Buch-Date das siebte: Date mit Jule

Hallo ihr Lieben,

nicht wundern, heute kommt nicht wie angekündigt der Beitrag mit den Plätzchen-Rezepten. Denn heute ist der 08.12 und das heißt, dass siebte Buch-Date ist zu ende. Ich hatte total vergessen, dass das Buch-Date diesmal auf einen Freitag fällt.

Die liebe Jule hat mir drei interessante Bücher vorgeschlagen, aber es viel mir trotzdem ziemlich leicht mich zu entscheiden, nur für das lesen habe ich diesmal etwas länger gebraucht. Aber das lag nicht am Buch, nur an meinem Stress und die daraus resultierende (nicht vorhandene) Konzentration.

Ich habe mich für Cupido von Jilliane Hoffman entschieden. Und es fing an mit Juni 1988, wenn dass nicht zu mir passt, dann weiß ich auch nicht. Da bin ich nämlich geboren. Also ein buch wie für mich geschaffen, oder?

Meine Meinung

Ich mochte das Buch, es ist wirklich mal ein etwas anderer Thriller, als die welche ich normalerweise lese. Wobei ich gestehen muss, ein wenig blutiger hätte es sein dürfen. Es ist im Endeffekt ein Justizthriller, der sich hauptsächlich um die gerichtliche Verhandlung, und allem was dazu gehört, dreht und weniger um die Tätersuche. Sehr interessant dargestellt fand ich den Zwiespalt, in dem sich Cloe, Hauptperson und Opfer, während der Geschichte befindet. Was mir auch etwas gefehlt hat, waren tiefere Einblicke in die Psyche des Täters, aber das ist nicht zwingend notwendig für ein gutes Buch. Ich denke viele bevorzugen es sogar nicht komplett in die Abgründe der Menschlichkeit gezogen zu werden. Meines Erachtens wäre das nur noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen.

Ich mag die Schreibweise, wenn es auch zeitweise ein wenig zu detailliert gewesen ist, aber auch dass kann durchaus mit meiner angeschlagenen Konzentration zusammenhängen. Ich bin ein großer Fan davon den Ermittlern über die Schulter zu schauen, was hier durch den Aufbau und Ablauf der Geschichte natürlich nicht möglich war. Es hat für mich jetzt nicht gefehlt, dass sich die Geschichte auf Cloe, die Staatsanwältin ist, fokussiert hat. Aber es wäre trotzdem interessant gewesen.

Würde ich es weiterempfehlen?

Absolut! Ich kenne tatsächlich ein paar, denen das Buch wahrscheinlich wirklich Freude bereitet, vor allem weil es sich nicht wirklich um einen Psychothriller handelt. Ich will es wirklich nicht als sanfter oder weniger brutal beschreiben, da es sich um ein Thema dreht, welches in der Realität durchaus möglich ist. Aber ich denke schon, dass es weniger abschreckt beim lesen als so mancher Psychothriller.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch mit klitzekleinen Schwächen, welches ich ohne Jules Empfehlung vielleicht nie gelesen hätte, also vielen Dank liebe Jule😊

Alle Rezensionen zum siebten Buch-Date könnt ihr hier wie immer gesammelt finden.

Wir sehen uns dann nächste Woche wieder😊

Advertisements

Buch-Date das fünfte: Date mit Zeilenende

Hallo ihr Lieben,

heute kommt das fünfte Buch-Date zu seinem Finale. Ich bin heute etwas spät dran, aber es ist schließlich noch der 22.07^^

Wie ihr sicherlich wisst wird das Buch-Date vom Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram ausgerichtet, also ein ganz großes Dankeschön =).

Zeilenende war diesmal so nett und hat sich den Kopf für mich zerbrochen. Ich habe mich wie immer etwas schwer mit der Entscheidung getan, hab mich aber letztendlich für Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde entschieden. Ausschlaggebend war unter anderem die Tatsache, dass sich diese eine Buch-Bos auf meiner Amazon-Wunschliste herumgetrieben hat.Jules Verne


Reise zum Mittelpunkt der Erde

Die Zusammenfassung

Gleich zu Beginn der Geschichte treffen wir auf die zwei Hauptfiguren Professor Otto Lidenbrock und seinen Neffen Axel, aus dessen Sicht die nachfolgenden Ereignisse erzählt werden. Der Professor, ein bekannter Geologe, erwirbt ein seltenes Manuskript über welches er sehr begeistert ist. Bei der ersten Durchsicht des Manuskriptes fällt ihm eine Notizseite in die Hände, die augenscheinlich in einer Geheimschrift verfasst ist. Der Professor macht sich ohne Umschweife daran diese zu entziffern. Am Ende ist es jedoch Axel der die Nachricht entschlüsselt und sie enthält ungeheuers. Nämlich eine Beschreibung wie man zum Mittelpunkt der Erde gelangt. Der Professor ist Feuer und Flamme und startet die Vorbereitungen für die Reise. Axel hingegen ist eher ängstlich, glaubt er doch an die landläufige Meinung, dass der Mittelpunkt der Erde aus einem geschmolzenem Kern besteht. Nichts desto troztz muss er seinen Onkel auf die Reise nach Island begleiten, wo sich der Eingang in einem Vulkankrater befinden soll. In Island finden sie einen Führer, Hans, der sie erst zu dem Vulkan und dann zum  Mittelpunkt der Erde begleiten soll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden sie tatsächlich den Weg tief in die Erde hinab. Doch was sie dort finden, hätten sie sich nicht träumen lassen.

Meine Meinung

Zuerst möchte ich sagen, dass ich die Geschichte liebe. Ich kannte sie schon, ohne das Buch je gelesen zu haben (zumindest soweit ich mich erinnere). Ich liebe auch die Geschichten wie In 80 Tagen um die Welt und 20.000 Meilen unter dem Meer. Daher auch die Buch-Box auf meiner Wunschliste.

Ich war aber doch etwas überrascht wie kurz das Buch dann war. Ich hatte eine längere Geschichte erwartet. Vor allem am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich in Fahrt kommt. Es hat sich etwas hingezogen und die Spannung hat sich erst in den letzten Kapiteln aufgebaut. Und als die Geschichte dann richtig losging war sie auch schon fast wieder zu Ende. Die Verteilung hat für mich nicht wirklich gepasst, der Anfang war so langezogen und das Ende etwas gehetzt.

Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen und mich darin bestärkt auch die anderen Bücher gerne zu lesen.


Alles in allem war ich mehr als zufrieden mit der Auswahl und möchte mich nochmal beim Zeilenende für die hervorragenden Empfehlungen bedanken. Denn ich bin schließlich doch dazu gekommen ein Buch zulesen, welches schon lange auf meiner Liste war. Vielen Dank

Buch-Date Teil 5: Empfehlungen für goldeneslichtimzimmer

Hallo ihr Lieben,

na wie geht es euch an diesem schönen Sonntag? Ich freu mich schon riesig, denn es ist wieder Zeit für ein neues Buch-Date. Wie immer wird es vom Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram veranstalltet und organisiert. Also vielen Dank in diese Richtung 🙂


Goldeneslichtimzimmers muss sich diesmal mit meinen Empfehlungen herumschlagen. Und auch diesmal haben wir ein paar Anhaltspunkte bekommen, damit es nicht in totalem Disaster endet^^

1. letzte drei gelesenen Bücher
Adriana Altaras: titos brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie.
Nick Hornby. A long way down (sogar auf englisch)
Michael Dibdin. Cosi fan tutti. Ein Aurelio-Zen-Krimi.

2. Lieblingsgenre
Krimis. Crime time and suspence.

3. Lieblingsautoren
Daniel Silva
Hans Fallada
Kurt Tucholsky

4. Was / wen möchte ich nicht lesen
Fantasy,
Paulo Coelho, Haruki Murakami o.ä.
„Gute-Laune-Sie-hat-ein-kompliziertes-Leben-und-findet-doch-den-richtigen-Mann“-Kram…

Okay, mit Krimis und allem Drum und Dran kann ich arbeiten^^ Das einzige Problem könnte sein, dass Goldeneslichtimzimmers den einen oder anderen schon kennt, vorallem die Klassiker (Sherlock Holmes und so^^) Aber ich habe ein paar Ideen, ich hoffe sie passen. Ein Nachteil hierbei ist, ich will eigentlich so viel mehr als nur drei Bücher empfehlen^^ Und ich habe mich dieses Mal bewusst nicht für die ersten Bände in Serien (wenn es eine Serie gibt) entschieden, so als Gegenstück zum letzten Buch-Date.

Der Insektensammler (Jeffery Deaver)

Quelle: https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fimages-eu.ssl-images-amazon.com%2Fimages%2FI%2F51bhsrxznnL._SY264_BO1%2C204%2C203%2C200_QL40_.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FInsektensammler-Lincoln-Rhyme-Thriller-Band-3%2Fdp%2F3442359058&docid=qfrVF5szSZ6vQM&tbnid=t3HtCuBOG0WgcM%3A&vet=10ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw..i&w=169&h=266&bih=648&biw=1366&q=Der%20Insektensammler%20(Jeffery%20Deaver)&ved=0ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw&iact=mrc&uact=8
Quelle: https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fimages-eu.ssl-images-amazon.com%2Fimages%2FI%2F51bhsrxznnL._SY264_BO1%2C204%2C203%2C200_QL40_.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FInsektensammler-Lincoln-Rhyme-Thriller-Band-3%2Fdp%2F3442359058&docid=qfrVF5szSZ6vQM&tbnid=t3HtCuBOG0WgcM%3A&vet=10ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw..i&w=169&h=266&bih=648&biw=1366&q=Der%20Insektensammler%20(Jeffery%20Deaver)&ved=0ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw&iact=mrc&uact=8

Das erste Buch in der Liste stammt von einem Autor, den ich nur durch das Buch-Date entdeckt habe, Jeffery Deaver. Ist doch ziemlich passend oder? Lincoln Rhyme, der Hauptcharakter, erinnert mich stark an Sherlock Holmes, spielt aber in der heutigen Zeit. Besonders dieser Band hat mich außerordentlich gefesselt.

Kalte Asche (Simon Beckett)

Quelle: https://dannyreadsalot.wordpress.com/2012/09/13/simon-beckett-kalte-asche/
Quelle: https://dannyreadsalot.wordpress.com/2012/09/13/simon-beckett-kalte-asche/

Simon Beckett ist ja seit einigen Jahren durchaus bekannt, daher war ich etwas zwiegespalten ob ich es vorschlagen sollte. Die Chance das Goldeneslichtimzimmers das Buch schon kennt ist natürlich sehr hoch. Aber es ist eines meiner Lieblingsbücher rund um David Hunter. Also drücken wir mal die Daumen.

Die Zahl der Toten (Linda Castillo)

Quelle: http://buecher-entdecken.de/index.php/belletristik/krimi/kurzempfehlung-linda-castillo-die-zahlen-der-toten/
Quelle: http://buecher-entdecken.de/index.php/belletristik/krimi/kurzempfehlung-linda-castillo-die-zahlen-der-toten/

 

Das einzige Buch auf der Liste, welches ich nicht in meinem Schrank gefunden habe. Ich weiß nicht wo meine Kopie geblieben ist (ich glaube ich muss mal mit meiner Mutter oder Schwester reden) und das ist auch der Grund, warum es mir durch den Kopf geschossen ist. Es war mir nur durch Zufall in die Hände gefallen und ich habe es verschlungen. Ich fand es unglaublich spannend und nicht alzu offensichtlich.


So das war es von meiner Seite. Ich hoffe es ist etwas für dich dabei, Goldeneslichtimzimmers , und wünsche dir viel Spaß.

Ganz liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche 🙂

 

 

Buch-Date die Vierte – Date mit Tante Tex

Hallo ihr lieben,

heute ist es endlich soweit, das Finale vom vierten Buch-Date. Wie immer ausgerichtet von Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram.  Aufgebaut war es wie beim letzen Mal, als eine Art Kreis. Man bekam von Person A Bücher empfohlen, hat aber für Person B Bücher herausgesucht. Ich finde die Idee immer noch klasse, da die Wahrscheinlichkeit von einer ungeraden Teilnehmerzahl durchaus vorhanden ist.

Diese Mal war Tante Tex so freundlich und hat mir drei wunderbare Bücher heraus gesucht. Wie immer hatte ich etwas Schwierigkeiten mich für eines zu entscheiden. Im Endeffekt hab ich mich für Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind entschieden. Ausnahmsweise mal kein Krimi oder Horror^^ sondern Fantasy. Was mich etwas überrascht hat, war die Länge des Buches, rund  1010 Seiten ist schon nicht wenig, vor allem wenn man bedenkt, dass es noch 10 weitere Bücher in der Reihe gibt. Da hab ich dann noch ewig was zu lesen.

Das erste Gesetz der Magie
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51MZA-ixkxL._SX339_BO1,204,203,200_.jpg

 


Die Zusammenfassung

Zu Beginn der Geschichte treffen wir auf Richard Cypher, einem jungen Waldläufer aus Westland, der im Wald nach Spuren auf den Mörder seines Vaters sucht. Dort trifft er auf Kahlan Amnell,  einer jungen Frau die von vier gefährlich anmutenden Männern verfolgt wird. Ohne recht zu wissen warum, begibt sich Richard in Gefahr und hilft Kahlan. Wie er später erfährt stammt Kahlan aus Midland, was eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Denn um den Frieden zu wahren sind die drei Länder, Westland, Midland und D’Hara, durch eine magische Barriere voneinander getrennt.

Kahlan, eine Konfessor, die auf der Suche nach dem Zauberer der 1. Ordnung ist um hin um Hilfe gegen den Tyrannen Darken Rahl zu bitten. Denn nur der Zauberer kann den Sucher ernennen, der laut Prophezeiung den Tyrannen besiegen kann. Beim Zauberer angekommen, stellt sich heraus das Richard, der Kahlan seine Hilfe angeboten hat, die Macht zum Sucher hat. Er beschließt zusammen mit Kahlan, dem Zauberer, Zedd und einem Freund nach dem dritten Kästchen der Ordnung zu suchen. Denn die ersten zwei Kästchen hat Rahl bereits und mit dem dritten steht ihm ungeheuerliche Macht zur Verfügung. Es beginnt eine abenteuerliche Reise durch die drei Welten im Wettlauf mit der Zeit, bewaffnet nur mit dem legendären Schwert der Wahrheit und einer Menge Mut.

 

Meine Meinung

Ich mochte das Buch sehr, wenn es am Anfang etwas auch etwas langwierig war. Was ich aber bei einigen Fantasy-Büchern festgestellt habe, die so lang sind. Vor allem wenn es mehrere Teile gibt.

Der Schreibstil ist toll, vor allem die Beschreibungen der ganzen Welt ist sehr plastisch und dadurch gut vorstellbar. Manchmal wird es tatsächlich etwas langatmig und es gibt die eine oder andere Wiederholung, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Man bekommt einen wunderschönen Einblick in eine ausgeprägte und durchdachte Fantasy-Welt.

Die Beschreibung der Kampf- und Folterszenen ist ausgesprochen gut, von einigen wahrscheinlich als sehr brutal und sehr dunkel empfunden. Mich jedoch spricht es wirklich an, denn Goodkind scheut nicht davor sowohl physikalische als auch psychologische Folter näher zu beschreiben. Was meiner Meinung dem ganzen einen etwas realistischeren Charakter gibt. Den seinen wir mal ehrlich, mit den Kräften, die in Fantasy-Welten zur Verfügung stehen würde jeder Bösewicht darauf zurück greifen.

Der Ansatz der Charaktere ist durchaus gelungen, aber etwas flach finde ich. Die Motive und  Beweggründe sind klar und deutlich. Allerdings sind die Charaktere auf wenige markante Charaktereigenschaften begrenzt und haben durchaus Raum zur Entwicklung. Was gar nicht so verkehrt ist wenn man bedenkt das noch 10 weitere Bände folgen.

Alles in Allem ein wirklich gelungenes Buch und höchst wahrscheinlich der Start einer neuen Buchreihe für mein Bücherregal^^ Daher nochmal vielen Dank an Tante Tex für die wunderbare Empfehlung.

 


Liebe Grüße

Buchdate mit Aequitas et Veritas

Hallo ihr lieben,

heute ist es endlich soweit, das dritte Buch-Date von Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram kommt zu seinem Höhepunkt, den Rezensionen. Dieses Buch-Date war ja etwas anders aufgebaut. Anstatt von Paaren, die sich gegenseitig Bücher enpfehlen war es diesmal eine Art Kreis. Man bekam von Person A Bücher empfohlen, hat aber für Person B Bücher herausgesucht. Eine gute Idee wenn man mit einer ungeraden Teilnehmerzahl rechnet.

Aequitas et Veritas  hat sich für mich den Kopf zerbrochen und drei überaus interessante Bücher herausgesucht. Ich habe mich tatsächlich etwas schwer getan mit der Entscheidung, bin aber zufrieden gewesen. Vielleicht lese ich die anderen beiden dann zu einem späteren Zeitpunkt doch noch, wer weiß.

Ich habe mich im Endeffekt für Relic- Museum der Angst von Lincoln Child & Douglas Preston entschieden. Die kurze Zusammenfassung hat mich einfach gepackt.


Die Zusammenfassung

Die Ereignisse spielen im  Museum of Natural History in New York wo gerade eine spektakuläre Ausstellung zum Thema Aberglauben vorbereitet wird. Ihr Glanzstück ist die Mbwun-Figur,  einer brasilianischen Gottheit des Stammes der Kothoga . Um diese Figur ranken sich dunkle Geheimnisse und natürlich auch ein Fluch.

Nur wenige Tage vor der Eröffnung werden die grausam verunstalteten Leichen zweier Jungen gefunden. Übel zugerichtet und enstellt. Natürlich kann sich das Museum keine schlechte Presse leisten, schon gar nicht so kurz vor der Eröffnung der Ausstellung. Daher werden die Ereignisse möglichst diskret behandelt. Die Polizei und später auch das FBI suchen währenddessen fieberhaft nach dem Mörder, einem großen Raubtier.

Doch es folgen weitere Leichen und Biologin Margo Green, Doktorandin im Museum, hegt einen schrecklichen Verdacht. Ihr sind bei der Lektüre des Tagebuches von John Whittlesey, dem Forscher der die Mbwun-Figur gefunden hat, seltsame Ungereimtheiten aufgefallen. Schlimmer noch, alle, die mit dieser Expedition oder dem Transport der Figur direkt zu tun hatten sind auf die selbe Art getötet worden wie die Leute im Museum. Hat es doch mehr auf sich mit dem vermeintlichen Fluch oder dem Monster? Langsam kommt sie der Lösung näher und dem Grund warum den Leichen immer ein Teil des Gehirns fehlt. Mit Hilfe des FBI-Agenten Aloysius Pendergast, der ähnliche Morde bearbeitet hat aber nie aufklären konnte, will sie Eröffnung der Ausstellung verhindern. Doch sie stoßen auf taube Ohren. Die Eröffnung findet statt, die gesamte Prominenz von New York ist angetreten inklusive Bürgermeister. Ein reines Festmahl für das hungrige Monster. Dann kommt es zur Konfrontation und es stellt sich die Frage, wie soll man ein gottähnliches Monster vernichten, welches Jahrhunderte überlebt hat.

Meine Meinung

Ich muss gestehen, als ich anfing das Buch zu lesen, war es schon etwas langatmig. Ich fand es gut geschrieben aber nicht überwältigend. Ich hatte mir etwas mehr vorgestellt. Als Leser kommt man ziemlich schnell darauf was genau das Monster ist, es wird ja auch kein wirkliches Geheimnis darum gemacht. Die Beschreibung der Charaktere und ihre Interaktionen miteinander hingegen fand ich von Anfang an ziemlich gelungen, genauso wie die Beschreibungen der Tatorte und Abläufe im Museum. Sehr gut gelungen fand ich die Erklärungen rund um die DNA-Untersuchungen, die meiner Meinung jeder verstehen kann, selbst wenn man kein Vorwissen dazu hat. Jedenfalls dachte ich so nach der Hälfte, oder etwas mehr, nettes Buch, gut geschrieben aber etwas zu durchsichtig.

Zum Glück habe ich mich in dem Punkt getäuscht, also es ist ziemlich offensichtlich, aber nicht nur ein nettes Buch. Zum Ende hin wird es wirklich spannend und man fiebert mit den Charakteren mit. Werden sie es schaffen zu überleben? Gelingt es ihnen das Monster zu vernichten oder behält es doch die Oberhand? Die letzten Seiten hab ich dann doch ziemlich verschlungen.

Dann gab es da noch den Epilog. Okay, dachte ich mir, sehr interessant von der Materie her. Hätte sich bestimmt super im Buch gemacht, ist als letztes Kapitel aber sehr losgelöst von der eigentlichen Geschichte. Ich weiß, durch Recherche, dass der Inhalt des letzten Kapitels eigentlich Thema des Buches war, aber durch das Monster verdrängt wurde. Das fand ich sehr schade, da es wirklich unglaubliche interessante Möglichkeiten für die Entwicklung des Buches erschlossen hätte. So ist es aber gezwungen und vielleicht hätte man es dann ganz weg lassen können, wenn man es nicht mit einbauen konnte.

Alles in allem war ich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, von dem Buch begeistert und würde es jedem weiter empfehlen. Also, vielen Dank an Aequitas et Veritas für die klasse Empfehlung.


Liebe Grüße

 

Buch-Date mit Amerdale: Rezension „Der Knochenjäger“

Es ist endlich soweit, das Buch-Date kommt zu einem Abschluss – den Rezensionen.

Das Buch-Date wurde von Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende ins Leben gerufen. Jeder der mitmachen wollte hat sich gemeldet und eine kurze Beschreibung seines Lesegeschmacks abgegeben. Danach wurden Paare gebildet, welche dem jeweils Anderem drei Bücher vorgeschlagen haben. Hier gibt es dann auch einen Sammelbeitrag, wo ihr alle Rezensionen finden könnt.

Ich hatte das Glück  Amerdale als Partner zu bekommen, welche mir folgende Bücher vorgeschlagen hat:

Jeffery Deaver: Die Assistentin / Der Knochenjäger

Wilkie Collins: Der rote Schal

Anne Rice: Interview mit einem Vampir

Ich muss gestehen, ich fand es schon schwierig, mich für eines der Bücher zu entscheiden. Interview mit einem Vampir stand schon ewig auf meiner Bücherliste. Und genau aus diesem Grund habe ich nicht dagegen entschieden. Ich wollte doch lieber ein Buch lesen, welches ich nicht sowieso schon in Planung hatte. Da blieben dann nur noch zwei. Beide klangen wirklich sehr interessant, der Knochenjäger hat dann aber doch gewonnen, durch mein großes Interesse an der Forensik.


Zusammenfassung

Der Knochenjäger springt direkt ins Geschehen, auf den ersten Seiten erleben wir die Entführung der ersten Opfer und können die Panik quasi mitfühlen.

Der Täter stellt sich sehr bald als sadistischer Serientäter heraus, der der Polizei Rätsel aufgibt. Diese bittet den genialen Forensiker Lincoln Rhyme um Hilfe. Der einzige Haken an der Sache, Rhyme ist seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt und zu einem Zyniker geworden, der sich nicht als den Tod wünscht. Der Fall weckt trotz allem seine Aufmerksamkeit und er lässt sich zur Mithilfe überreden. Allerdings lässt er seine Launen alle im Team spüren, vor allem Amelia Sachs, die Streifenpolizistin die das erste Opfer gefunden hat und vom Rhyme auserwählt wurde, seine Augen und Hände am Tatort zu ein, ohne selbst eine Ausbildung im Bereich der Spurensicherung zu haben.

Rhyme entdeckt sehr früh, dass einige Spuren am Tatort platziert wurden und er findet heraus, dass der Täter diese als Hinweise für den nächsten Mord dienen.

Mit jedem weiteren, brutalen Mord wird langsam deutlich, dass der Täter historische Schauplätze liebt und sich offenbar von einem Serientäter von 1906 inspirieren hat lassen. Je weiter sich Rhyme in die Gedankenwelt des Täters hineinversetzt, desto vertrauter scheint ihm diese. Es scheint, der Täter wolle ihn alleine herausfordern, doch warum? Findet sich die Antwort etwa in Rhymes eigener Vergangenheit? Und was wird aus seinem Todeswunsch?


Meine Meinung

Ich war sehr froh, dass ich mich offensichtlich für das richtige Buch entschieden habe. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Sehr gelungen fand ich, dass die Untersuchung der Spuren einen sehr wissenschaftlichen Charakter hatte ohne das es zu trocken oder kompliziert wurde. Rhymes Charakter hat etwas von Sherlock Holmes, mit seinem umfassenden Wissen über alles was die Tatorte auch nur im entferntesten betreffen könnte, Beschaffenheit von Böden in verschiedenen Stadtteilen, die Kenntnis über historische Bauwerke und ihre Geschichte usw. Auch die Perspektivenwechsel zwischen Opfern, Täter und Rhyme fand ich sehr gelungen. Alles in allem kann ich das Buch  nur weiter empfehlen.


Ich möchte mich hiermit nochmals bei Amerdale für die gelungenen Buchvorschläge bedanken und ich muss zugeben, ich habe sie alle gelesen^^

Liebe Grüße

eure Luna

„Als Gott schlief“ – Rezension

Heute mal etwas ganz anderes von mir, eine Buchrezension. Ich war so begeistert von dem Buch das ich es euch vorstellen musste.


Als Gott schlief - Cover
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1053-als-gott-schlief.html

Inhalt:

Jutta Stern wird zusammen mit ihrem Partner Georg Kunze zu seinem brutalen Mord gerufen. Das Opfer – ein weitbekannter Bischof, der brutal gefoltert und getötet in seinem Schlafzimmer gefunden wurde. Am Tatort wurden mysteriöse Hinweise hinterlassen, die jedoch keinen Sinn zu machen scheinen.

Noch zu Beginn der Ermittlungen wird ein weiterer Mord entdeckt. Die gleiche Vorgehensweise und wieder ein Geistlicher und wieder Hinweise ohne Sinn.

Auf den ersten Blick haben die Opfer nichts miteinander gemein außer der Tatsache das es sich um Geistlich handelt, dann wird eine Nonne im Kloster auf ähnliche Art und Weise ermordet. Und alle wissen, es handelt sich um einen Serientäter.

Noch immer stellt sich die Frage was die Opfer gemein haben. Erst durch die Hilfe von einem befreundeten Profiler, Thomas Neumann, gelingt es Jutta eine Verbindung zu finden. Ein altes Waisenhaus scheint die gesuchte Verbindung zu sein. Ein Waisenhaus welches seit Jahren geschlossen ist. Und niemand scheint über den Grund für die Schließung reden zu wollen. Was genau ist damals in dem Waisenhaus geschehen, dass heute jemand dafür mordet?

Ein Tagebuch und ein anonym veröffentlichtes Buch geben Einblick in die Vergangenheit und den Alltag des Waisenhauses und bringen Jutta auf die Spur des Mörders, der ein entsetzliches Geheimnis rächen will. Ein Geheimnis rund um Mord, Kindesmissbrauch und Verschleierung.


Bewertung:

Ich habe dieses Buch durch Zufall auf dem Schnäppchentisch gefunden und dachte mir, für das Geld kann man nichts falsch machen. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und habe es quasi verschlungen.

Die Schauplätze sind gut beschrieben und die Charaktere haben jeweils eine Geschichte. Auch wenn diese nur neben der Haupthandlung laufen, lernt man doch etwas über die einzelnen Charaktere. Auch wenn ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird, da die Geschichte um Jutta Stern doch ziemlich offen bleibt am Ende.

Neben der Haupthandlung die im Heute spielt gibt es immer wieder Blicke in die Vergangenheit durch die Ausschnitte des Buches. Dadurch weis der Leser natürlich etwas mehr als die Figuren im Buch, jedoch nie zu viel. Ich war trotz allem von dem Ende überrascht, auch wenn man eine leise Ahnung zu Ende hin bekommt.


 

Buchdetails:

Autor: Jennifer B. Wind

Thriller

438 Seiten

ISBN: 978-3-95674-186-9


Dann viel Spaß beim Lesen

und liebe Grüße

Eure Luna