…

In meinem Kopf sehen die Ideen immer super aus, aber auf dem Papier ist es dann eventuell zu gequetscht, es ist alles zu eng oder ist nicht wirklich praktisch. Deswegen wird es ausprobiert und ich habe Das Layout dann vor mir liegen. Von Zeit zu Zeit wird es auch ausgefüllt um zu sehen ob der Platz ausreicht. Ich hatte zum Beispiel vor, meine tägliche Zeitplanung in die Wochenansicht einzubringen und hab es dann ausprobiert. Es hat einfach gar nicht gepasst. Zumal ich inzwischen die Woche nur noch auf einer Seite habe. Mein Bullet Journal ist etwas schmaler als das Notizbuch, aber gleich hoch. Daher kann ich super die Dimensionen der Layouts ausprobieren.

Dritter Bereich – Kritzeleien und Designs

Bullet Journal Zeichnungen

In letzten Teil habe ich einfach nur ein paar kleine Kritzeleien. Bisher habe ich es nicht wirklich genutzt. Ich habe vor in den kommenden Monaten ein Deckblatt und ein Thema des Monats einzufügen. Diese werden dann im letzten Teil ausprobiert. Sie können frei Hand ausprobiert werden und es geht mir da eher um die Platzierung auf der Seite, es muss nicht zu genau sein. Auch Farbkombinationen können hier super ausprobiert werden.

Wie sieht es bei euch aus? Probiert ihr eure Ideen separat aus oder wird direkt im Bullet Journal gearbeitet?

Ganz liebe Grüße und bis Freitag

Back to School 2 – Planning

Hallo ihr Lieben, wie geht es euch? Habt ihr das Unwetter der letzten Tage gut überstanden?

Heute kommen wir zum zweiten Teil in meiner Back to School Serie. Ich hatte eigentlich geplant heute die Essentials zu posten, hab mich dann aber doch fürs Planning entschieden. Zum Beitrag Essentials habe ich mir nämlich noch etwas überlegt^^

Eine gute Organisation und vernünftige Planung sind das A und O in der Schule. Egal wie gut und schnell man lernt, wenn man Hausaufgaben und Test vergisst, weil man sie nicht notiert hat, bekommt man einfach nicht die optimalen Ergebnisse. Deswegen möchte ich euch heute ein paar Varianten für die Planung vorstellen. Wer sich alles so merken kann, herzlichen Glückwunsch^^ Aber der Großteil für uns braucht dabei ein bisschen Hilfe.

Art des Planners

Es gibt natürlich Unmengen an Plannern und jeder hat seine Vorlieben. Das macht es natürlich nicht ganz so einfach, den perfekten Planner zu finden. Ich stelle euch ein paar Varianten vor, mit Vor und Nachteilen.

Hausaufgabenheft:

HausaufgabenheftJa es gibt sie noch, die Hausaufgabenhefte. Sie sind in der Planner-Community so gut wie ausgestorben, zumindest wenn man online nach Beispielen sucht. Der Großteil der Schüler nutzt sie aber noch. Es gibt hier zwei Varianten, einmal mit Nummerierung für die Stunden, wo man die Fächer wöchentlich eintragen muss und die Variante, wo man die Fächer nur einmal eintragen muss. Da hier die Seiten der restlichen Wochen etwas kürzer sind, sieht man jede Woche die Fächer.

Der große Vorteil hier ist, dass man eine super Übersicht der einzelnen Fächer hat. Man kann die Hausaufgaben in die entsprechende Zeile eintragen und sieht sofort zu welchem Fach es gehört. Das bringt uns aber auch gleich zu dem Nachteil. Man hat im Schnitt nur eine Zeile pro Fach zur Verfügung, wenn man jetzt keine Doppelstunden hat. Wer jetzt viel in einem Fach aufschreiben möchte, weil es Hausaufgaben und Gruppenarbeit gibt, muss sehr klein oder in die Zeilen der anderen Fächer schreiben. Was etwas unübersichtlich wird. Die Zeilen für Stunden, wo es keine Hausaufgaben oder Tests gibt bleiben dafür frei und man verschwendet den Platz. Auch hat man keinen Platz für extra Einträge, für Pläne nach der Schule und Verabredungen.

Wer ein ganz einfachen und übersichtlichen Planner für die Schule sucht und nicht zu viele Informationen unterbringen muss, für den ist ein Hausaufgabenheft sehr geeignet.

Horizontaler Wochenplanner:Colou-Coding - Art des Eintrages

Dem Hausaufgabenheft vom Aufbau her sehr ähnlich, allerdings mit mehr Platz für Informationen. Der Vorteil hierbei ist, dass man sich den Platz pro Tag selbst einteilen kann, da es keine Stundennummerierung gibt. Da kann man seine Hausaufgaben eintragen wie man sie braucht und den restlichen Platz für private Informationen nutzen. Der Nachteil hier ist, dass man jedes Mal das Fach dazuschreiben muss, weil man sonst vergisst wo die Hausaufgaben hingehören. Es ist also nicht ganz so übersichtlich, lässt sich aber zum Beispiel durch Colour-Coding gut lösen.

Vertikaler Wochenplanner:Vertikaler Wochenplanner

Wie ihr ja wisst, ich bin ein absoluter Fan vom vertikalen Layout. Ich wünscht ich hätte das auch schon zu meiner Schulzeit festgestellt. Man kann sich den Platz so einteilen, wie man es nötig hat. Zum Beispiel mit Platz für Termine und Ereignisse, dann Hausaufgaben und dann persönliches. So hat man alles Wichtige auf einen Blick, Klassenarbeiten und Termine. Danach kommen die Hausaufgaben in ihrer eigenen Zeile (der Erin Condren ist ein hervorragendes Beispiel, es geht aber auch mit NoName-Varianten). Dazu benötigt man idealer Weise die vertikale Variante ohne Zeiterfassung, es geht aber auch mit. Der Nachteil hier ist auch wieder, dass man die Fächer dazuschreiben muss.

Colour-Coding:

Ein beliebtes Thema ist Colour-Coding. Die einen lieben es, die anderen halten es für Zeitverschwendung. Es kann sehr schnell unübersichtlich werden, wenn man mit tausend verschiedenen Farben arbeitet. Ich persönlich find es wirklich hilfreich und möchte euch zwei Varianten Vorstellen. Colour Coding - Farbe pro FachBei der ersten Variante ordnet man jedem Fach eine Farbe zu. Das hat den Vorteil, dass man auf einen Blick sieht um welches Fach es geht. Es wird aber auch sehr bunt und ggf. unübersichtlich. Daher würde ich euch die abgeschwächte Variante empfehlen. Hier sortiert man die Fächer in Gruppen (Sprachen, Naturwissenschaften etc.) und ordnet diesen Farben zu. Dann muss man ggf. zwar immer noch das Fach dazu schreiben, aber man hat trotz allem einen guten Überblick. Wenn man dann noch die Hefter in der gleichen Farbe hat, findet man auch die entsprechenden Materialien sehr schnell. Jetzt kann man bunte Stifte nutzen oder Textmarker in der entsprechenden Farbe. Je nachdem welche Farben man nimmt, kann die Textmarker Variante besser sein, da Gelb zum Beispiel sehr schwer zu lesen sein kann. Colou-Coding - Art des EintragesBei der zweiten Variante ordnet man nicht den Fächern Farben zu sondern der Art des Eintrages. So haben Test und Klassenarbeiten eine Farbe, Vorträge eine andere usw. Der Vorteil ist, man weiß immer genau worum es geht und wichtiges, wie Klassenarbeiten, stechen heraus. Man sieht nicht sofort um welches Fach es sich handelt, das ist ein kleiner Nachteil. Aber es ist nicht ganz so bunt und überwältigend, daher wäre das meine bevorzugte Variante.


So, ich hoffe ich konnte euch ein paar Ideen geben und euch die Planung im neuen Schuljahr erleichtern.

Ganz liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende 🙂

Life Update Juli

Hallo ihr Lieben,

ich weiß ich bin eine Woche zu spät dran… Der Beitrag war auch fertig letzte Woche, aber ich habe einen Fehler beim Planen gemacht und er ist nicht automatisch online gegangen. Ich war Montag nämlich den ganzen Tag auf Schulung, daher ist mir das gar nicht aufgefallen und die Tage danach waren ein MIschung aus schlechter Internetverbindung und totalem Stress.

Was war den los?

Das wichtigste zu erst, ich ziehe zu Mitte August um. Daraus resultierte auch ein Teil von dem Stress letzte Woche, erst hieß es ja, dann hatte die Wohnungsbaugesellschaft doch ein Problem und das zog sich hin. Ich habe erst heute die endgültige Zusage bekommen, zumindest das ist dann schon mal geklärt. Es kann allerdings sein, dass dadurch die Beiträge Ende Juli, Anfang Ausgust etwas durcheinander geraten, seid mir da bitte nicht böse.

Wie sieht der Plan für diesen Monat aus?

Für diesen Monat hatte ich mir ein paar Beiträge zum Thema „Bach to School“ überlegt. Ich weiß bei vielen fangen die Ferien gerade erst an, aber da es so unterschedliche Termine gibt dachte ich mir, ich bin lieber zu früh als zu spät dran. Ich werde dazu wahrscheinlich ein oder zwei alte Beiträge überarbeiten und neu schreiben. Die alten bleiben bis aufs weitere auf dem Blog zu sehen. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich alte Beiträge löschen will oder nicht, aber dazu hatte ich mich im letzten Life Update ja schon geäußert. Wer also etwas bestimmtest zu diesem Thema lesen möchte, kann mich mit Ideen und Anregungen überhäufen^^

So, das war es für dieses Mal schon, ein bisschen kurz, aber alles wichtige drin^^

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche

 

 

Life Update Juni

Hallo ihr Lieben 😊

Ich melde mich nach langen zwei Wochen zurück. Und ich muss gestehen, ich war durchaus produktiv in den zwei Wochen. Ich hoffe ja, dass das auch zu sehen sein wird. Ein Großteil ist erstmal hinter den Kulissen passiert und wird sich erst nach und nach bemerkbar machen.


 Warum jetzt eigentlich das Make Over?

Ich war einfach mit meiner eigenen Arbeitsweise nicht mehr zufrieden. Da ich ja eigentlich eine sehr organisierte Person bin hat mich das zu tiefst frustriert. Es war so viel ungeplant oder nicht richtig durchdacht und dann war es nur halb fertig und es hat mich einfach gestresst. Und das Bloggen ist ein Hobby, das soll mich nicht stressen, dafür habe ich die Arbeit. Deswegen dachte ich mir, ich mach Pause und überdenke mein ganzes Konzept von Grund auf. Ich hatte ja neulich erst ein kleines Make Over, aber das betraf das Design und den Aufbau der Seite und nicht das eigentliche Konzept.

Was ist denn so geblieben wie es war?

Mein Schedule bleibt erstmal so wie es ist, Montag und Freitag. Wahrscheinlich werde ich auch die Zeiten festlegen, zumindest grob.

Die Themen bleiben an und für sich gleich, der Fokus eigentlich auch. Den hatte ich die letzten Monate fast so wie ich ihn haben wollte, jetzt ist er auch offiziell. Ich hatte mir die ganze Zeit Ziele nach meinem alten Fokus gesetzt und das war eines der Dinge die mich so unter Druck gesetzt hat, weil mir einfach die Ideen und die Motivation fehlten.

Die Kategorien sind im Prinzip auch fast so geblieben wie sie waren, ich habe sie nur etwas umsortiert.

Das Life Update bleibt bestehen, und kommt weiterhin am Anfang des Monats.

Was ist neu?

Also ganz offensichtlich der Name. Dürfte jedem aufgefallen sein, der nicht über den Reader liest, wobei es auch da zu sehen ist. Der Name hat mich an sich nicht gestört, ich habe bewusst LunaUmbra ausgewählt und ich mag den Namen. Aber er zeigt nicht an was es hier zu finden gibt. Daher der Nameszusatz. Ich fand eigentlich Ideenkiste besser, aber das ist in einigen Blogs schon Bestandteil des Namens, und Bibliothek der Ideen fand ich klasse und ganz gut passend. Und ganz ehrlich, ich lebe für Bücher, das kann sich auch in meinem Blog spiegeln 😊

Durch die Namensänderung hat sich auch das Titelbild ändern müssen, auch hier bin ich bei Pixabay fündig geworden. Ich habe lange auf fremde Bilder verzichtet, weil ich mir das Ziel gesetzt habe nur meine eigenen Bilder zu nutzen. Durchaus ein machbares Ziel. Allerdings muss ich an meiner Fotografiertechnik gewaltig arbeiten und habe einfach nicht die Menge an Zeit die ich mir dafür wünsche. Es ist ein Langzeitziel und daran wird gearbeitet, aber in der Zwischenzeit kann ich das ein oder andere Mal auch auf andere Bilder zurückgreifen. Dann passt es zumindest. Und irgendwann hab ich meine eigene kleine Bibliothek die ich als Titelbild nutzen kann. 😉

Auch die Titelbilder der einzelnen Beiträge werden etwas normiert. Ich hatte ja schon seit einiger Zeit die gleiche Vorlage für meine Food-Beiträge und auch das Buch-Date von Zeilenende und Wortgeflumselkritzelkram hat immer das gleiche Format bekommen. Das mag ich sehr, so passt das Titelbild gleich zur Hauptkategorie. Ich bin damit noch nicht ganz durch, allen Themen die entsprechenden Formate zuzuteilen, aber so gut wie.

Apropos Vorlage und Format, ich bin nicht ganz glücklich mit dem Aufbau meiner Beiträge gewesen und hab mich durch dutzende Blogs und Magazine gearbeitet. Auch hier habe ich noch nicht mein Lieblingsformat gefunden, aber es gab so viele tolle Ideen und Beispiele, da werde ich ein paar neue Dinge ausprobieren.

Der Fokus hat sich ja etwas verschoben, daher hat sich auch die Anordnung des Menüs etwas geändert. Der Fokus liegt jetzt primär auf Organisation und Planner mit Beiträgen zu Thema Food als Nebenfokus. Ab und An schleicht sich dann noch etwas Kreatives ein, so wie ich Zeit und Lust habe. Denn ganz aufgeben möchte ich es nicht.

Was habe ich für die Zukunft geplant?

Um etwas mehr Struktur rein zu bringen habe ich ein paar Dinge für mich festgelegt. Eines davon ist mein Life Update, was ja bekannt ist. Dann kommt als Test noch ein Beitrag für das Buch des Monats dazu. Ich liebe die Buch Dates (hoffentlich kommt da bald eine neues, das alte ist schon einen Monat alt^^) und will das unbedingt weiter üben. Auch ein Planner-Update kommt neu hinzu, abwechselnd zum Bullet Journal und zum derzeitigen Planner (hauptsächlich Erin Condren).

Dann habe ich die ein oder andere Serie geplant, die von Änschie fand ich einfach so toll^^

Also zum Beispiel meine Bewerbungsserie, wo es zurzeit einen ganzen Beitrag gibt, wird fortgesetzt und meine Plannerserie, die ich schon ganz am Anfang begonnen hatte wird stark überarbeitet. Hierzu habe ich mir viele Gedanken gemacht, denn es gibt einige Beiträge vom Anfang die überarbeitet werden müssen. Und ich stand dann vor der Entscheidung neuschreiben oder die alten überarbeiten. Ich habe mich dafür entschieden die alten so zu behalten, zumindest fürs erste, weil ich so meine Entwicklung verfolgen kann.

Die Beiträge zu den Serien möchte ich immer freitags hochladen und möglichst auf einen Monat verteilen. So hat der Monat ein Thema^^ Nicht jeder Monat wird ein bestimmtes Thema haben, aber wahrscheinlich eine bestimmte Richtung.

Und dann ist noch das ein oder andere geplant, was noch nicht wirklich ausgereift ist.

Warum erzähl ich euch das alles?

Jetzt kommen wir zu der Frage der Fragen^^

Motivation, ganz einfach. Es soll mich motivieren das ich meine Pläne auch wirklich umsetzte. Ihr wisst nun Bescheid und könnt mir das nötige Feedback geben, ich zähl da auf euch.


Dann wünsch ich euch noch eine wunderschöne Woche, mit hoffentlich besserem Wetter als jetzt am Wochenende.

Ganz liebe Grüße

Travel Planning – Trip Planning

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zu dem dritten Teil meiner Mini-Serie zum Thema Reisen/Reiseplanung.

Dieser Beitrag ist eng an den vorherigen geknüpft, das Budget-Planning. Es geht um die Planung des Aufenthaltes an und für sich. Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, ist es durchaus von Vorteil einen gewissen Überblick zu haben, was man alles machen möchte. Natürlich muss nicht alles bis auf die letzte Minute verplant sein, manchmal ist es ja auch viel schöner, wenn man spontan ist. Aber wenn man einiges machen will, sollte man auch die Zeit dafür richtig verplanen.

Am einfachsten fängt man mit einem Brainstorming an, einfach Ideen sammeln was einen interessieren könnte oder was man nicht verpassen will. Wenn man jetzt nicht alleine fährt, ist es wichtig mit allen Beteiligten ausführlich darüber zu sprechen was man planen will. Denn nicht jeder möchte das gleiche machen. Jeder sollte die Möglichkeiten haben eigene Ideen einzubringen.

Köln TripWenn man dann eine grobe Liste hat, kann man sich genauer über die Aktivitäten informieren. Zum Beispiel wann was geöffnet ist und wie viel es kostet. Das letztere ist für das Budget von Bedeutung. Beim genaueren Informieren würde ich empfehlen auf Sonderveranstaltungen und ähnliches zu achten. Denn diese können Eintrittspreise ganz schön nach oben treiben oder bestimmte Bereiche sind dann nicht mehr zugänglich.

Man sollte sich auch einen Überblick verschaffen wie viel Zeit die einzelnen Aktivitäten einnehmen. Es macht nicht so viel Sinn, wenn man zum Beispiel an einem Nachmittag  in zwei verschiedene Museen besuchen will, aber schon für eines mehrere Stunden benötigt. Wichtig ist also, sich nicht zu überplanen. Ich weiß, meistens möchte man möglichst viel schaffen und sehen, man verreist ja nicht so oft, aber es soll ja auch eine Erholung sein und nicht dafür sorgen, dass man gestresster aus dem Urlaub kommt, als man davor gewesen ist.

Was auch viele vergessen, ist die Wege mit einzuplanen. Selbst wenn man zwei Aktivitäten hintereinander geplant hat und ausreichend Zeit für diese einberechnet hat, kann es schnell passieren, das man den Weg von der ersten Aktivität zur zweiten total unterschätzt hat. Was vor allem zum Problem wird, wenn man an bestimmte Zeiten gebunden ist, wie Öffnungszeiten, Führungen und ähnliches. Dafür lohnt es sich über Google Maps oder ähnliche Programme sich die Wege anzeigen zu lassen. Erstens kann man so die Wegezeiten abschätzen und man bekommt einen ungefähren Überblick wo was ist.

Köln

Vor allem beim Sightseeing kann man sich so auch seine Lieblingsroute raussuchen. Und es lässt sich ja jedes Ziel mit einfügen, da kann man auch super eventuelle Pausen in Cafes und Restaurants einplanen.

Diese Pläne müssen natürlich nicht fest sein, man sollte sich genug Spielraum lassen um die Pläne etwas hin und her schieben zu können. Denn oft genug ist das Wetter besonders schlecht wenn man die große Wanderung eingeplant hat, oder man hat für den Tag einen Museums-Trip geplant und das Wetter ist wieder erwartend besonders schön. Daher empfiehlt es sich den einen oder anderen Ausweichplan zu haben.

Zusammenfassung:

  • verschiedene Ideen sammeln, dann genauer Informieren
  • auf Sonderveranstaltungen/Schließungen achten
  • genügend Zeit für Aktivitäten einplanen
  • Wege und genügend Pausen einplanen
  • Routen für Sightseeing festlegen
  • Back-Up-Pläne bereithalten

So das war es dann für heute von mir, es folgt die Tage noch ein weiterer Teil, zum Thema Packen.

Liebe Grüße an euch alle

Travel Planning Budget

Hallo ihr Lieben,

heute geht es weiter in meiner kleinen Mini-Serie zum Travel-Planning. Wir befassen uns heute mit dem leidlichen Thema Budget. Das kann schon manchmal etwas frustrierend sein, ist aber vor allem bei längeren Aufenthalten durchaus sehr vorteilhaft sein und vor bösen Überraschungen bewahren.

Zuerst haben wir die offensichtlichen Kosten, die für Fahrt und Unterkunft. Nehmen wir mal an ein Paar ist für 5 Tage in einem Hotel und fährt mit der Bahn. Dann haben wir die Kosten für 4 Nächte (72 € pro Nacht) und die Hin- und Rückfahrt (je 45 € p.P.).

Die weiteren Kosten können manchmal schwer zu berechnen sein, aber es hilft schon wenn man sie zumindest abschätzen kann. Der zweite große Kostenfaktor neben der Unterbringung ist die Verpflegung. Wer nicht gerade All inclusiv oder Vollpension gebucht hat, muss die Mahlzeiten definitiv mit ins Budget einplanen. In den meisten Fällen ist Frühstück im Preis inbegriffen, allerdings nicht immer. Also am Besten beim Check-In danach fragen. Für unser Beispiel gehen wir von einem inklusiven Frühstück aus. Wer die Möglichkeit hat, sollte im Hotel ordentlich frühstücken. Das spart einen den Heißhunger zwischendurch und meistens, je nach Aktivitäten, reicht ein kleines Mittagessen. Rechnen wir hier mit ca. 5 € pro Person und Tag für den kleinen Snack zwischendurch. Natürlich braucht man dann ein ordentliches Abendessen. So etwa 20-40 € (30 € für unser Beispiel) sollte man hier schon pro Person einplanen. Natürlich geht es preiswerter, wenn man die richtigen Restaurants findet oder die Möglichkeit hat selber zu kochen. Teurer geht es aber auch, es hängt stark von dem Geschmack und den Wünschen ab. Ich denke jeder kann in etwas abschätzen wie man essen gehen möchte und eine kurze online Suche nach verschiedenen Restaurants am Zielort zeigt auf, in welchen preislichen Kreisen man sich dort bewegt. Wer bei der Berechnung feststellte, dass es sehr viel vom Budget verschlingt darf nicht vergessen das gesparte Haushaltsgeld für den Zeitraum mit zu verrechnen. Denn wer auf Reisen ist macht auch keinen Wocheneinkauf.

Der nächste Punkt sind dann verschiedene Aktivitäten. Museen, Veranstaltungen und vieles mehr kostet natürlich auch Geld und muss berücksichtigt werden. Dafür ist es sinnvoll zumindest einen groben Plan der Aktivitäten zu haben. In unserem Beispiel möchte unser Pärchen zwei Museen (11,50 € p.P. und 16 € p.P.) besuchen, außerdem an einer Führung (15 € p.P.) teilnehmen und einen Tag im Schwimmbad verbringen (7,50 € p.P.). Damit sind die Aktivitäten erstmal abgedeckt. Das heißt jetzt nicht, dass man jede Reise bis ins kleinste Detail planen muss, es sei denn es macht einem Spaß. Aber eine grobe Idee sollte man schon haben. Wer weiß, dass er gerne verschiedene Museen besucht, sollte diese auch einplanen.

Dann kommt der ganze Kleinkram. Souvenirs, Postkarten etc., hier sind die Preise im Allgemeinen verschwinden gering, aber sie summieren sich schon. Es ist ja zum Beispiel nicht nur die Postkarte, die Briefmarke kommt ja auch dazu und wer vielen Leuten Grüße aus dem Urlaub schicken möchte, gibt dafür auch einiges an Geld aus. Ein Tipp, wer generell einige Briefmarken zu Hause hat, kann diese auch mitnehmen, vor allem für Reisen im Inland. Ich werde das wahrscheinlich auch nächste Woche so handhaben, ich habe noch so viele Briefmarken von Weihnachten übrig und es geht ja um die Karte und nicht die Briefmarke. So für 10 Personen, denen man etwas schicken möchte kommt man auf 0,70 € für die Briefmarke (Inland) und 1 € für die Karte.

Der nächste Punkt ist das Shopping und ich habe ihn bewusst am Ende. Wenn es sich nicht gerade um einen Shopping-Trip handelt, sollte man erst sein Budget festlegen und schauen wie man liegt, bevor man groß shoppen geht. Natürlich kann man bestimmte Läden fest einplanen, den meistens hat man nur dann die Möglichkeit, aber es sollte nicht das gesamte Budget ausmachen.

Dann rechnen wir mal zusammen:

  • Übernachtung = 288 € (4*72)
  • Fahrt = 180 € (Hinfahrt 2*45 + Rückfahrt 2*45)
  • Verpflegung = 200 € (5 *10 für Snacks+ 5 * 30)
  • Museen = 55 € (2*11,5+2*16)
  • Führung = 30 € (2*15)
  • Schwimmbad = 15 € (2*7,5)
  • Postkarten = 17 € (10*(0,7+1))
  • Gesamt = 785 €

Wir kommen also zu einem Gesamtbetrag von 785 €, was ziemlich viel ist, wenn man bedenkt, dass der eigentliche Übernachtungspreis bei 72 € pro Nacht liegt. Aber so sieht man mit was man rechnen muss oder ob man eventuell auf bestimmte Aktivitäten verzichten muss, wenn das Budget überschritten ist.

Ich hoffe euch konnte diese kleine Beispielrechnung für eure Urlaubsplanung weiterhelfen.

Liebe Grüße

Travel Planning – Booking

Hallo ihr Lieben und ein wunderschönes Osterfest=)

Wie schon in meinem letzten Life Update angekündigt geht es diesen Monat etwas um die Planung von Reisen. Dazu wird es voraussichtlich zwei bis drei Beiträge geben.

Heute geht es darum, auf was man achten sollte wenn man die Reise bucht.

Ich werde hier auf Hotelbuchungen etwas näher eingehen, da ich mich damit ja durch meine Arbeit auskenne, aber erstmal zu den ganz allgemeinen Sachen.

Zu erst muss man natürlich den Zeitpunkt und das Reiseziel festlegen. Wenn es ein bestimmter Ort sein soll, wie zum Beispiel Berlin, würde ich immer empfehlen darauf zu achten ob Veranstaltungen oder Messen statt finden. Diese treiben die Preise nämlich ganz gewaltig in die Höhe. Zum Beispiel Mitte September ist Berlin für sparsame Urlauber weniger geeignet. Sollte man nun doch in die Messezeit fallen, vom genehmigten Urlaub, würde ich trotzdem versuchen die Reise so zu legen, dass sie auf die Tage danach fällt, kurz vorher reisen die meisten Messebesucher schon an, daher sind da auch die Preise schon höher. Sonst heißt es nur, Augen zu und durch.

Manchmal ist aber der Ort nicht ganz so wichtig, aber die Zeit ist entscheidend. Bleiben wir bei dem Beispiel Messe, man hat nicht die Möglichkeit die Reise noch zu verschieben, da man nur so Urlaub bekommen hat oder es muss auf die Termine mehrerer Personen eingegangen werden. Dann gibt es die Möglichkeit zu schauen ob in der Nähe noch akzeptable Hotels liegen. In Berlin zum Beispiel befindet sich das Messezentrum eher im Westen der Stadt. Wer also zur Messezeit nach Berlin will sollte sich eher im Ostteil umschauen oder Berlin ganz verlassen, es gibt auch sehr gut gelegene Hotels außerhalb der Stadtgrenze.

Egal welche Variante man wählt, immer mehrere Hotel vergleichen. Und ich würde auch immer die eigenen Websites der Hotels vergleichen. Denn ich verrate euch mal ein kleines Geheimnis: Wenn zum Beispiel bei Booking.com steht 89 € statt 99 € im Doppelzimmer, dann ratet mal was der Tagespreis im Hotel ist….. richtig 89 €. Es ist sehr selten, das die Drittanbieter tatsächlich preiswerter sind, also Booking.com, HRS etc. Expedia ist eher ein online Reisebüro und die Preise sind tatsächlich anders als die normalen Tagespreise. Damit will ich nicht sagen, dass es über die Drittanbieter gar nicht möglich ist, Schnäppchen zu machen, aber vergleichen lohnt sich hier.

Ach ja, Tagespreis ist der Preis, der außen am Hotel angepriesen wird. Diese stehen auch schon eine ganze Weile im Voraus fest. Also der Tagespreis für in drei Wochen steht schon und wird nur bei extremen Buchungsschwankungen noch geändert.

Ich würde tatsächlich immer empfehlen über das Hotel zu buchen, wenn es sich lohnt. Es ist nämlich auch so, nicht nur der Preis ist im allgemeinen gleich, es ist auch leichter eine Reservierung die man im Hotel direkt gebucht hat dort auch abzuändern. Das Hotel ist natürlich in der Lage auch die anderen Reservierungen an und für sich abzuändern, aber es hat nicht die Berechtigung dazu. Denn die Drittanbieter bekommen ja eine Provision für die vermittelten Buchungen und woher wissen sie ob das Hotel die Buchung nicht nur storniert hat um die Provision zu vermeiden und die Gäste dann eigenhändig eingebucht hat? In dem Fall sind die Richtlinien ziemlich streng, variieren aber auch von Hotel zu Hotel. Desweiteren werden Daten teilweise nicht komplett übermittelt, was immer ärgerlich ist. Oder es werden Versprechungen gemacht, die das Hotel nicht einhalten kann. Zum Beispiel gibt es bei uns die Möglichkeit gegen Aufpreis das Zimmer schon vor 15 Uhr zu beziehen. So steht es bei verschiedenen Drittanbietern. Technisch gesehen auch völlig korrekt, allerdings richtet sich dies nach Verfügbarkeit. Klar, ich kann kein Zimmer anbieten, wenn es noch nicht frei und gereinigt ist. Dieser Hinweis steht aber oftmals nur im wirklich Kleingedruckten oder es wird gar nicht darauf hingewiesen.

Wer nun unbedingt über Drittanbieter buchen will, weil der Preis einfach besser ist, der sollte danach auf alle Fälle im Hotel anrufen und die Buchung abgleichen. So lassen sich zumindest Übertragungsfehler schnell finden und beheben.

Während des Buchens sollte man auch wirklich auf die Preise bzw. Stornierungsbedingungen achten. Kleiner Tipp, muss der Übernachtungspreis vor Anreise gezahlt werden oder es ist ein ziemlich krummer Preis, zum Beispiel 45,35 €, liegen die Chancen gut, dass es sich um eine nicht stornierbare Rate hält. Und damit ist auch wirklich nicht stornierbar gemeint. Da macht es keinen Unterschied warum man dann doch nicht anreisen kann. Diese Raten sind ja extra so preiswert weil das Hotel dieses Geld fest in das Budget einplanen kann. Und wer sich jetzt denkt, naja das Hotel geht schon nicht pleite, bloß weil ich mein Geld zurück bekomme, irrt sich. Natürlich würde es nicht auf 50 € ankommen, wenn es wirklich nur dieses eine Mal ist. Aber wenn man einem erlaubt diese Raten zu stornieren und andere mit gleichen Raten bekommen das mit… Wie erklärt man dann, dass einer darf und der andere nicht? Und es gibt viele Anfragen ob man nicht kulanter Weise die Buchung doch stornieren könnt, natürlich kostenfrei. Was nicht heißen soll, dass es nie gemacht wird. Sollte wirklich ein Notfall eintreten und man kann die Reise nicht antreten, kann man natürlich versuchen zu stornieren, vielleicht klappt es ja. Ich möchte nur deutlich machen, dass es eher unwahrscheinlich ist und man es nicht voraussetzen kann.

Dann gibt es noch Kombinations-Raten, also Raten wo bestimmte Leistungen inbegriffen sind und der Gesamtpreis günstiger ist, als wenn man die Leistungen separat bucht. Diese Raten sind eine gute Sache, aber auch hier gilt, sie lässt sich nicht ändern. Also, je nach Rate sind sie durchaus zu stornieren oder zu verschieben, aber der Inhalt der Rate lässt sich nicht ändern. Die inbegriffenen Leistungen werden in Rechnung gestellt, ob man sie nun genutzt hat oder nicht. Zum Beispiel eine Frühstücksrate. Wie der Name schon sagt, ist das Frühstück mit inbegriffen. Der Gesamtbetrag für den Aufenthalt ist dann günstiger, als wenn man Frühstück extra dazu bucht aber auch teurer als wenn man komplett ohne Frühstück bucht. Man sollte sich also sicher sein, dass man diese Leistungen wirklich in Anspruch nimmt, zumindest für den Großteil des Aufenthaltes.

Dann bieten viele Hotels günstige Raten für Nachbar an. Wer also jemanden besuchen will, kann auch über die ansässigen Personen in den umliegenden Hotels mal nachfragen ob es entsprechende Rabatte gibt.

Jetzt hat man den richtigen Preis gefunden und möchte buchen, stellt aber fest, dass man bestimmte Wünsche nicht angeben kann. Hierfür dann die Bermerkungszeile nutzen. Zum Beispiel kann man in unserem Haus Kinder unter 12 Jahren nicht beim Buchen angeben (online – telefonisch natürlich schon), das liegt daran, dass diese kostenfrei mit durch laufen und im Zimmer der Eltern untergebracht sind. Trotzdem brauchen wir natürlich die Information, dass ein Kind mitreist. Schon alleine um das Zimmer entsprechend vorzubereiten. Beachten muss man bei diesen Bemerkungen, dass es sich um Wünsche handelt, also außer mitreisende Kinder, und jedes Hotel wird sein Möglichtes tun um diese Wünsche zu erfüllen, aber es ist nicht immer möglich. Wir bekommen ganz oft den Wunsch ein bestimmtes Zimmer frei zu halten, was sich aber so einfach nicht machen lässt. Dazu müsste man das Zimmer nämlich schon Tage im Voraus blocken und das ist so gut wie unmöglich. Wir hinterlegen Zimmerwünsche zwar immer in unserem System, aber es kann immer sein, dass der Gast der davor im Zimmer ist seinen Aufenthalt verlängert und nicht umziehen will, oder zu spät das Zimmer verlässt und es nicht mehr gereinigt werden kann. Daher nicht böse sein, wenn es mal nicht klappt.

So, dann haben wir also gebucht. Was nun wirklich wichtig ist, und ich meine wirklich wichtig, sich die Reservierungsbestätigung durch zu lesen. Und das klingt jetzt etwas übertrieben, aber es passiert so oft, das beim Buchen der falsche Tag ausgewählt wurde weil die Seite neu geladen wurde oder man hat telefonisch gebucht und es wurde etwas missverstanden. Daher immer checken ob alles richtig ist. Ich hatte schon so viele Gäste vor mir stehen, die im System erst Tage später eingebucht waren. So etwas ist nicht nur stressig beim Check-In sondern die Preise sind dann natürlich anders und in den meisten Fällen teurer.

#Also fassen wir zusammen:

Beim Buchen ist auf folgenden Dinge zu achten:

  • sind große Veranstaltungen/Messen zu der Zeit (Preise sehr hoch)
  • gibt es ausweich Möglichkeiten in der Umgebung?
  • oder kann ich die Reise verschieben?
  • welche Preise sind am günstigsten und sind sie zu stornieren?
  • welche Sonderkonditionen fallen an?
  • habe ich alles relevante angegeben (mitreisende Kinder…)?
  • habe ich Wünsche angegeben?
  • stimmt meine Bestätigung mit meiner Buchung überein?

so, das war es erstmal für heute, ich hoffe ich konnte euch den einen oder anderen Tipp geben oder zumindest erklären warum manche Sachen gerade so gehandhabt werden.

Liebe Grüße

und noch schöne Ostertage