Buch-Date das siebte: Date mit Jule

Hallo ihr Lieben,

nicht wundern, heute kommt nicht wie angekündigt der Beitrag mit den Plätzchen-Rezepten. Denn heute ist der 08.12 und das heißt, dass siebte Buch-Date ist zu ende. Ich hatte total vergessen, dass das Buch-Date diesmal auf einen Freitag fällt.

Die liebe Jule hat mir drei interessante Bücher vorgeschlagen, aber es viel mir trotzdem ziemlich leicht mich zu entscheiden, nur für das lesen habe ich diesmal etwas länger gebraucht. Aber das lag nicht am Buch, nur an meinem Stress und die daraus resultierende (nicht vorhandene) Konzentration.

Ich habe mich für Cupido von Jilliane Hoffman entschieden. Und es fing an mit Juni 1988, wenn dass nicht zu mir passt, dann weiß ich auch nicht. Da bin ich nämlich geboren. Also ein buch wie für mich geschaffen, oder?

Meine Meinung

Ich mochte das Buch, es ist wirklich mal ein etwas anderer Thriller, als die welche ich normalerweise lese. Wobei ich gestehen muss, ein wenig blutiger hätte es sein dürfen. Es ist im Endeffekt ein Justizthriller, der sich hauptsächlich um die gerichtliche Verhandlung, und allem was dazu gehört, dreht und weniger um die Tätersuche. Sehr interessant dargestellt fand ich den Zwiespalt, in dem sich Cloe, Hauptperson und Opfer, während der Geschichte befindet. Was mir auch etwas gefehlt hat, waren tiefere Einblicke in die Psyche des Täters, aber das ist nicht zwingend notwendig für ein gutes Buch. Ich denke viele bevorzugen es sogar nicht komplett in die Abgründe der Menschlichkeit gezogen zu werden. Meines Erachtens wäre das nur noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen.

Ich mag die Schreibweise, wenn es auch zeitweise ein wenig zu detailliert gewesen ist, aber auch dass kann durchaus mit meiner angeschlagenen Konzentration zusammenhängen. Ich bin ein großer Fan davon den Ermittlern über die Schulter zu schauen, was hier durch den Aufbau und Ablauf der Geschichte natürlich nicht möglich war. Es hat für mich jetzt nicht gefehlt, dass sich die Geschichte auf Cloe, die Staatsanwältin ist, fokussiert hat. Aber es wäre trotzdem interessant gewesen.

Würde ich es weiterempfehlen?

Absolut! Ich kenne tatsächlich ein paar, denen das Buch wahrscheinlich wirklich Freude bereitet, vor allem weil es sich nicht wirklich um einen Psychothriller handelt. Ich will es wirklich nicht als sanfter oder weniger brutal beschreiben, da es sich um ein Thema dreht, welches in der Realität durchaus möglich ist. Aber ich denke schon, dass es weniger abschreckt beim lesen als so mancher Psychothriller.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch mit klitzekleinen Schwächen, welches ich ohne Jules Empfehlung vielleicht nie gelesen hätte, also vielen Dank liebe Jule😊

Alle Rezensionen zum siebten Buch-Date könnt ihr hier wie immer gesammelt finden.

Wir sehen uns dann nächste Woche wieder😊

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Buch-Date Teil 7 – Empfehlungen für wortgeflumselkritzelkram

Endlich wieder ein Buch-Date, jay 😊

Ihr habt je eventuell bemerkt, dass ich durch meinen Umzug leider das letzte Date verpasst hatte -.-, umso mehr freut es mich, dass ich diesmal wieder daran teilnehmen kann. Auch wenn ich es fast wieder verplant hätte, weil ich die letzte Woche ziemlich flach gelegen hatte mit einer starken Erkältung. Deswegen bin ich auch ein kleines bisschen spät dran, meine Entschuldigung geht daher an wortgeflumselkritzelkram.

Das Prinzip dürfte mittlerweile bekannt sein. Es wird durch Auslosung entschieden, wer wem Bücher empfehlen darf. Wie schon gesagt darf ich wortgeflumselkritzelkram diesmal drei Bücher empfehlen und damit ich die Chance habe ihren Geschmack zu treffen, hat jeder Teilnehmer im Vorfeld einige Fragen zum eigenen Leseverhalten beantwortet.

Die letzten drei Bücher, die du gelesen hast?
– „The Chosen One – Die Ausersehene“ von Isabell May – war allerdings nicht der Burner
– „Empire of Storms 2“ von Jon Skovron
– „Der schwarze Thron Band 2“ von Kendare Blake
Zur Zeit lese ich übrigens „Kleine große Schritte“ von Picoult, das mich gerade vollkommen flasht. Und ich habe eine Seite auf meinem Blog (Gelesen), bei der man sich auch ein wenig schlau machen kann)

Dein Lieblings-Genre?
Inzwischen komplett breit gefächert, am liebsten immer noch Fantasy. Bin aber für fast alles offen.

Deine drei liebsten Autor*innen?
Ich möchte mich gerade gar nicht mehr auf Lieblingsautoren festlegen. Es gibt Menschen, von denen lese ich ein Buch und ich liebe sie. Dann wiederum lese ich immer weiter Bücher von bestimmten Menschen, von denen ich dann doch plötzlich enttäuscht bin. Bisher waren es Pratchett, Picoult, Fitzek u. a. – aber es gibt so viele gute Autoren….

Gibt es etwas, das du überhaupt nicht lesen willst?
Nach wie vor mag ich nicht besonders gerne historische Romane und nix a la Nora Roberts. Da ich in letzter Zeit auch oft von Young Adult Romanen enttäuscht wurde, mag ich diese gerade auch nicht mehr sehen, aber auch hier gilt: eigentlich bin ich für alles offen und bin immer bereit über den Tellerrand zu schauen 🙂

Aus den drei Büchern wählt sie dann ein Buch und liest dies. Am 08.12.2017 werden dann die Rezensionen der Bücher hochgeladen. Ein wirklich sehr gutes System neue Bücher kennenzulernen. Ich habe jedenfalls schon den einen oder anderen neuen Autor kennengelernt 😊

Also kommen wir zu meinen drei Empfehlungen.

Stephen King: The Green Mile

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Eines meiner absoluten Lieblingswerke von Stephen King, ich liebe das Buch und habe auch den Film sehr gemocht. Es geht darin um den Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey, ein verurteilter Kindermörder, wartet hier auf seine Hinrichtung. Doch wie kann ein Mörder so sanftmütig und teilweise kindlich sein? Und was hat es mit seinen Heilungen auf sich?

Douglas Preston/Lincoln Child: Attic – Gefahr aus der Tiefe

 

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Ein weiteres Buch, welches ich ohne das Buch-Date vielleicht nie gefunden hätte. Es baut auf den Geschehnissen von Relict auf, kann aber auch einfach ohne Vorkenntnisse gelesen und verstanden werden. Behandelt wird die grausame Mordserie die New York heimsucht. Es werden immer mehr Obdachlose ermordet und fast allen fehlt ihr Kopf. Was geht im Untergrund New Yorks vor und wo genau liegt Devil’s Attic?

 

Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

 

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Auch ein Buch, welches ich sehr gerne gelesen habe und über das ich nur durch Zufall gestoßen bin. Jacobs Großvater wird unter mysteriösen Umständen ermordet. Jacob findet ihn und sieht Dinge, die ihn an die alten Geschichten seines Großvaters erinnern. Geschichten über merkwürdige Menschen, vor allem Kinder, mit den außergewöhnlichsten Fähigkeiten. Kann er die Insel dieser Kinder finden und entschlüsseln was mit seinem Großvater passiert ist?

 

Ich hoffe ich treffe deinen Geschmack und wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

Buch-Date das fünfte: Date mit Zeilenende

Hallo ihr Lieben,

heute kommt das fünfte Buch-Date zu seinem Finale. Ich bin heute etwas spät dran, aber es ist schließlich noch der 22.07^^

Wie ihr sicherlich wisst wird das Buch-Date vom Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram ausgerichtet, also ein ganz großes Dankeschön =).

Zeilenende war diesmal so nett und hat sich den Kopf für mich zerbrochen. Ich habe mich wie immer etwas schwer mit der Entscheidung getan, hab mich aber letztendlich für Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde entschieden. Ausschlaggebend war unter anderem die Tatsache, dass sich diese eine Buch-Bos auf meiner Amazon-Wunschliste herumgetrieben hat.Jules Verne


Reise zum Mittelpunkt der Erde

Die Zusammenfassung

Gleich zu Beginn der Geschichte treffen wir auf die zwei Hauptfiguren Professor Otto Lidenbrock und seinen Neffen Axel, aus dessen Sicht die nachfolgenden Ereignisse erzählt werden. Der Professor, ein bekannter Geologe, erwirbt ein seltenes Manuskript über welches er sehr begeistert ist. Bei der ersten Durchsicht des Manuskriptes fällt ihm eine Notizseite in die Hände, die augenscheinlich in einer Geheimschrift verfasst ist. Der Professor macht sich ohne Umschweife daran diese zu entziffern. Am Ende ist es jedoch Axel der die Nachricht entschlüsselt und sie enthält ungeheuers. Nämlich eine Beschreibung wie man zum Mittelpunkt der Erde gelangt. Der Professor ist Feuer und Flamme und startet die Vorbereitungen für die Reise. Axel hingegen ist eher ängstlich, glaubt er doch an die landläufige Meinung, dass der Mittelpunkt der Erde aus einem geschmolzenem Kern besteht. Nichts desto troztz muss er seinen Onkel auf die Reise nach Island begleiten, wo sich der Eingang in einem Vulkankrater befinden soll. In Island finden sie einen Führer, Hans, der sie erst zu dem Vulkan und dann zum  Mittelpunkt der Erde begleiten soll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden sie tatsächlich den Weg tief in die Erde hinab. Doch was sie dort finden, hätten sie sich nicht träumen lassen.

Meine Meinung

Zuerst möchte ich sagen, dass ich die Geschichte liebe. Ich kannte sie schon, ohne das Buch je gelesen zu haben (zumindest soweit ich mich erinnere). Ich liebe auch die Geschichten wie In 80 Tagen um die Welt und 20.000 Meilen unter dem Meer. Daher auch die Buch-Box auf meiner Wunschliste.

Ich war aber doch etwas überrascht wie kurz das Buch dann war. Ich hatte eine längere Geschichte erwartet. Vor allem am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich in Fahrt kommt. Es hat sich etwas hingezogen und die Spannung hat sich erst in den letzten Kapiteln aufgebaut. Und als die Geschichte dann richtig losging war sie auch schon fast wieder zu Ende. Die Verteilung hat für mich nicht wirklich gepasst, der Anfang war so langezogen und das Ende etwas gehetzt.

Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen und mich darin bestärkt auch die anderen Bücher gerne zu lesen.


Alles in allem war ich mehr als zufrieden mit der Auswahl und möchte mich nochmal beim Zeilenende für die hervorragenden Empfehlungen bedanken. Denn ich bin schließlich doch dazu gekommen ein Buch zulesen, welches schon lange auf meiner Liste war. Vielen Dank

Buch-Date Teil 5: Empfehlungen für goldeneslichtimzimmer

Hallo ihr Lieben,

na wie geht es euch an diesem schönen Sonntag? Ich freu mich schon riesig, denn es ist wieder Zeit für ein neues Buch-Date. Wie immer wird es vom Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram veranstalltet und organisiert. Also vielen Dank in diese Richtung 🙂


Goldeneslichtimzimmers muss sich diesmal mit meinen Empfehlungen herumschlagen. Und auch diesmal haben wir ein paar Anhaltspunkte bekommen, damit es nicht in totalem Disaster endet^^

1. letzte drei gelesenen Bücher
Adriana Altaras: titos brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie.
Nick Hornby. A long way down (sogar auf englisch)
Michael Dibdin. Cosi fan tutti. Ein Aurelio-Zen-Krimi.

2. Lieblingsgenre
Krimis. Crime time and suspence.

3. Lieblingsautoren
Daniel Silva
Hans Fallada
Kurt Tucholsky

4. Was / wen möchte ich nicht lesen
Fantasy,
Paulo Coelho, Haruki Murakami o.ä.
„Gute-Laune-Sie-hat-ein-kompliziertes-Leben-und-findet-doch-den-richtigen-Mann“-Kram…

Okay, mit Krimis und allem Drum und Dran kann ich arbeiten^^ Das einzige Problem könnte sein, dass Goldeneslichtimzimmers den einen oder anderen schon kennt, vorallem die Klassiker (Sherlock Holmes und so^^) Aber ich habe ein paar Ideen, ich hoffe sie passen. Ein Nachteil hierbei ist, ich will eigentlich so viel mehr als nur drei Bücher empfehlen^^ Und ich habe mich dieses Mal bewusst nicht für die ersten Bände in Serien (wenn es eine Serie gibt) entschieden, so als Gegenstück zum letzten Buch-Date.

Der Insektensammler (Jeffery Deaver)

Quelle: https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fimages-eu.ssl-images-amazon.com%2Fimages%2FI%2F51bhsrxznnL._SY264_BO1%2C204%2C203%2C200_QL40_.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FInsektensammler-Lincoln-Rhyme-Thriller-Band-3%2Fdp%2F3442359058&docid=qfrVF5szSZ6vQM&tbnid=t3HtCuBOG0WgcM%3A&vet=10ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw..i&w=169&h=266&bih=648&biw=1366&q=Der%20Insektensammler%20(Jeffery%20Deaver)&ved=0ahUKEwjn8NfX1sfUAhXIKVAKHQ2dDU0QMwg0KBMwEw&iact=mrc&uact=8
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Das erste Buch in der Liste stammt von einem Autor, den ich nur durch das Buch-Date entdeckt habe, Jeffery Deaver. Ist doch ziemlich passend oder? Lincoln Rhyme, der Hauptcharakter, erinnert mich stark an Sherlock Holmes, spielt aber in der heutigen Zeit. Besonders dieser Band hat mich außerordentlich gefesselt.

Kalte Asche (Simon Beckett)

Quelle: https://dannyreadsalot.wordpress.com/2012/09/13/simon-beckett-kalte-asche/
Quelle: https://dannyreadsalot.wordpress.com/2012/09/13/simon-beckett-kalte-asche/

Simon Beckett ist ja seit einigen Jahren durchaus bekannt, daher war ich etwas zwiegespalten ob ich es vorschlagen sollte. Die Chance das Goldeneslichtimzimmers das Buch schon kennt ist natürlich sehr hoch. Aber es ist eines meiner Lieblingsbücher rund um David Hunter. Also drücken wir mal die Daumen.

Die Zahl der Toten (Linda Castillo)

Quelle: http://buecher-entdecken.de/index.php/belletristik/krimi/kurzempfehlung-linda-castillo-die-zahlen-der-toten/
Quelle: http://buecher-entdecken.de/index.php/belletristik/krimi/kurzempfehlung-linda-castillo-die-zahlen-der-toten/

 

Das einzige Buch auf der Liste, welches ich nicht in meinem Schrank gefunden habe. Ich weiß nicht wo meine Kopie geblieben ist (ich glaube ich muss mal mit meiner Mutter oder Schwester reden) und das ist auch der Grund, warum es mir durch den Kopf geschossen ist. Es war mir nur durch Zufall in die Hände gefallen und ich habe es verschlungen. Ich fand es unglaublich spannend und nicht alzu offensichtlich.


So das war es von meiner Seite. Ich hoffe es ist etwas für dich dabei, Goldeneslichtimzimmers , und wünsche dir viel Spaß.

Ganz liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche 🙂

 

 

Buch-Date die Vierte – Date mit Tante Tex

Hallo ihr lieben,

heute ist es endlich soweit, das Finale vom vierten Buch-Date. Wie immer ausgerichtet von Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram.  Aufgebaut war es wie beim letzen Mal, als eine Art Kreis. Man bekam von Person A Bücher empfohlen, hat aber für Person B Bücher herausgesucht. Ich finde die Idee immer noch klasse, da die Wahrscheinlichkeit von einer ungeraden Teilnehmerzahl durchaus vorhanden ist.

Diese Mal war Tante Tex so freundlich und hat mir drei wunderbare Bücher heraus gesucht. Wie immer hatte ich etwas Schwierigkeiten mich für eines zu entscheiden. Im Endeffekt hab ich mich für Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind entschieden. Ausnahmsweise mal kein Krimi oder Horror^^ sondern Fantasy. Was mich etwas überrascht hat, war die Länge des Buches, rund  1010 Seiten ist schon nicht wenig, vor allem wenn man bedenkt, dass es noch 10 weitere Bücher in der Reihe gibt. Da hab ich dann noch ewig was zu lesen.

Das erste Gesetz der Magie
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Die Zusammenfassung

Zu Beginn der Geschichte treffen wir auf Richard Cypher, einem jungen Waldläufer aus Westland, der im Wald nach Spuren auf den Mörder seines Vaters sucht. Dort trifft er auf Kahlan Amnell,  einer jungen Frau die von vier gefährlich anmutenden Männern verfolgt wird. Ohne recht zu wissen warum, begibt sich Richard in Gefahr und hilft Kahlan. Wie er später erfährt stammt Kahlan aus Midland, was eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Denn um den Frieden zu wahren sind die drei Länder, Westland, Midland und D’Hara, durch eine magische Barriere voneinander getrennt.

Kahlan, eine Konfessor, die auf der Suche nach dem Zauberer der 1. Ordnung ist um hin um Hilfe gegen den Tyrannen Darken Rahl zu bitten. Denn nur der Zauberer kann den Sucher ernennen, der laut Prophezeiung den Tyrannen besiegen kann. Beim Zauberer angekommen, stellt sich heraus das Richard, der Kahlan seine Hilfe angeboten hat, die Macht zum Sucher hat. Er beschließt zusammen mit Kahlan, dem Zauberer, Zedd und einem Freund nach dem dritten Kästchen der Ordnung zu suchen. Denn die ersten zwei Kästchen hat Rahl bereits und mit dem dritten steht ihm ungeheuerliche Macht zur Verfügung. Es beginnt eine abenteuerliche Reise durch die drei Welten im Wettlauf mit der Zeit, bewaffnet nur mit dem legendären Schwert der Wahrheit und einer Menge Mut.

 

Meine Meinung

Ich mochte das Buch sehr, wenn es am Anfang etwas auch etwas langwierig war. Was ich aber bei einigen Fantasy-Büchern festgestellt habe, die so lang sind. Vor allem wenn es mehrere Teile gibt.

Der Schreibstil ist toll, vor allem die Beschreibungen der ganzen Welt ist sehr plastisch und dadurch gut vorstellbar. Manchmal wird es tatsächlich etwas langatmig und es gibt die eine oder andere Wiederholung, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Man bekommt einen wunderschönen Einblick in eine ausgeprägte und durchdachte Fantasy-Welt.

Die Beschreibung der Kampf- und Folterszenen ist ausgesprochen gut, von einigen wahrscheinlich als sehr brutal und sehr dunkel empfunden. Mich jedoch spricht es wirklich an, denn Goodkind scheut nicht davor sowohl physikalische als auch psychologische Folter näher zu beschreiben. Was meiner Meinung dem ganzen einen etwas realistischeren Charakter gibt. Den seinen wir mal ehrlich, mit den Kräften, die in Fantasy-Welten zur Verfügung stehen würde jeder Bösewicht darauf zurück greifen.

Der Ansatz der Charaktere ist durchaus gelungen, aber etwas flach finde ich. Die Motive und  Beweggründe sind klar und deutlich. Allerdings sind die Charaktere auf wenige markante Charaktereigenschaften begrenzt und haben durchaus Raum zur Entwicklung. Was gar nicht so verkehrt ist wenn man bedenkt das noch 10 weitere Bände folgen.

Alles in Allem ein wirklich gelungenes Buch und höchst wahrscheinlich der Start einer neuen Buchreihe für mein Bücherregal^^ Daher nochmal vielen Dank an Tante Tex für die wunderbare Empfehlung.

 


Liebe Grüße

Buch-Date Teil 4 – Meine Empfehlungen für Vro Jongliert

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir endlich zum 4. Buch-Date, ich freu mich schon richtig^^

Wie immer wird das Buch-Date von wortgeflumselkritzelkram und dem dem Zeilenende organisiert. Dieses Mal wieder mit einem bestimmten Thema: Moderne Klassiker. Ein sehr weitläufiges Thema, welches jeder für sich anders definieren kann. Ich war etwas unschlüssig was die zeitliche Einordnung und das Zeilenende meinte Bücher ab etwa 1870, das hat mir natürlich schon sehr viel weiter geholfen. Und für Klassiker hab ich mich entschieden Werke auszuwählen, die einem Großteil zumindest vom Namen her bekannt sein dürften. Man könnte auch sagen, Bücher die man auf den Muss-man-gelesen-haben-Listen findet.

Ich verzichte heute mal auf die Erklärung, wie das Buch-Date funktioniert, inzwischen wird das die Mehrheit schon kennen und wenn nicht, einfach den Links folgen.


Dieses Mal darf ich Vro Jongliert drei Bücher empfehlen. Dann schauen wir uns doch mal deine Informationen für das Buch-Date an:

Meine zuletzt gelesenen Bücher: Charles C. Mann, Kolumbus Erbe (Ehrlich gesagt bin ich da noch dran. Aber dieser Wälzer kann einen erschlagen.)
Anthony Horowitz, Das Geheimnis des weißen Bandes
Dagmar Larini, Die zehn Botschaften der Sterbenden

Lieblingsautoren: Kai Meyer, Cornelia Funke, Elizabeth George

Lieblingsgenre: Historische Romane, Krimis, mag mich eigentlich gar nicht so wirklich festlegen

Nicht lesen mag ich: Wenn der Horror zu realistisch wird. Psychopathische Mörder machen mir weniger aus. Aber Dystopien mit absolut möglichem Szenario (AKW-Unfälle, Krieg und dgl) bzw Gewalt inklusive Folter (die ganz besonders) machen mir unschönes Kopfkino, das lange nachhallt. Ich will nicht nach einem Buch zum Psychologen müssen.

Mein Verhältnis zu Klassikern: Hm, kann ich eigentlich nicht sagen. Klassiker klingt verstaubt, klingt nach Fraktur und brüchigen vergilbten Seiten. Aber ich lasse mich überraschen, wie weit der Begriff hier ausgelegt wird

Sehr interessant wie ich finde, auch wenn ich mich etwas schwer getan habe passende Bücher zu finden. Ich hoffe natürlich trotzdem deinen Geschmack getroffen zu haben.

Das fehlende Glied in der Kette (Agatha Christie)

Das fehlende Glied in der Kette
http://www.hoffmann-und-campe.de/buch-info/das-fehlende-glied-in-der-kette-taschenbuch-7576/

Bei Krimis muss ich natürlich immer gleich an Sherlock Holmes denken, vor allem wenn es um Klassiker geht. Ich habe mich aber dieses Mal für einen anderen Klassiker entschieden, nämlich einem Werk von Agatha Christie. In diesem Buch wird ihr Detektiv Hercule Poirot  eingeführt. Ich muss lese unglaublich gerne die Geschichten um Poirot und das erschien mir sein erster Auftritt als sehr geeignet. Außerdem gehört dieses Buch nicht zu den bekanntesten Werken von Agatha Christie und da besteht die Chance das du es noch nicht gelesen hast.

Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde)

Bildnis des Dorian Gray
http://www.hugendubel.de/de/buch/oscar_wilde-das_bildnis_des_dorian_gray-19062466-produkt-details.html

Hier war ich mir so gar nicht sicher ob ich es empfehlen sollte. Ich mag die Geschichte sehr und sie passt ganz gut in das Thema. Allerdings ist die Geschichte auch sehr bekannt und da besteht natürlich die Gefahr, dass du es schon gelesen hast.

Das Licht von Atlantis (Marion Zimmer Bradley)

Das Licht von Atlantis
https://www.lovelybooks.de/autor/Marion-Zimmer-Bradley/Das-Licht-von-Atlantis-130778911-w/

Aufgrund deiner Lieblingsautoren (Cornelia Funke) gehe ich mal davon aus, dass du Fantasy nicht abgeneigt bist. Die Klassiker überhaupt sind da natürlich Herr der Ringe, Harry Potter etc. Da ist mir die Chance, dass du sie gelesen hast tatsächlich dann doch zu groß. Nächster Gedanke, weil ich sie gerade selbst lese, die Tintenherz-Romane fallen ja nun auch raus. Dann viel mir noch Die Nebel von Avalon ein, eines meiner Favoriten. Aber wie bei der erste Empfehlung habe ich mich doch für das erste Werk der Reihe entschieden. Ich mochte es sehr und ich liebe den Schreibstil.


So das war es dann auch schon, ich hoffe ich habe etwas gefunden, dass dir beim Lesen Freude bereitet.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen

 

 

 

Buchdate mit Aequitas et Veritas

Hallo ihr lieben,

heute ist es endlich soweit, das dritte Buch-Date von Zeilenende  und Wortgeflumselkritzelkram kommt zu seinem Höhepunkt, den Rezensionen. Dieses Buch-Date war ja etwas anders aufgebaut. Anstatt von Paaren, die sich gegenseitig Bücher enpfehlen war es diesmal eine Art Kreis. Man bekam von Person A Bücher empfohlen, hat aber für Person B Bücher herausgesucht. Eine gute Idee wenn man mit einer ungeraden Teilnehmerzahl rechnet.

Aequitas et Veritas  hat sich für mich den Kopf zerbrochen und drei überaus interessante Bücher herausgesucht. Ich habe mich tatsächlich etwas schwer getan mit der Entscheidung, bin aber zufrieden gewesen. Vielleicht lese ich die anderen beiden dann zu einem späteren Zeitpunkt doch noch, wer weiß.

Ich habe mich im Endeffekt für Relic- Museum der Angst von Lincoln Child & Douglas Preston entschieden. Die kurze Zusammenfassung hat mich einfach gepackt.


Die Zusammenfassung

Die Ereignisse spielen im  Museum of Natural History in New York wo gerade eine spektakuläre Ausstellung zum Thema Aberglauben vorbereitet wird. Ihr Glanzstück ist die Mbwun-Figur,  einer brasilianischen Gottheit des Stammes der Kothoga . Um diese Figur ranken sich dunkle Geheimnisse und natürlich auch ein Fluch.

Nur wenige Tage vor der Eröffnung werden die grausam verunstalteten Leichen zweier Jungen gefunden. Übel zugerichtet und enstellt. Natürlich kann sich das Museum keine schlechte Presse leisten, schon gar nicht so kurz vor der Eröffnung der Ausstellung. Daher werden die Ereignisse möglichst diskret behandelt. Die Polizei und später auch das FBI suchen währenddessen fieberhaft nach dem Mörder, einem großen Raubtier.

Doch es folgen weitere Leichen und Biologin Margo Green, Doktorandin im Museum, hegt einen schrecklichen Verdacht. Ihr sind bei der Lektüre des Tagebuches von John Whittlesey, dem Forscher der die Mbwun-Figur gefunden hat, seltsame Ungereimtheiten aufgefallen. Schlimmer noch, alle, die mit dieser Expedition oder dem Transport der Figur direkt zu tun hatten sind auf die selbe Art getötet worden wie die Leute im Museum. Hat es doch mehr auf sich mit dem vermeintlichen Fluch oder dem Monster? Langsam kommt sie der Lösung näher und dem Grund warum den Leichen immer ein Teil des Gehirns fehlt. Mit Hilfe des FBI-Agenten Aloysius Pendergast, der ähnliche Morde bearbeitet hat aber nie aufklären konnte, will sie Eröffnung der Ausstellung verhindern. Doch sie stoßen auf taube Ohren. Die Eröffnung findet statt, die gesamte Prominenz von New York ist angetreten inklusive Bürgermeister. Ein reines Festmahl für das hungrige Monster. Dann kommt es zur Konfrontation und es stellt sich die Frage, wie soll man ein gottähnliches Monster vernichten, welches Jahrhunderte überlebt hat.

Meine Meinung

Ich muss gestehen, als ich anfing das Buch zu lesen, war es schon etwas langatmig. Ich fand es gut geschrieben aber nicht überwältigend. Ich hatte mir etwas mehr vorgestellt. Als Leser kommt man ziemlich schnell darauf was genau das Monster ist, es wird ja auch kein wirkliches Geheimnis darum gemacht. Die Beschreibung der Charaktere und ihre Interaktionen miteinander hingegen fand ich von Anfang an ziemlich gelungen, genauso wie die Beschreibungen der Tatorte und Abläufe im Museum. Sehr gut gelungen fand ich die Erklärungen rund um die DNA-Untersuchungen, die meiner Meinung jeder verstehen kann, selbst wenn man kein Vorwissen dazu hat. Jedenfalls dachte ich so nach der Hälfte, oder etwas mehr, nettes Buch, gut geschrieben aber etwas zu durchsichtig.

Zum Glück habe ich mich in dem Punkt getäuscht, also es ist ziemlich offensichtlich, aber nicht nur ein nettes Buch. Zum Ende hin wird es wirklich spannend und man fiebert mit den Charakteren mit. Werden sie es schaffen zu überleben? Gelingt es ihnen das Monster zu vernichten oder behält es doch die Oberhand? Die letzten Seiten hab ich dann doch ziemlich verschlungen.

Dann gab es da noch den Epilog. Okay, dachte ich mir, sehr interessant von der Materie her. Hätte sich bestimmt super im Buch gemacht, ist als letztes Kapitel aber sehr losgelöst von der eigentlichen Geschichte. Ich weiß, durch Recherche, dass der Inhalt des letzten Kapitels eigentlich Thema des Buches war, aber durch das Monster verdrängt wurde. Das fand ich sehr schade, da es wirklich unglaubliche interessante Möglichkeiten für die Entwicklung des Buches erschlossen hätte. So ist es aber gezwungen und vielleicht hätte man es dann ganz weg lassen können, wenn man es nicht mit einbauen konnte.

Alles in allem war ich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, von dem Buch begeistert und würde es jedem weiter empfehlen. Also, vielen Dank an Aequitas et Veritas für die klasse Empfehlung.


Liebe Grüße

 

Happy Planner Review: Month Extension Pack

Hallo ihr Lieben,

ich bin ein bisschen spät dran diese Woche, eigentlich wollte ich ja gestern schon etwas uploaden, aber ich musste dann doch arbeiten. Naja, ein Tag zu spät ist nicht ganz so dramatisch denke ich=)

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mir einen Happy Planner zugelegt hatte. Tatsächlich habe ich einen Big Happy Planner (war ein Versehen -.-) und ein Month Extension Pack. Heute stell ich euch das Extension Pack vor, da ich es für eine super Möglichkeit halte den Happy Planner auszuprobieren ohne gleich 30 € auszugeben.month-extension-pack

Ich habe meines bei der Scrapbook-Werkstatt gekauft. Für das Extension Pack benötigt man dann noch die Ringe, die man separat dazu kaufen kann. Alles in allem habe ich für 6 Monate 16,40 € bezahlt und finde diesen Preis eigentlich okay, wenn man die Preise für diese speziellen Planner betrachtet.

Um es gleich vorne weg zu nehmen, ich bin wirklich begeistert. Ich liebe die Papier Qualität und den Aufbau, auch wenn das Extension Pack noch nach dem alten Layout gestaltet ist.

Was bekommt man denn nun in diesem Pack? Es enthält wie gesagt 6 Monate, also Monatsansichten auf 2 Seiten und jeweils 5 Wochen, auch jeweils auf 2 Seiten. Außerdem hat man noch die 6 Trennblätter und zwei Seiten mit Monats- und Zahlenstickern. Denn der Planner kommt undatiert, man kann ihn also zu jedem Zeitpunkt ausprobieren, noch ein Pluspunkt. Wie schon erwähnt muss man die Ringe separat dazu kaufen und es gibt kein Cover, da das Pack ja eigentlich dazu gedacht ist in einen normalen Happy Planner einzufügen.Monatsansicht.jpg

Vor dem Trennblatt für den Monat hat man auch noch eine kleine Zusammenfassung oder Preview für den kommenden Monat. Ist eine nette Idee finde ich. Auch hier ist es noch die alte Version.monat-trennblatt

Es gibt nur 2 Punkte, die mir nicht ganz so gefallen, einmal das alte Layout mit der Einteilung Morgen, Nachmittag, Abend für die Wochenansicht und die Tatsache, dass in der Monatsansicht der Sonntag zuerst kommt. Aber damit kann ich durchaus leben. Wochenansicht.jpg

Der Happy Planner gibt einem einfach mehr Platz zum dekorieren, den ich bei meinem Bullet Journal vermisse. Ich persönlich würde den Happy Planner nicht immer bei mir haben, dafür hab ich ja mein Bullet Journal. Ich nutze ihn als zusammenfassender Planner zu Hause. Ich kann meine Blogplanung einbinden und meine To-Do Liste etwas ausführlicher gestallten.

Also kann ich nur sagen, ich mag den Planner wirklich und werde mir wohl zu Juli einen kompletten anschaffen, zum glück hält das Pack bis Ende Juni=) Und wer sich nun fragt was ich mit dem Big Happy Planner machen werde, das erfahrt ihr auch noch, aber als Planner ist er einfach zu groß.dekorierte-woche


Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende noch=)

Silhouette Portrait Review

Ich liebe es meinen Planer mit Stickern zu dekorieren und habe euch ja schon vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, wie ich meine Sticker via Excel selber erstelle.

Wer sich zu dem Thema etwas auf Youtube umsieht wird ganz schnell in Kontakt mit dem Silhouette Schneidplotter kommen. Das ist quasi ein Drucker der Dinge ausschneidet statt sie zu drucken. Was natürlich super interessant ist wenn man eigene Sticker erstellt, aber auch etwas teuer. Also etwa 150 € muss man in jedem Fall berechnen, für den kleinen Portrait. Das hat mich dann doch etwas abgehalten. Allerdings kommt Weihnachten auf uns zu und da ich alle Geschenke schon zusammen habe und etwas übrig geblieben ist, habe ich mich dazu entschieden mir das zu Weihnachten selbst zu schenken.

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Und ganz ehrlich, ich bin absolut begeistert.

Man kann natürlich nicht nur Sticker erstellen, sondern alles mögliche ausschneiden lassen. Für selbstgemachte Karten, Scrapbooking und vieles mehr.

Der Portrait kommt mit dem Messer, welches man herausnehmen kann und die Schneidtiefe einstellen kann, der Scheidmatte und der Software, dessen Basic kostenfrei ist.

Natürlich musste ich es sofort ausprobieren und musste feststellen das es nicht so ganz einfach war wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe mir einige Free Printables rausgesucht und wollte sie direkt ausdrucken und schneiden. Das Drucken, was mit einem normalen Drucker gemacht wird, ging auch super. Aber geschnitten hat er nicht so wie ich es wollte. Das Menü für Stickerpapier ist für das Silhouette-Papier ausgerichtet und nicht für mein Labelpapier. Daher wurde das gesamte Papier zerschnitten und nicht nur die obere Schicht, wie man es bei Stickern will. Das lies sich aber schnell einstellen. Ich habe einfach verschiedene Einstellungen an zwei A4 Blättern ausprobiert. Und jedesmal wenn ich eine Weile nicht damit gearbeitet habe, checke ich die Einstellungen für das Messer an meinem Probe-Blatt. Dazu schneide ich immer ein kleines Quadrat aus und versetzte es im Programm für das nächste mal.

Das nächste Problem war das die Printables meist auf amerikanische Layouts oder den Cameo ausgerichtet sind. Und überstürzt wie ich war, hab ich die Einstellungen natürlich nicht geändert. Gedruckt war es in A4 Format und geschnitten hat er im Letter Format. Aber auch das lässt sich super leicht einstellen.

Nachdem ich meine Probleme gelöst hatte ging es schnell und wirklich einfach weiter. Man kann auch ganz einfach eigene Designs erstellen. Für heute habe ich mir Deko-Sticker erstellt. Man wählt sich einfach die Schneidform aus und kann dann entweder die vorhandenen Muster benutzen oder eigene Bilder hinein kopieren. In höheren Software Versionen kann man die Bilder auch als eigene Muster direkt ins Programm speichern, soweit ich erfahren habe. Für den Anfang reicht aber die Basic Version völlig aus.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durch verschiedene Farben für die Schnittlinien kann man auch mehrfach schneiden lassen um zum Beispiel erst die Sticker auszuschneiden und dann das A4 Blatt zerschneiden um kleinere Blätter zu erhalten. Vielleicht um sie im Planer mit sich herum zu tragen.screenshot-cutlines

Alles in Allem bin ich wirklich der Meinung, die Anschaffung hat sich mehr als nur gelohnt. Demnächst werde ich  noch die Möglichkeiten für das Scrapbooking ausprobieren. Das wird spaßig=)


Liebe Grüße

eure Luna

Buch-Date mit Wili

Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende haben zum zweiten Mal zum Buch-Date aufgerufen. Da ich beim letzten Mal wirklich Spaß hatte, habe ich mich auch dieses Mal entschieden Teil zu nehmen.

Eines ist jedoch etwas anders, es gibt eine Art Thema: Empfehlt solche Bücher, die ihr zu Weihnachten verschenken würdet.

Dieses Mal hatte ich mein Buch-Date mit  Wili und habe folgende Empfehlungen bekommen:

Louise Doughty: Was du liebst gehört dir nicht

Minette Walters: Die Bildhauerin

Marion Zimmer Bradley: Die Nebel von Avalon

Das war eine wirklich interessante Auswahl, wie ich finde. „Die Nebel von Avalon“ hatte ich in der Schulzeit schon mal gelesen und das Buch hatte mich durchaus gefesselt. Es hat mich etwas gereizt es wieder hervor zu holen und nochmal zu lesen um festzustellen ob es mich noch genauso in den Bann gezogen hätte. Allerdings ist das Buch-Date ja auch dazu da neue Bücher zu lesen und daher hab ich mich dagegen entschieden, auch wenn ich es vielleicht doch in naher Zukunft hervorkramen werde.

„Was du liebst gehört nicht dir“ hat mir ehrlich gesagt auf den ersten Blick nicht zugesagt. Es ist bestimmt ein interessantes und gut geschriebenes Buch, aber irgendwie so gar nicht mein Genre.

„Die Bildhauerin“ dagegen hat mich sofort interessiert und daher habe ich es auch direkt für das Buch-Date ausgewählt. Wobei ich sagen musste, es war gar nicht so leicht da ran zu kommen. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt.


Die Zusammenfassung

Die Journalistin Rosalind Leigh wird von ihrer Agentin dazu genötigt ein Buch über den spektakulären Fall der Olive Martin zu schreiben. Dabei ist Leigh noch gar nicht in der Stimmung überhaupt wieder zu arbeiten, nicht nach dem Tod ihrer Tochter. Mehr als nur wiederwillig stimmt sie zu und macht sich auf Martin zu besuchen, im Gefängnis, wo sie seit dem Mord an ihrer Schwester und Mutter einsitzt. Martin hat zugegeben, ihre Mutter und ihre Schwester ermordet und dann zerstückelt zu haben.

Trotz anfänglichen Widerwillens recherchiert Leigh überaus gründlich. Sie spricht mit dem Gefängnispersonal, den Psychiatern, ehemaligen Lehrer und ihren Anwälten und findet immer mehr Ungereimtheiten. Je mehr sie in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr drängt sich ihr die Frage auf, handelt es sich bei Martin um ein grausames Monster oder sitzt eine Unschuldige im Gefängnis…


Meine Meinung

Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch gerne gelesen habe. Es ist meiner Meinung nach gut geschrieben und liest sich in einem Rutsch, also ohne Textstellen über die man stolpert, durch. Die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt und man kann sich zumindest in die Hauptpersonen hinein versetzen.

Umgehauen hat es mich leider nicht. Wie gesagt es ist ein gutes und solides Buch, aber mehr leider nicht. Das Thema ist sehr interessant und eines welches ich sehr gerne lese. leider geht es aber über das übliche Szenario der eventuell unschuldigen Person im Gefängnis kaum heraus.Die vermeintlich schuldige Person ist etwas klischeehaft eine unansehnliche und etwas merkwürdige Person, der man die Tat zwar nicht ansieht, aber beim näheren Nachdenken durchaus zutraut. Und natürlich total missverstanden. Dann ist da der schmierige Mitarbeiter der Anwaltskanzlei, der nichts für ihre Verteidigung tut und tatsächlich eher von ihrer Inhaftierung profitiert.

Soweit , so klassisch. Was mich tatsächlich etwas gestört hat ist, dass alles in dem Buch miteinander zu tun hat. Also gegen geheime Verbindungen, die im Nachhinein erst Sinn ergeben, habe ich ja nichts. Aber das der Anwalt nicht nur von der Inhaftierung profitiert sondern auch seine Finger in illegalen Immobiliengeschäften hat, die wiederum den Polizisten, der Martin zu erst verhört hat und der nun im vorzeitigen Ruhestand ist, das Leben schwer machen, geht mir dann doch etwas weit.

Und das Ende, ohne jetzt zu viel zu verraten, liest sich als ob man sich die Möglichkeit für einen zweiten Teil frei halten wollte. An und für sich ist das Buch zu ende, aber theoretisch könnte man es doch fortsetzten.

Wie gesagt, ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es sich etwas anders anhört. Es ist ein wirklich gutes Buch, wenn auch mit einer Schwäche.


An dieser Stelle möchte ich Wili für ihre gut durchdachten Empfehlungen danken =)

Liebe Grüße

eure Luna