BuJo Montag – Migration into a new Bullet Journal

Hallo ihr Lieben und willkommen zu einen neuen BuJo Montag. Heute geht es darum, wir ihr euer neues Bullet Journal vorbereiten könnt.

Jedes Journal hat ein Ende und oft genug gerade dann, wenn man gerade ein gutes System herausgearbeitet hat. Jetzt könnt ihr natürlich einfach das alte Journal kopieren und weiterarbeiten.

Altes Bullet Journal

Am einfachsten ist es, wenn ihr euch euer Bullet Journal vornehmt und es in Ruhe durchblättert. Dann braucht ihr nur noch Stift und Papier und eventuell Page Flags. Macht es euch dabei ruhig ganz gemütlich und nehmt euch wirklich Zeit. Ich finde es immer sehr interessant zu sehen was in den vergangenen Monaten alles passiert ist.

Beim Durchblättern macht ihr euch dann Notizen zu den Spreads die euch geholfen haben und die euch noch immer gefallen. Eure Favoriten könnt ihr auch mit den Page Flags markieren, wenn ihr sie eins zu eins kopieren wollt. Wenn ihr zu einem Spread kommt, dass nicht funktioniert hat, nehmt euch einen Moment um darüber nach zu denken warum es nicht funktioniert hat. Liegt es am falschen Aufbau oder passt es einfach nicht in euer Leben? Im ersten Fall könnt ihr euch einfach neue Layouts überlegen oder euch auf Pinterest oder Instagram anschauen wie andere dieses spezielle Thema umsetzen. Wenn ihr einmal durch euer Bullet Journal seid, solltet ihr eine mehr oder weniger lange Liste mit Spreads haben, die ihr in euer neues Bullet Journal übernehmen wollt.Migration into a new Bullet Journal - Listen

Neues Bullet Journal

Dann kommt der spannende Teil, das Aufsetzen des neuen Bullet Journals. Zum Aufsetzten eines Bullet Journals habe ich bereits einen neuen Beitrag für den Anfang des nächsten Jahres geplant, daher hierzu nur ganz kurz. Im Endeffekt ist das Aufsetzten eines neuen Bullet Journals nicht viel anders als das Aufsetzten des ersten, außer, dass ihr hier schon eine gewisse Basis habt was ihr mögt und was nicht. Wenn ihr wie ich eine neue Marke ausprobiert, würde ich euch empfehlen immer einen Pen Test zu machen um zu sehen wie eure Stifte mit dem Papier reagieren. Nicht das ihr euch eure Seiten ruiniert, weil eure Stifte vielleicht doch durchdrücken. Wenn ihr eurer Marke treu bleibt sollte das nicht notwendig sein. Es sei denn ihr habt neue Stifte die ihr ausprobieren wollt. Dann kommen die ersten Seiten, im allgemeinen die Jahresübersicht und das Future Log, wenn ihr das nicht benötigt könnt ihr das natürlich weglassen. Dann folgen die Collections, das ist der Teil, den ich etwas schwierig finde. Ich mag es, wenn meine Collections im Bullet Journal verteilt sind, aber ich will auch nicht mehrere Monate im Voraus planen. Es macht aber auch nicht viel Sinn, einfach ein paar Seiten frei zu lassen, weil ich ja nicht weiß wie viel Platz ich benötige. Wenn einer von euch eine Idee dafür habt, immer her damit. Und dann könnt ihr schon mit dem Planen beginnen.

So, das wars es für den heutigen BuJo – Montag, bis zum nächsten mal.

Ganz liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche.

 

 

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BuJo Montag – Mehr als ein Bullet Journal?

Hallo ihr Lieben 😊

Na habt ihr die kalten Tage gut überstanden?

Heute kommen wir zu einer neuen monatlichen Serie, dem BuJo Montag. Wie schon im letzten Life Update erwähnt, steht jeder dritte Montag im Zeichen den Bullet Journals. Damit will ich sicherstellen, dass zumindest zwei Montage im Monat einen Betrag bekommen, jeder erste Montag ist dann das Life Update, und ich die ungefähr tausend Ideen die ich zum Bullet Journal endlich mal loswerde.

Mehr als ein Bullet Journal

Wir ihr im Titel schon gelesen habt geht es heute im speziellen um die Frage ob mehrere Bullet Journale gleichzeitig sinnvoll sind. Und natürlich wie bei jeder Frage in Bezug auf Bullet Journaling ist die Antwort, es hängt von euren Vorlieben ab. Ziemlich einfach oder? Aber definitiv nicht hilfreich.

Ich selbst bin gerade dabei mein Bullet Journal für 2018 aufzusetzen und bin dabei über ein paar Kollektionen gestoßen, die ich eigentlich nicht alle halbe Jahre neu einzeichnen möchte, wie meine Disney Kollektion.

Bullet Journal - Disney

Es sind alles Kollektionen, die nicht wirklich an einen bestimmten Zeitraum gebunden sind oder über sehr ausgedehnte Zeiträume laufen. Und wenn man dann berechnet, dass ein Bullet Journal im Schnitt drei bis sechs Monate hält, muss man diese Kollektionen wenigstens zweimal in jedem Jahr neu aufsetzen und dann bekommt man sie vielleicht gar nicht so schön hin wie beim vorherigen Bullet Journal, was ich immer sehr ärgerlich finde.

Bei Boho Berry bin ich dann auf die Idee von einem Bullet Journal für Kollektionen gestoßen und dachte mir, das ist doch mal eine wirklich gute Idee. Ich habe es auch schon bei anderen gesehen, dass sie verschiedene Bullet Journale für verschiedene Bereiche ihres Lebens nutzen. Einige nutzen ein privates Bullet Journal und ein weiteres für die Arbeit, andere nutzen noch eines für ihren Blog und/oder Social Media. Caitlin von Sunshine&Stationery zum Beispiel hat ihr privates Bullet Journal und eine Lehrer-Variante, in der sie ihre Stunden plant, die Anwesenheit ihrer Schüler vermerkt und die Noten notiert.

Ich war ja wirklich sehr begeistert, dass ich alles in einem Kalender unterbringen konnte, aber mit der Zeit habe ich bemerkt, dass es dann ein wenig unübersichtlich wird und einige Dinge einfach untergehen oder einfach zu oft zu erstellt werden müssen. Meine Blog Planung habe ich zum Beispiel vor einiger Zeit schon in den Monatskalender von Muij verlegt und bin damit sehr zufrieden. Auch meine Bücherlisten habe ich bereits in ein eigenes Notizbuch verfrachtet, die nehmen nämlich eines nur für sich selbst ein. Bullet Journal-gelesene BücherIch werde in meinem allgemeine Bullet Journal aber meine Übersicht der Bücher die ich gelesen habe beibehalten, ich mag es einfach zu sehen, welche Bücher ich in letzter Zeit gelesen habe und diese Übersicht lässt sich auf jeden beliebigen Zeitraum anwenden. Daher habe ich mich entschieden es einfach mal mit einen separaten Bullet Journal für meine Langzeitkollektionen zu versuchen. Ich habe es bisher noch nicht aufgesetzt, aber die folgenden Kollektionen werden auf jeden Fall in das neue Bullet Journal wandern:

  • Movies to watch (eventuell mit Bewertung)
  • Serienübersicht (Lieblingsserien und wie weit ich bei den Staffeln bin)
  • Lieblingsrezepte
  • Disyney-Kollektion
  • Kleiderschrank Inventar
  • Make-Up Inventar (mit Daten wann gekauft und wann geöffnet)
  • Travel Log
  • Places to visit

Ich glaube das waren erstmal alle, ich überlege immer noch ob für ein Travel Log nicht auch ein eigenes Notizbuch vorteilhafter wäre, aber das probiere ich dann aus. Alle neuen Kollektionen werden dann erstmal im allgemeinen Bullet Journal ausprobiert, ich möchte einfach keinen Platz verschwenden in dem Bullet Journal was ich eventuell für mehrere Jahre nutzen werde. Und ein weitere Vorteil von zwei Bullet Journals ist, ich kann sowohl das Rhodia Goalbook also auch den Leutchtturm1917 ausprobieren. Und ich kann euch schon jetzt sagen, die Qualität ist einfach super.

Wie seht ihr das, reicht euch ein Bullet Journal oder nutzt ihr mehrere? Wenn ja, welche nutz ihr?

Liebe Grüße und wir lesen uns am Freitag 😊

Planer Serie 4 – Sizes

Hallo ihr Lieben,

habt ihr die stürmische letzte Woche gut überstanden?

Heute kommen wir zum letzten Teil meiner Planer Serie, es geht um die verschiedenen Größen in denen Planer angeboten werden. Im Prinzip gibt es Planer ja in allen möglichen Größen, hauptsächlich von A6 bis A4 und allem was dazwischenliegt.

Ich persönlich finde es einfacher, zuerst zu bestimmen welche Art von Planer ich nutzen möchte, danach welches Layouts und erst danach welche Größe dazu passt.

Gleiche Art, unterschiedliche Größe

Gleiche Art unterschiedliche GrößeWenn wir uns nun als Beispiel einen Buchplaner vornehmen, ist die A6 Größe natürlich viel kleiner als A5, logisch 😉 Und auch logisch, die unterschiedlichen Größen haben jeweils ihre Vorteile.

A6 ist sehr handlich und passt in jede Tasche, ist also super geeignet zum Mitnehmen. Dafür ist der Platz sehr gering. Ihr habt also nicht viel Platz für ausgedehnte Pläne oder lange To-Do Listen. Als allgemeine Übersicht aber nicht zu schlagen.

A5 (und ähnlichen Größen) ist die verbreitete Größe und passt in viele mittelgroße Handtaschen und Rucksäcke. Ihr habt hier ausreichend Platz zum Schreiben und planen, er ist aber nicht immer praktisch zum Mitnehmen.

A4 als Größe sehe ich jetzt eher weniger. Es ist unglaublich viel Platz, aber auch unhandlich zum alltäglichen Mitnehmen. Es eignet sich hervorragend als Schreibtischplaner, d.h. er hat seinen festen Platz und wird nicht immer herumgeschleppt und ihr könnt eigentlich alles dort ausführlich hineinschreiben.

Gleiche Größe, unterschiedliche Art

Gleiche Größe unterschiedliche ArtEs gibt nicht nur unterschiedliche Größen, sie fallen je nach Art auch unterschiedlich aus. Das ist vor allem für die Ringplaner wichtig, da diese am größten ausfallen.

Auf dem Bild sieht man das ganz gut. Die Größe der eigentlichen Seiten sind in allen drei Varianten A5, aber durch den Aufbau von Ringplanern ist dieser deutlich größer. Der Unterschied zwischen Spiral- und gebundener Planer hingegen ist nicht ganz so drastisch, im Allgemeinen ist der Spiralplaner auschließlich durch die Spirale selbst größer.

Die richtige Größe auswählen

So jetzt habt ihr eine ganz kurze Übersicht der Größen, aber wie wählt ihr nun die richtige Größe aus?

Wie gesagt, zuerst empfehle ich euch die Art des Planers auszuwählen. Wenn ihr also einen reinen Monatsplaner benutzen wollt, mit klassischer Kalenderansicht, würde ich von A6 abraten, da ihr einfach nicht genug Platz habt, oder so klein schreiben müsst, dass ihr es am Ende kaum lesen könnt. A5 und A4 hingegen sind dafür sehr gut geeignet. Wenn ihr euch für einen Planer mit einem Tag auf einer Seite entscheidet, funktioniert A6 schon besser. Ihr habt dann ungefähr so viel Platz wie bei einer Woche auf zwei Seiten in A5. A4 ist bei einem Tag auf einer Seite dann schon wirklich groß und nur zu empfehlen wenn ihr Unmengen an Platz benötigt.

Und was ihr auch nicht vergessen dürft, euch vorher zu überlegen ob ihr den Planer ständig mitnehmen wollt oder ob er zu Hause oder auf Arbeit (in der Schule) bleibt. Ich habe zum Beispiel einen A6 Planer mit Wochenübersichten in meinem Fach auf Arbeit, einfach für eine schnelle Übersicht meiner Dienste und Meetings/Schulungen, mein Bullet Journal (A5) ist fast ständig in meiner Tasche und mein Erin Condren Life Planner (ca. 18x23cm, also nicht ganz A4) bleibt zu Hause als Übersicht über alles (Arbeit, persönliches, Blog etc)

So, ich hoffe ich konnte euch die Auswahl eines Planers etwas erleichtern, ganz liebe Grüße und bis Freitag 😊

Planer Serie 3- Spreads

Hallo ihr Lieben,

genießt ihr auch das schöne Herbstwetter?

Heute kommen wir zum dritten Teil der Planer Serie, den verschiedenen Spreads. Ein Spread ist eigentlich eine Doppelseite und für die meisten Beispiele in dem heutigen Betragt trifft das auch zu, aber es gibt zwei Beispiele die jeweils nur eine Seite einnehmen.

Jahresübersichten

Jahr auf einer SeiteJahr auf einer Seite

Diese Ansicht hat so gut wie jeder Planer. Es ist eine reine Auflistung der Monate und der Tage. Im Allgemeinen hat man hier keinen Platz für Notizen oder Termine. Diese Ansicht eignet sich aber sehr gut für Tracking.

Jahr auf zwei SeitenJahr auf zwei Seiten

Dies gibt es soweit ich bisher gesehen habe in zwei Varianten. Einmal mit einer Auflistung der Monate, wo die Tage untereinander angeordnet sind, mit jeweils sechs Monaten auf einer Seite. Sehr gut für Urlaubsplanung oder sehr wichtige, lange im Voraus bekannte Termine. Oder wie beim Erin Condren mit ein wenig Platz zum Eintragen von Terminen.

Jahr auf vier/sechs Seiten

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http://www.kalenderpedia.de/images/kalender-2016-q4.png

Auch diese Ansicht hat fast jeder Planer. Ich kenne diese Ansicht nur in horizontaler Form, man hat entweder drei oder zwei Monate auf einer Seite und die einzelnen Tage sind in einer Listform untereinander angeordnet, mit jeweils einer Zeile zum Beschreiben. Genau wie die erste Variante vom Jahr auf zwei Seiten. Gibt es oft auch ohne die Tage, also als ewiger Kalender. Hervorragend geeignet für Geburtstage, Jahrestage und Feiertage, die immer auf das gleiche Datum fallen. In datierter Variante sehr gut für Urlaubsplanung und wichtige Terminee, Arztbesuche o.ä., geeignet.

Monatsübersichten

Monat auf einer SeiteMonat auf einer Seite

Diese Ansicht ist sehr oft als List der Tage, wie das Jahr auf zwei oder mehr Seiten. Auch hier gibt es die datierte Variante, wo bei den Daten die entsprechenden Wochentage aufgeführt sind oder die undatierte Variante, wo nur die Daten aufgelistet sind. Der einzige Unterschied ist hier, dass man mehr Platz zum Schreiben hat (bei gleicher Größe der Seite). Es gibt hier auch die klassische Kalenderansicht mit den Boxen für die Daten.

Monat auf zwei SeitenMonat auf zwei Seiten

Eine sehr verbreitete Variante ist der Monat auf zwei Seiten. Hier ist es im Normalfall die klassische Kalenderansicht. Hier hat man eine bessere Übersicht welches Datum auf welchen Tag fällt. So hat man alle Geburtstage, Feiertage, Termine etc. auf einen Blick und sieht besser ob man sich eine Woche vielleicht etwas zu voll geplant hat.

Wochenansicht

Woche auf einer Seite

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https://www.artundform.de/shop/media/image/product/10678/md/letts-edge-akademischer-kalender-2017-2018-1-woche-auf-1-seite-a6-rot~3.jpg

Diese Variante kenne ich nur in horizontaler Form, die einzelnen Wochentage sind untereinander angeordnet und man hat je nach Größe der Seite mehr oder minder Platz für Termine oder Notizen. Die Woche auf einer Seite gibt es sehr oft in Kombination mit einer Notizseite. Hier ist die Woche auf der linken Seite und eine unbeschriebene Seite auf der rechten Seite. Besonders gut eignet sich diese Variante, wenn man Termine bei den entsprechenden Daten eintragen möchte, aber Notizen oder To-Dos nicht an bestimmte Tage festmachen möchte.

Woche auf zwei Seiten

Die wahrscheinlich bekannteste Variante der Wochenansicht. In horizontaler, vertikaler und stündlicher Variante zu bekommen. Hier scheiden sich die Geister wohl am deutlichsten, was am besten ist. Die Unterschiede und Vorteile habe ich letzte Woche im Beitrag zu den Layouts vorgestellt.

Tagesansicht

kal-jahr2
http://www.hasenbuecher.de/images/kal-jahr2.jpg

Die Tagesansicht ist im Allgemeinen ein Tag auf einer Seite. Man hat hier eine ganze Seite nur für einen Tag, also Unmengen an Platz für Planung oder Journaling. Wirklich gut geeignet für diejenigen, die viele Termine an einem Tag haben, hier empfiehlt sich die Variante mit einer Zeiteinteilung. Oder auch als Tagebuch oder Journal, für diejenigen die jeden Tag etwas schreiben möchten.

So, das war es schon wieder für diese SWoche, wir sehen uns dann nächste Woche 🙂

Planer Serie 2 – Layouts

Planerserie Planertypen

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr die Woche gut überstanden?

Heute kommen wir zu meinem zweiten Teil der Planer Serie. Letzte Woche hatte ich ja gesagt, ich würde euch heute die Unterschiede der verschiedenen Größen vorstellen. Allerdings macht es mehr Sinn zuerst die verschiedenen Layouts zu besprechen und erst dann die Größen. Also kommen wir heute zu den drei gänigsten Layouts – vertikal, horizontal und stündlich. Um einen einigermaßen fairen Vergleich zu ziehen habe ich mich für die Variante 1 Woche auf 2 Seiten entschieden, da die verschiedenen Layouts hauptsächlich bei dieser Variante genutzt werden. Mehr Informationen und andere Varianten bespreche ich dann nächste Woche.

1. Horizontal

Planner Layout - horizontalDieses Layout kennt eigentlich jeder, zumindest aus der Schulzeit, denn die Hausaufgabenhefte sind so aufgebaut. Die einzelnen Tage sind hier horizontal aufgeteilt.

Ein großer Vorteil ist der Platz zum Schreiben. Man hat viel Platz um zusammenhängende Informationen aufzuschreiben. Man kann sich bequem Notizen zu jedem Tag machen oder kleinere To-Do-Listen machen

Ein Nachteil ist hier, dass es recht schwierig ist bestimmte Dinge zu sortieren. Es wird sehr schnell unübersichtlich, wenn man Termine und To-Dos durcheinander aufschreibt. Nicht wirklich geeignet für diejenigen unter uns, die es lieben Listen anzulegen und diese zu kategorisieren. Auch ist es schwierig bestimmte Zeiten zu blocken, Meetings zum Beispiel, sodass man nicht anders in diese Zeit plant.

2. Vertikal

Planner Layout - vertical 2Beim vertikalen Layout sind die Tage der Woche vertikal angeordnet. Man hat also den Tag am oberen Ende der Seite und kann alle Informationen darunter aufschreiben.

Besonders geeignet ist dieses Layout, wenn man seinen Tag in bestimmte Kategorien einteilen möchte. Ob man nun ein Layout mit vorgegebener Einteilung bevorzugt oder es sich selbst einteilen möchte ist dabei jedem selbst überlassen. Man kann also alle Termine in einen Bereich eintragen, die To-Dos in einen anderen und es bleibt trotz allem übersichtlich.

Planner Layout - vertical 1Der Nachteil bei diesem Layout ist, das man auch hier keine Zeiten blocken kann. Außerdem ist der Platz zum Schreiben geringer als beim horizontalen Layout. Wer also längere Informationen aufschreiben möchte, wird dabei Schwierigkeiten haben in einem Bereich zu bleiben. Es gibt aber auch die Varianten, wo der unterste Teil der Seite nicht in die Tage mit eingeteilt ist und für zusätzliche Notizen Platz bietet.

3. Stündlich

Planner Layout - hourlyAuch hier sind die Tage vertikal aufgeteilt, allerdings gibt es hier eine zeitliche Einteilung.

Der große Vorteil hier ist natürlich, dass man alles nach Zeiten planen kann. Wer also mehrere zeitsensitive Termine hat ist hier richtig. Man kann wichtige Termine blocken und sieht auf den Ersten Blick, dass man in der Zeit nichts anderes einplanen kann.

Der Nachteil hier ist auch die Tatsache, dass der Platz zum Schreiben sehr begrenzt ist. Man hat im Schnitt ein bis zwei kurze Zeilen pro Stunde zur Verfügung. Wer also mehr Informationen aufschreiben muss, rutscht sehr schnell in die anderen Zeiten. Auch das Planen nach Kategorien ist hier eher schwer.

So, das war die kurze Übersicht der verschiedenen Layouts, ich hoffe es kann dem einen oder anderem bei der Auswahl seines neuen Planers helfen.

Bis nächste Woche 😊

Planer Serie 1 – Planertyp

Planerserie Planertypen

Hallo ihr Lieben,
heute kommen wir, wie im Life Update Oktober angekündigt, zu meiner Planer – Serie. Damit möchte ich allen, die sich noch nicht einig sind, welchen Planer sie benutzen möchten, eine kleine Hilfestellung geben. Ich beziehe mich in dieser Serie auf Planer und Kalender in Buchform, also keine Wand- oder Tischkalender. Dann kommen wir gleich zum ersten Teil, den verschiedenen Planertypen.

Hardbound – Buchplaner

Hardbound
Die Buchplaner sind wohl die am weitesten verbreiteten und bekanntesten. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um Planer in Buchform mit einer festen Bindung.
Vorteil dieser Planer ist vor allem der Preis, da sie zu den preiswertesten gehören. Natürlich gibt es hier auch einige Ausnahme, aber die preiswertesten Varianten gibt es schon ab 5 € (bei A5). Sie sind beim gleichen Format am kleinsten. Also bei A5 nehmen sie weniger Platz weg als Ring- und Spiralplaner. Aber zur Größe kommen wir beim nächsten Mal noch genauer. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sehr kompakt sind und man keine Seiten verlieren kann, da sie fest eingebunden sind.
Das bringt uns auch schon zu ihrem größten Nachteil, man kann die Seiten nicht einfach herausnehmen und austauschen. Außerdem liegen die meisten durch ihre Bindung nicht komplett flach, was beim Schreiben einige stört. Man benötigt auch jedes Jahr einen neuen.

Spiralbound – Spiralplaner

Spiralplaner
Spiralgebundene Planer werden immer beliebter, so kommt es mir jedenfalls vor, vielleicht hatte ich sie all die Jahre auch nur übersehen. Auch hier ist der Name Programm, denn sie sind durch eine, meist aus Metall bestehende, Spirale zusammengebunden.
Die Spirale selbst kann durchaus ein Nachteil sein, denn sie ist sehr schnell im Weg. Auch sind diese Planer im Allgemeinen etwas teurer als die normalen Buchplaner, die preiswertesten liegen bei um die 10-15 € (bei A5). Sie sind auch ein wenig größer bei gleichem Format. Und auch hier man braucht jedes Jahr einen neuen.
Ein großer Vorteil ist aber, dass die immer flachliegen. Es lassen sich auch vergleichsweise einfach Seiten hinzufügen oder entfernen, man benötigt aber etwas an Übung. Sie lassen sich auch auf kleiner Arbeitsfläche sehr gut benutzen, da man sie einfach umschlagen kann.

Ringbound – Ringplaner

Ringplaner
Auch eine sehr beliebte Variante sind die Ringplaner, auch gerne als Personalplaner bezeichnet. Sie ähneln einem Ringordner, daher auch der Name^^
Der größte Vorteil von diesen Planern ist, dass man sie auf die persönlichen Ansprüche ganz einfach anpassen kann. Da man die Ringe öffnen und die Seiten ganz leicht entfernen kann, entscheidet man selbst, was genau drin ist. Zum Bearbeiten sind die Ringe auch sehr gut, denn wenn sie stören kann man die Einlagen einfach rausnehmen und flach auf die Arbeitsfläche legen. So kann man auch bei wenig Platz gut arbeiten. Auch braucht man keinen neuen Planer an sich, nur neue Einlagen, die durchaus preiswert sind.
Was sehr gut ist, da der Planer an sich eher in der oberen Preislage zu finden ist. Die preiswertesten Varianten, die ich gefunden habe liegen bei rund 20-25 € (bei A5). Der Planer an und für sich nimmt auch wesentlich mehr Platz weg, bei gleichem Format.
Dafür hat man hier normalerweise noch Platz für mehrere Stifte, Notizblöcke etc. Was unglaublich praktisch ist, aber auch sehr schnell sehr voll werden kann.

Gleiches Format+unterschiedliche Größe
Gleiches Format = unterschiedliche Größe

So das war es dann für heute, nächste woche geht es dann mit den verschiedenen Größen und worauf man achten sollte weiter.

Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende 🙂

Bullet Journal – New Layouts

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr das Wochenende gut überstanden?

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Beitrag zum Thema Bullet Journal einschieben. Dieser bestimmte Beitrag lag schon eine Weile bei mir rum und ich dachte mir, heute ist der perfekte Tag dafür. Es soll darum gehen, wie ich neue Layouts erstelle und ausprobiere.

Das gute an dem Bullet Journal ist ja, dass man quasi täglich neue Layouts ausprobieren kann. Aber ich bin ein kleiner Perfektionist und möchte in meinem tatsächlichen Bullet Journal nicht direkt neue Ideen ausprobieren. Dabei geht es mir nur um die Layouts. Wenn ich genau weiß wie es aussieht, dann kommt es gleich ins Bullet Journal.

Für neue Ideen habe ich ein eigenes Notizbuch. Es ist dreigeteilt, der erste Teil ist liniert, dann dotted und der letzte Teil ist blanko. Ich wollte dieses ursprünglich als Bullet Journal nutzen, aber der linierte Teil hat dafür gar nicht gepasst…

Erster Bereich – Die Ideen

Bullet Journal Ideen

Im linierten Teil werden alle Ideen mit Beschreibung aufgelistet. Wenn mir also eine Idee durch den Kopf schießt oder ich ein neues Bild mit einem Layout entdecke, welches ich noch nicht kenne, wird es niedergeschrieben.

Zweiter Bereich – Die Layouts

Im zweiten Teil probiere ich dann die Layouts aus. In den meisten Fällen habe ich ja eine Idee wie es aussehen soll, aber bin mir nicht sicher ob es von der Größe her passt. Und ich mag es nicht, zu viel in meinem Bullet Journal zu radieren.

Bullet Journal Vergleich mit Notizbuch

Ich habe immer Angst irgendwann geht es dabei kaputt…

In meinem Kopf sehen die Ideen immer super aus, aber auf dem Papier ist es dann eventuell zu gequetscht, es ist alles zu eng oder ist nicht wirklich praktisch. Deswegen wird es ausprobiert und ich habe Das Layout dann vor mir liegen. Von Zeit zu Zeit wird es auch ausgefüllt um zu sehen ob der Platz ausreicht. Ich hatte zum Beispiel vor, meine tägliche Zeitplanung in die Wochenansicht einzubringen und hab es dann ausprobiert. Es hat einfach gar nicht gepasst. Zumal ich inzwischen die Woche nur noch auf einer Seite habe. Mein Bullet Journal ist etwas schmaler als das Notizbuch, aber gleich hoch. Daher kann ich super die Dimensionen der Layouts ausprobieren.

Dritter Bereich – Kritzeleien und Designs

Bullet Journal Zeichnungen

In letzten Teil habe ich einfach nur ein paar kleine Kritzeleien. Bisher habe ich es nicht wirklich genutzt. Ich habe vor in den kommenden Monaten ein Deckblatt und ein Thema des Monats einzufügen. Diese werden dann im letzten Teil ausprobiert. Sie können frei Hand ausprobiert werden und es geht mir da eher um die Platzierung auf der Seite, es muss nicht zu genau sein. Auch Farbkombinationen können hier super ausprobiert werden.

Wie sieht es bei euch aus? Probiert ihr eure Ideen separat aus oder wird direkt im Bullet Journal gearbeitet?

Ganz liebe Grüße und bis Freitag

How to use the new Erin Condren Life Planner Notes Pages

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zum ersten Teil in meiner Planner-Update Serie. Wie schon in meinem letzten Life-Update erwähnt, möchte ich einmal pro Monat einen Beitrag zum Thema Planner veröffentlichen. Kleine Tipps und Tricks die mir so unterkommen und Ideen für Layouts. Es wird abwechselnd welche zum Bullet Journal und Erin Condren geben. Ich denke aber die Ideen lassen sich auch auf andere Planner umsetzten, die meisten zumindest.

Da die neuen Erin Condren Life Planner schon im nächsten Monat starten, zumindest die 18 Monat Variante, dachte ich mir zeig ich euch meine Ideen für die neuen Monats-Notizseiten, da diese signifikant anders sind zum letzten Jahr.

Erin Condren Monthly Notes Pages – Differences

Die alten Monats-Notizseiten waren ganz simpel liniert und mit einem langen Streifen der Monatsfarbe/ Monatsdesign ganz oben. Also sehr leich zu personalisieren finde ich. Die neuen Seiten sind anders aufgebaut. Es gibt noch immer den Streifen mit der Monatsfarbe/Monatsdesign ganz oben auf der Seite. Dann kommen die Unterschiede. Es gibt vier Kreise im oberen Teil, darunter wird die Seite in zwei Spalten geteilt. Beide Spalten haben einen dünnen Streifen in der Monatsfarbe und dann ein paar linien zum Beschreiben. Ganz unten kommt ein leeres Rechteck über die ganze Seite, Ich habe mal eine Art Kopie erstellt, da mein Planner erst im Januar beginnt und ich diesen noch nicht benutzen will.

Erin Condren Monthly Notes Pages – Month-Overview

Die erste Idee war ziemlich einfach, eine Übersicht über den neuen Monat. Die Kreise nutze ich hier für Fotos, die Highlights des Monats sozusagen. In die linke Spalte kommen dann die Geburtstage und Termine und in die rechte eine Master To-Do Liste. Wer etwas Bullet-Journal mit einbringen will, das Rechteck eignet sich hervorragend als Habit TrackerEC Notes - Monatsübersicht

Erin Condren Monthly Notes Pages – Memories

Die zweite Idee war ziemlich ähnlich, nur das in dem Fall der Großteil erst im Laufe des Monats ausgefüllt wird, als eine Art Scrapbook. Auch hier nutze ich die Kreise für Fotos, diesmal aber mit Datum. Man kann natürlich auch noch etwas dazuschreiben, als kleine Erklärung. Dann folgen auf der linken Seite Ereignisse, an die ich mich erinnern möchte. Hier würde ich dann auch noch etwas mehr dazuschreiben, als beim Bild oben, aber das ist dann privat^^. Auf der rechten Seite würde ich dann kleinere Erinnerungen aufschreiben, so kleine Moment aus dem Alltag, während auf der linken Seite eher die größeren Ereignisse Platz finden, Geburtstage und Verabredungen. Das Rechteck wiederum bietet Platz für eine Zusammenfassung des Monats oder etwas Journaling.EC Notes - Memories

Erin Condren Monthly Notes Pages – Blog

Für die folgenden Ideen habe ich mich von meinem Bullet Journal inspirieren lassen. Ich habe mich gefragt was ich noch als Übersicht gebrauchen könnte. Zuerst bin ich auf meinen Blog gekommen. Die Kreise sind, denke ich, eine gute Übersicht für die monatlichen Statistiken der Social-Media-Kanäle. Wer wie ich keine vier Kanäle nutzt kann auch die frei bleibenden Kreise für Bilder nutzen. Zum Beispiel vom Lieblingsbeitrag oder Lieblingsbild auf Instagram. Die linke Spalte wäre bei mir eine Liste mit allen Beiträgen, wahrscheinlich auch mit Datum. Wer nicht so lange im Vorausplant kann auch das Datum weglassen. Die rechte Spalte ist dann für Ideen und Anmerkungen reserviert. Ganz unten im Rechteck wäre Platz für Inspirationen oder Pläne für die kommenden Wochen. Oder aber man nutzt es für eine Übersicht der Blogstatistik.EC Notes - Blog

Erin Condren Monthly Notes Pages – Orders

Eine weitere vom Bullet Journal inspirierte Idee ist die Seite für das Verfolgen von Bestellungen zu nutzen. Vor allem wer etwas häufiger bestellt kennt das, man verliert schnell den Überblick. Daher würde ich die Spalten als eine Art Tabelle nutzen. Auf die linke Seite kommen der Artikel und der Shop und auf die rechte Seite das Datum der Bestellung und des Erhaltens. So hat man den Überblick was noch nicht angekommen ist. Das Rechteck ist hier für Bemerkungen vorgesehen. Zum Beispiel, wenn etwas schiefgegangen ist und wie der Händler reagiert hat oder was besonders gut gelaufen ist. Eine Art Review für zukünftige Bestellungen. Die Kreise werden wieder für Fotos genutzt, irgendwie zeichnet sich hier ein Muster ab, oder nicht? ^^EC Notes - Orders

Erin Condren Monthly Notes Pages – Projects

Die letzte meiner Ideen bezieht sich auf Projektmanagement. Un Projekt ist hier sehr lose gewählt. Ich dachte an Projekte wie ein Umzug oder das Renovieren einzelner Räume. Kann aber auch auf größere Bastelprojekte oder Schulprojekte genutzt werden. Wenn ich so darüber nachdenke kann man es etwas abgewandelt auch als Study-Guide nutzen. Um ein Projekt vernünftig durchführen zu können ist es immer hilfreich es in kleinere Stücke zu teilen. Dafür sind die Kreise in diesem Beispiel vorgesehen. Sie enthalten den Anfang und das Ziel, und zwei Zwischenergebnisse/Etappenziele. Das Rechteck ist dann eine Art Mood-Board für Ideen oder Inspirationen. Die Spalten sind dann die To-Do Liste. Für Study-Guides dann ausführlicher und mit Beschreibung. Bei Projekten dann noch mit Platz für eine To-Buy Liste oder separate Ideen.EC Notes - Projekt

So das waren meine Ideen. Ich selbst bin mir noch nicht ganz sicher wie ich diese Seiten nutzen möchte, man kann natürlich auch eine Mischung aus den verschiedenen Ideen nutzen. Oder habt ihr noch Ideen?

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Woche 🙂

Travel Planning – Booking

Hallo ihr Lieben und ein wunderschönes Osterfest=)

Wie schon in meinem letzten Life Update angekündigt geht es diesen Monat etwas um die Planung von Reisen. Dazu wird es voraussichtlich zwei bis drei Beiträge geben.

Heute geht es darum, auf was man achten sollte wenn man die Reise bucht.

Ich werde hier auf Hotelbuchungen etwas näher eingehen, da ich mich damit ja durch meine Arbeit auskenne, aber erstmal zu den ganz allgemeinen Sachen.

Zu erst muss man natürlich den Zeitpunkt und das Reiseziel festlegen. Wenn es ein bestimmter Ort sein soll, wie zum Beispiel Berlin, würde ich immer empfehlen darauf zu achten ob Veranstaltungen oder Messen statt finden. Diese treiben die Preise nämlich ganz gewaltig in die Höhe. Zum Beispiel Mitte September ist Berlin für sparsame Urlauber weniger geeignet. Sollte man nun doch in die Messezeit fallen, vom genehmigten Urlaub, würde ich trotzdem versuchen die Reise so zu legen, dass sie auf die Tage danach fällt, kurz vorher reisen die meisten Messebesucher schon an, daher sind da auch die Preise schon höher. Sonst heißt es nur, Augen zu und durch.

Manchmal ist aber der Ort nicht ganz so wichtig, aber die Zeit ist entscheidend. Bleiben wir bei dem Beispiel Messe, man hat nicht die Möglichkeit die Reise noch zu verschieben, da man nur so Urlaub bekommen hat oder es muss auf die Termine mehrerer Personen eingegangen werden. Dann gibt es die Möglichkeit zu schauen ob in der Nähe noch akzeptable Hotels liegen. In Berlin zum Beispiel befindet sich das Messezentrum eher im Westen der Stadt. Wer also zur Messezeit nach Berlin will sollte sich eher im Ostteil umschauen oder Berlin ganz verlassen, es gibt auch sehr gut gelegene Hotels außerhalb der Stadtgrenze.

Egal welche Variante man wählt, immer mehrere Hotel vergleichen. Und ich würde auch immer die eigenen Websites der Hotels vergleichen. Denn ich verrate euch mal ein kleines Geheimnis: Wenn zum Beispiel bei Booking.com steht 89 € statt 99 € im Doppelzimmer, dann ratet mal was der Tagespreis im Hotel ist….. richtig 89 €. Es ist sehr selten, das die Drittanbieter tatsächlich preiswerter sind, also Booking.com, HRS etc. Expedia ist eher ein online Reisebüro und die Preise sind tatsächlich anders als die normalen Tagespreise. Damit will ich nicht sagen, dass es über die Drittanbieter gar nicht möglich ist, Schnäppchen zu machen, aber vergleichen lohnt sich hier.

Ach ja, Tagespreis ist der Preis, der außen am Hotel angepriesen wird. Diese stehen auch schon eine ganze Weile im Voraus fest. Also der Tagespreis für in drei Wochen steht schon und wird nur bei extremen Buchungsschwankungen noch geändert.

Ich würde tatsächlich immer empfehlen über das Hotel zu buchen, wenn es sich lohnt. Es ist nämlich auch so, nicht nur der Preis ist im allgemeinen gleich, es ist auch leichter eine Reservierung die man im Hotel direkt gebucht hat dort auch abzuändern. Das Hotel ist natürlich in der Lage auch die anderen Reservierungen an und für sich abzuändern, aber es hat nicht die Berechtigung dazu. Denn die Drittanbieter bekommen ja eine Provision für die vermittelten Buchungen und woher wissen sie ob das Hotel die Buchung nicht nur storniert hat um die Provision zu vermeiden und die Gäste dann eigenhändig eingebucht hat? In dem Fall sind die Richtlinien ziemlich streng, variieren aber auch von Hotel zu Hotel. Desweiteren werden Daten teilweise nicht komplett übermittelt, was immer ärgerlich ist. Oder es werden Versprechungen gemacht, die das Hotel nicht einhalten kann. Zum Beispiel gibt es bei uns die Möglichkeit gegen Aufpreis das Zimmer schon vor 15 Uhr zu beziehen. So steht es bei verschiedenen Drittanbietern. Technisch gesehen auch völlig korrekt, allerdings richtet sich dies nach Verfügbarkeit. Klar, ich kann kein Zimmer anbieten, wenn es noch nicht frei und gereinigt ist. Dieser Hinweis steht aber oftmals nur im wirklich Kleingedruckten oder es wird gar nicht darauf hingewiesen.

Wer nun unbedingt über Drittanbieter buchen will, weil der Preis einfach besser ist, der sollte danach auf alle Fälle im Hotel anrufen und die Buchung abgleichen. So lassen sich zumindest Übertragungsfehler schnell finden und beheben.

Während des Buchens sollte man auch wirklich auf die Preise bzw. Stornierungsbedingungen achten. Kleiner Tipp, muss der Übernachtungspreis vor Anreise gezahlt werden oder es ist ein ziemlich krummer Preis, zum Beispiel 45,35 €, liegen die Chancen gut, dass es sich um eine nicht stornierbare Rate hält. Und damit ist auch wirklich nicht stornierbar gemeint. Da macht es keinen Unterschied warum man dann doch nicht anreisen kann. Diese Raten sind ja extra so preiswert weil das Hotel dieses Geld fest in das Budget einplanen kann. Und wer sich jetzt denkt, naja das Hotel geht schon nicht pleite, bloß weil ich mein Geld zurück bekomme, irrt sich. Natürlich würde es nicht auf 50 € ankommen, wenn es wirklich nur dieses eine Mal ist. Aber wenn man einem erlaubt diese Raten zu stornieren und andere mit gleichen Raten bekommen das mit… Wie erklärt man dann, dass einer darf und der andere nicht? Und es gibt viele Anfragen ob man nicht kulanter Weise die Buchung doch stornieren könnt, natürlich kostenfrei. Was nicht heißen soll, dass es nie gemacht wird. Sollte wirklich ein Notfall eintreten und man kann die Reise nicht antreten, kann man natürlich versuchen zu stornieren, vielleicht klappt es ja. Ich möchte nur deutlich machen, dass es eher unwahrscheinlich ist und man es nicht voraussetzen kann.

Dann gibt es noch Kombinations-Raten, also Raten wo bestimmte Leistungen inbegriffen sind und der Gesamtpreis günstiger ist, als wenn man die Leistungen separat bucht. Diese Raten sind eine gute Sache, aber auch hier gilt, sie lässt sich nicht ändern. Also, je nach Rate sind sie durchaus zu stornieren oder zu verschieben, aber der Inhalt der Rate lässt sich nicht ändern. Die inbegriffenen Leistungen werden in Rechnung gestellt, ob man sie nun genutzt hat oder nicht. Zum Beispiel eine Frühstücksrate. Wie der Name schon sagt, ist das Frühstück mit inbegriffen. Der Gesamtbetrag für den Aufenthalt ist dann günstiger, als wenn man Frühstück extra dazu bucht aber auch teurer als wenn man komplett ohne Frühstück bucht. Man sollte sich also sicher sein, dass man diese Leistungen wirklich in Anspruch nimmt, zumindest für den Großteil des Aufenthaltes.

Dann bieten viele Hotels günstige Raten für Nachbar an. Wer also jemanden besuchen will, kann auch über die ansässigen Personen in den umliegenden Hotels mal nachfragen ob es entsprechende Rabatte gibt.

Jetzt hat man den richtigen Preis gefunden und möchte buchen, stellt aber fest, dass man bestimmte Wünsche nicht angeben kann. Hierfür dann die Bermerkungszeile nutzen. Zum Beispiel kann man in unserem Haus Kinder unter 12 Jahren nicht beim Buchen angeben (online – telefonisch natürlich schon), das liegt daran, dass diese kostenfrei mit durch laufen und im Zimmer der Eltern untergebracht sind. Trotzdem brauchen wir natürlich die Information, dass ein Kind mitreist. Schon alleine um das Zimmer entsprechend vorzubereiten. Beachten muss man bei diesen Bemerkungen, dass es sich um Wünsche handelt, also außer mitreisende Kinder, und jedes Hotel wird sein Möglichtes tun um diese Wünsche zu erfüllen, aber es ist nicht immer möglich. Wir bekommen ganz oft den Wunsch ein bestimmtes Zimmer frei zu halten, was sich aber so einfach nicht machen lässt. Dazu müsste man das Zimmer nämlich schon Tage im Voraus blocken und das ist so gut wie unmöglich. Wir hinterlegen Zimmerwünsche zwar immer in unserem System, aber es kann immer sein, dass der Gast der davor im Zimmer ist seinen Aufenthalt verlängert und nicht umziehen will, oder zu spät das Zimmer verlässt und es nicht mehr gereinigt werden kann. Daher nicht böse sein, wenn es mal nicht klappt.

So, dann haben wir also gebucht. Was nun wirklich wichtig ist, und ich meine wirklich wichtig, sich die Reservierungsbestätigung durch zu lesen. Und das klingt jetzt etwas übertrieben, aber es passiert so oft, das beim Buchen der falsche Tag ausgewählt wurde weil die Seite neu geladen wurde oder man hat telefonisch gebucht und es wurde etwas missverstanden. Daher immer checken ob alles richtig ist. Ich hatte schon so viele Gäste vor mir stehen, die im System erst Tage später eingebucht waren. So etwas ist nicht nur stressig beim Check-In sondern die Preise sind dann natürlich anders und in den meisten Fällen teurer.

#Also fassen wir zusammen:

Beim Buchen ist auf folgenden Dinge zu achten:

  • sind große Veranstaltungen/Messen zu der Zeit (Preise sehr hoch)
  • gibt es ausweich Möglichkeiten in der Umgebung?
  • oder kann ich die Reise verschieben?
  • welche Preise sind am günstigsten und sind sie zu stornieren?
  • welche Sonderkonditionen fallen an?
  • habe ich alles relevante angegeben (mitreisende Kinder…)?
  • habe ich Wünsche angegeben?
  • stimmt meine Bestätigung mit meiner Buchung überein?

so, das war es erstmal für heute, ich hoffe ich konnte euch den einen oder anderen Tipp geben oder zumindest erklären warum manche Sachen gerade so gehandhabt werden.

Liebe Grüße

und noch schöne Ostertage

 

Erin Condren Life Planner – Notes Pages

Hallo ihr Lieben,

ich habe nun  schon zwei Wochen mit meinem neuen Erin Condren Life Planner herumgespielt und bin so gut wie fertig mit dem Entscheiden wie ich mit ihm planen will. Ein bisschen Probleme haben mit die Notizseiten gemacht. Ich habe den Planer ja nicht immer bei mir, dafür hab ich mein  Bullet Journal. Daher würde ich diese Seiten nicht für alltägliche  Notizen nutzen. Also eine Seite hatte von Anfang an eine bestimmte Aufgaben, nämlich der Pen Test. Den hab ich in jedem Planner um zu sehen wie sich verschiedene Stifte verhalten. Ob sie etwas verlaufen oder durch drücken.Pen Test.jpg

Es sind schon einige Notizseiten in dem Planer, denn vor jeder Monatsansicht befindet sich eine linierte Seite und am Ende findest man noch 6 linierte und je 4 karierte und blanke Seiten.

Also wofür sollte ich die Seiten nutzen, wenn nicht für normale Notizen. Ich habe dann an mein Bullet Journal gedacht, wo ich ja auch nicht nur alltägliche Notizen hineinschreibe, sondern auch meine Kollektionen aufbewahre.

Das ist doch eine gute Idee für die letzten Notizseiten, ein paar meiner Lieblingskollektionen. Vor allem alles was mit Bestellungen zu tun hat würde sich super machen, also meine Disney-Kollektion, Books to read und meine Bestellungsübersicht. Dann müsste ich nicht immer mein Bullet Journal suchen, denn mein Erin Condren ist immer auf meinem Schreibtisch. Auch so etwas wie Budget würde sich dafür gut eigenen, das hab ich nicht so gerne in dem Planner, denn ich immer bei mir habe.

Dann bleiben nur noch die Seiten vor den Monatsübersichten. Es wäre schon toll wenn es zu dem Monat passen würde. Für April hab ich mich entschieden meine Ideen und Pläne für unseren Köln-Trip zu sammeln. Köln Trip.jpgAuch Ideen für Blog-Serien für bestimmte Monate oder Ideen für Geschenke zu Weihnachten (Dezember)oder Geburtstagen oder Goals (Januar) wären eine hervorragende Idee. Ich denke für Monate, die kein bestimmtes Thema haben werde ich wenn der Monat zu Ende ist etwas finden, um die Seiten zu nutzen.

Habt ihr noch Ideen für diese Seiten?


Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende