Back to School 5 – 11 Tipps und Tricks

Hallo ihr lieben.

Habt ihr die Woche gut überstanden? Bei mir war es ein bisschen auf und ab, aber nichts allzu Hektisches.

Heute kommen wir zum letzten Teil meiner kleinen Back to School – Serie, 11 meiner Lieblingstricks und -tipps rund um die Schule.

 1. Hab immer ein kleines Notfall-Kit bei.

Dieses Kit kannst du dir nach Bedarf zusammenstellen. Ein paar Dinge lege ich dir zwar an Herz, aber wie alles andere auch kommt es auf deine Bedürfnisse an.

  • Sein wir mal ganz ehrlich, die Schule ist nicht unbedingt der sauberste Ort der Welt. Es sind unglaublich viele Menschen auf einem sehr beschränkten Platz. Das heißt nicht, dass du jetzt alles putzen sollst bevor du dich irgendwo hinsetzt. Aber ein bisschen Hygienegel, oder Tücher, können nicht schaden. Vor allem in der Grippe-Zeit.
  • Handcreme und Lippenpflege. Das Gilt auch für Jungs und Männer. Vor allem in der kommenden Jahreszeit sind Hände und Lippen einfach angegriffen. Und es ist so unangenehm, wenn du nicht mal mehr die Seiten richtig umblättern kannst, weil die Hände zu trocken sind, oder?
  • An und für sich muss ich hier nicht viel sagen. Es ist immer handlich es bei zu haben. Denn du weißt nie wann du es unbedingt benötigst.
  • Hoffentlich brauchst du sie nicht oft, aber wie oft schneidet man sich am Papier? Ich habe dafür ein unglaubliches Talent und bevor meine Notizen Blutflecken aufweisen habe ich lieber ein paar Pflaster dabei. Habe ich übrigens immer noch.
  • Bürste/Kamm und Zopfgummis. Auch hier nicht nur für uns Frauen. Es gibt ja auch so schön kompakte, dass sie kaum Platz wegnehmen.
  • Kaugummis/Mints. Du bist die beliebteste Person, wenn du in der Klasse eine Packung Kaugummis aufmachst. War schon immer so, wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Tipp am Rande, hab immer eine extra Packung mit Kaugummis/Mints dabei, die nicht deine Lieblingssorte sind. So musst du nicht die „guten“ teilen. 😉

 2. Habe einen festen Lernplatz.

Ich weiß, manchmal will man sich nur aufs Bett schmeißen und ganz schnell die Hausaufgaben hinter sich bringen. Aber ganz ehrlich, wie viel schaffst du dort? Nicht so viel oder? Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, die im Bett am besten arbeiten können. Wenn du dazu gehörst, nutze das aus. Aber auch hier gilt, ein fester Arbeitsplatz hilft enorm. Ob es nun der Schreibtisch, die Couch oder ein Küchentisch ist, ist dabei völlig irrelevant. Arbeite dort wo du gut arbeiten kannst. Halte dich dann aber auch an diesen Platzt. So kommst du leichter in den Arbeitsmodus.

 3. Time Management ist Key: Lege feste Lernzeiten fest. Und halte dich daran.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen. Planung ist das A und O. Es ist enorm wichtig und dazu gehört natürlich auch die Zeitplanung. Wenn du immer, oder fast immer, zur gleichen Zeit lernst oder Hausaufgaben machst, nutzt du einen ähnlichen Effekt wie beim gleichbleibenden Arbeitsplatz. Du gehst nach einer Weile ganz automatisch in den Arbeitsmodus über und wirst dadurch effektiver. Du brauchst unter Umständen eine Weile, bis du dich daran gewöhnt hast, aber es ist wirklich nützlich. Natürlich kann immer mal wieder etwas dazwischenkommen, aber solange das nicht täglich der Fall ist, ist das völlig in Ordnung. Und denk immer daran auch Pausen zu machen und sie in der Zeitplanung zu beachten. Denn nach einer gewissen Zeit kannst du einfach nichts mehr aufnehmen.

 4. Karteikarten sind deine besten Freunde, wenn es ums Lernen geht.

Ganz ehrlich? Ich liebe Karteikarten zum Lernen. Sie sind so praktisch, wenn man den Lernstoff komprimiert aufgeschrieben hat. Und mich Buchringen kannst du auch alle Karteikarten für eine Arbeit oder zu einem Thema zusammenfassen. Dafür musst du die Karten nur an einer Seite lochen. Ein Loch in einer der oberen Ecken ist dabei ausreichend. So hast du alles zusammen, was zusammengehört.

 5. Lerne zusammen mit Freunden.

Das kann ziemlich nach hinten losgehen. Aber wenn du dich zusammennimmst und auf das Lernen konzentrierst, hilft es sehr. Denn wenn du etwas nicht verstehst, die Chancen sind hoch, dass es einer deiner Freunde verstanden hat. So könnt ihr euch austauschen und du hockst nicht ewig über einem Problem und verschwendest deine ganze Zeit. Es hilft auch beim Lernen, wenn du etwas jemand anderen erklärst. Das kannst du auch machen, wenn du alleine lernst. Stell dir einfach vor du musst es jemanden erklären, der absolut keine Ahnung davon hat.

 6. Schreib mit!

Das ist eigentlich auch logisch. Ich habe mich aber auch nicht immer darangehalten. Frei nach dem Motto, das vergesse ich schon nicht. Und natürlich habe ich es vergessen. Also, Hausaufgaben und Infos für Klassenarbeiten müssen aufgeschrieben werden. Du sollst jetzt nicht im Steno-Stil alles aufschreiben was aus dem Mund deiner Lehrer kommt. Aber im Normalfall wird wichtiges wiederholt oder es wird explizite dazu gesagt, dass es wichtig ist.

 7. Satzzeichen können deinen Text verlängern (PC).

Das ist zwar ein bisschen geschummelt, aber was solls. Wenn du die Chance hast einen Text auf dem PC zu verfassen und gedruckt abgeben kannst, ist dieser Tipp manchmal lebensrettend. Naja fast. Es hilft natürlich nur wenn es um reine Länge geht und nicht um die Anzahl der Wörter, daran musst du denken. Du wirst überrascht sein, wie viel es ausmacht, wenn die Satzzeichen nur ein oder zwei Schriftgrößen größer sind. Mehr ist auch unangebracht, da es dann wirklich offensichtlich wird. Es macht auch aus ein paar wenigen Sätzen keine ganze Seite. Aber je länger der Text ist, desto mehr Platz kann man dazu schummeln.

 8. Nutze Wikipedia mit Bedacht.

Wikipedia ist klasse. Einer meiner Lehrer war ein ziemlicher Fan und hat uns dazu ermutigt es auch zu nutzen. Du musst allerdings sehr vorsichtig damit umgehen. Denn es kann jeder seine Texte reinstellen. Daher ein paar Kleinigkeiten zu Wikipedia.

  • Sehr viele Text sind sehr gut aufgebaut. Daher kannst du die Gliederung durchaus für Vorträge und Präsentationen nutzen.
  • Verlass dich nie auf nur einen Artikel. Schau dir andere an und vergleiche Sie miteinander.
  • Nutze die Quellenangaben am Ende der Artikel als zusätzliche Quellen für deine Arbeit. Da musst du nicht noch mehr selbst suchen. Geh aber trotzdem kritisch mit ihnen um, wie mit allen Quellen.

 9. Übe Vorträge vor dem Spiegel.

Vorträge sind für manche ein Segen und für andere die Hölle. Ich war immer sehr zwiegespalten. Ich mag den Research Aspekt, aber das eigentliche Vortragen? Naja nicht mein Favorit. Was aber bei der Aufregung geholfen hat ist den Vortrag vor dem Spiegel üben. Die ersten Male war es schon merkwürdig aber wurde schnell besser. Wer eine Kamera hat, noch besser, film dich beim Vortrag. So siehst du wo du dich verbessern kannst und es nimmt dir die Aufregung, da du dich aus den Augen deines Publikums siehst.

 10. Nutze Google Translator.

Und zwar nicht zum Übersetzten! Also einzelne Wörter oder Phrasen ist völlig okay, aber nicht ganze Texte. Du kannst deinen Text in den Translator kopieren und dir vorlesen lassen. So stolperst du über Wiederholungen, die das Gehirn automatisch übergeht. Auch Formulierungen, die ungünstig sind, fallen dadurch eher auf als beim Lesen.

 11. Hab Mut zur Lücke.

Du kannst wahrscheinlich nicht alles lernen. Vor allem bei Abschlussprüfungen. Und es gibt immer mal kleine Teile, die du dir einfach nicht merken kannst. Das Heißt nicht, dass du jetzt in Panik verfallen sollst. Wenn etwa einfach nicht in deinen Kopf pass, überspring es erstmal. Du kannst später darauf zurückkommen. Und wenn dann einen Teil gar nicht mehr in den Lernplan unterbringen konntest ist das auch nicht der Weltuntergang. Es sollte nun nicht der Teil sein, wo dein Lehrer gesagt hat, dass ist das Hauptthema der Klassenarbeit. Auch ganze Bereiche wegzulassen ist kontraproduktiv. Aber kleinere Teile werden dich nicht zu sehr in Schwierigkeiten bringen. Lern lieber den Rest gründlich als den Kopf über einen kleinen Teil zu verlieren.

 

So, damit ist die Serie beendet. Wie gefiel du es? Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Waren hilfreiche Tipps für dich dabei.

 

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Back to School 4 – How to organize your notes

 

Hallo ihr Lieben,

na schon reif fürs Wochenende? Ich auf alle Fälle, aber ich darf arbeiten gehen.

Heute wollte ich endlich mit meiner Back to School Serie weiter machen und zwar mit dem Teil darüber, welche Möglichkeiten es gibt um eure Notizen und Arbeitsblätter zu sortieren. Ich habe ein paar verschiedene Möglichkeiten herausgesucht und ausprobiert. Da habt ihr dann eine kleine Auswahl und es sollte für jeden etwas dabei sein.

Der Klassiker – Schnellhefter

Ob jetzt aus Pappe oder Plastik, jeder kennt sie, die Schnellhefter. Die meisten dürfen auch damit aufgewachsen sein. Sie sind nicht umsonst der Klassiker, sie sind leicht und man hatte alles zu einem Fach direkt griffbereit. Durch die verschiedenen Farben kann man damit auch super alles koordinieren. Ich hatte immer Blau für Sprachen, Grün für Naturwissenschaften, Rot für Mathe, Weiß für künstlerische Fächer, Schwarz für Gesellschaftswissenschaften u.s. Natürlich hat jeder da seine Vorlieben, aber ich empfehle euch, wenn ihr die Schnellhefter nutzt, legt fest, welche Farbe für welches Fach bestimmt ist. Ihr gewöhnt euch sehr schnell daran und könnt fast blind eure Schultasche packen. Und wer nicht so viele Farben nutzen möchte, kann sich auch für eine Farbe entscheiden und farbige Label benutzen. Der Nachteil bei den Schnellheftern ist, dass sie sehr schnell knicken und man dann Eselsohren in seinen Dokumenten hat. Aber dafür gibt es ja die Heftordner.

Alles zusammen – Ordner

Vor allem während meines Studiums habe ich mich auf die Ordner-Methode gestürzt. Es war unglaublich praktisch alles immer griffbereit zu haben. Allerdings wird es sehr schnell sehr schwer. Daher kann ich das nur empfehlen für diejenigen, die entweder nur wenige Fächer haben oder die immer die gleichen Fächer zusammen haben. Dies trifft eher für Studenten und Berufsschulschüler zu. Also wenn ihr an bestimmten Tagen immer die gleichen Fächer habt (Beispiel: Montag/Mittwoch/Donnerstag: Fach A, B, C/ Dienstag/Freitag: Fach D, E, F) kann ich euch diese Methode nur empfehlen.

Der große Vorteil an den Ordnern ist, dass es unglaublich einfach ist, sie in verschiedene Bereiche zu teilen. Entweder wird nach Fächern sortiert oder man hat einen Bereich für Notizen und Arbeitsblättern, einen Bereich für Hausaufgaben und einen für Tests. Und ihr findet direkt was ihr sucht, sofern es abgeheftet ist. Zwar geht das theoretisch auch bei Schnellheftern, aber die meisten Trennblätter sind zu breit und schauen heraus und so viel Platz ist in einem Schnellhefter dann auch nicht. Bei Ordnern geht das einfach viel einfacher, zumindest für mich.

Wer in seiner Schulzeit jetzt unbedingt auch Ordner nutzen will, weil sie einfach stabiler sind, es gibt inzwischen ja auch super dünne Ordner, die man im Prinzip wie Schnellhefter nutzen kann. Auch hier gilt, wenn ihr bestimmte Fächer immer am gleichen Tag habt (Beispiel: Kunst/Musik, Geschichte/Erdkunde…), fügt sie zusammen in einen Ordner, das spart etwas Platz. Oder ihr schaut euch die folgende Variante an.

Die Kombination – Schnellhefter für den Ordner

Schnellhefter + OrdnerEs gibt mittlerweile auch Schnellhefter aus Plastik, die gelocht sind und in Ordner passen. Ich weiß nicht wie lange schon, vermutlich eine Weile. Ich habe sie leider erst entdeckt, als ich nicht mehr zur Schule gegangen bin. Ich habe sie bisher auch nur in schwarz und weiß gesehen, aber es gibt sie garantiert auch farbig. Jedenfalls eigen sie sich gut, wenn ihr für jedes Fach einen eigenen Hefter haben möchtet, aber trotzdem nicht auf einen Ordner verzichten möchtet. So könnt ihr euch pro Fach einen Hefter fertigmachen und täglich die benötigten Hefter in den Ordner tun. Warum sollte man sich diese Arbeit machen? Nun ja, ich würde mir in dem Ordner einen Bereich mit meinen losen Blättern fertigmachen. Einen Bereich mit aktuellen Infos und relevanten Dokumenten, die ich nicht nur in einem Fach haben. Fächerübergreifende Sachen, Gruppenarbeiten, Material zu Vorträgen, alles Dinge an denen man in Frei- oder Vertretungsstunden bearbeiten kann. Das würde immer so lange im Ordner bleiben, wie es benötigt wird und wenn alles fertig ist, kann es zu Hause abgeheftet werden. Dann kommt der Bereich mit den einzelnen Heftern.

Was ich seit ewigen Zeiten kenne, sind diese Schnellhefter aus Pappe, die Ösenhefter. Mochte ich persönlich nicht für ganze Fächer, habe sie aber super gerne für Projekte benutzt. Da hatte ich dann das gesamte Material für Vorträge drin. Super praktisch, wenn Fragen kamen, wo ich zwar wusste das es im Material erwähnt wurde, aber nicht mehr darauf kam. Vom Prinzip würden sie sich aber genauso eignen wie die Schnellhefter.

Die übersichtliche – Präsentationsmappe

PräsentationsmappeDiese Variante habe ich selbst nie benutzt und hätte auch nicht zu meinem Lernstil gepasst. Aber ihr kennt sicher die Präsentationsmappen, wo die Dokumentenfolien fest zusammen gebunden waren. Es sind nicht genügend Folien, um Material von einem ganzen Fach unter zu bringen, es sei denn man hat sehr wenig. Aber ihr könntet Notizen und Arbeitsblätter von einem Thema in einer Folie unterbringen. So habt ihr alles an einem Platz, wenn ihr euch auf Klassenarbeiten oder Prüfungen vorbereitet. Also weniger für den täglichen Gebrauch als mehr für das Abheften Zuhause.

Die Schnelle – Fächermappe

FächermappeDie Fächermappe haben einige meiner Kommilitonen genutzt. Mir wäre es etwas zu viel loses Papier gewesen, aber für jemanden der weder Hefter noch Ordner mit sich rumschleppen will eine gute Variante. Ihr könnt einfach eure Notizen und anderen Materialien von den Fächern in je ein Fach der Fächermappe legen, die Mappe zumachen und fertig. Es ist definitiv leichter als mit einem ganzen Ordner rumzurennen, kann aber etwas unübersichtlich werden, da die Blätter nicht zwingend geordnet sind. Wer aber regelmäßig aufräumt und sortiert dürfte damit keine Probleme haben. Und es gibt noch die Heftstreifen, damit könnt ihr die Blätter zu mindestens zusammenhalten.

Mal etwas anderes – Notizbuch als Hefter

Mal eine etwas andere Variante. Nehmt doch einfach euer Notizbuch als Hefter. Das habe ich zum Ende meiner Berufsschulzeit gemacht und hat super funktioniert. Ich habe dafür ein Notizbuch mit Trennblättern benutzt, weil ich nur 4 Fächer hatte, es geht aber auch wunderbar mit den einfachen. An der letzten Seite eines Bereiches hatte ich einen Heftstreifen, um dort Arbeitsblätter ab zu heften. Eine gute Idee wäre auch, die Arbeitsblätter an die letzte Seite eines Themas ab zu heften, so hat man eine Trennung zum nächsten Thema innerhalb eines Bereiches ohne Trennblätter zu nutzen. Wer wie ich die Notizbücher mit Trennblättern nutzen möchte, dem empfehle ich darauf zu achten, dass die Trennblätter Taschen haben. Da kann man die Blätter, die nicht vom Lehrer gelocht sind, erstmal ablegen und Zuhause in Ruhe abheften.

 

So, das war es schon, ich hoffe der eine oder andere kann noch ein paar Ideen mitnehmen, auch wenn die Schule vor längerem angefangen hat.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und bis Montag.

Back To School 3 – Essentials

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zum dritten Teil in meiner Back to School Serie und zu meinem ersten Giveaway. Deswegen komme ich auch erst heute zum Essentials-Beitrag. Ich stand nämlich vor den ganzen Materialien und dachte mir, ich brauch einen Großteil davon nicht und es würde nur rumliegen, aber ich wollte doch alles zusammen haben für den Beitrag. Da kam mir die Idee, warum nicht an die geben, die es gebrauchen können. Finde ich eine gute Idee und hoffen das es auch klappt. Zum Teilnehmen einfach nur den Link unten benutzen.


Wenn man in letzter Zeit einkaufen geht wird man mit Back to School förmlich überschüttet. Es gibt unmengen an Material in ungefähr 100 Ausführungen, da verliert man schnell den überblick und kauft alles in Sicht. In der Schule stellt man dann fest, dass man von einigem zu viel hat, andere Dinge gar nicht braucht und wichtige glatt vergessen hat.

Was braucht man nur eigentlich?

Hefter oder Ordner

Natürlich braucht man etwas wo man seine Notizen und Arbeitsblätter abheften kann. Es gibt zwei sehr weitverbreitete Methoden, an denen sich auch die Geister scheiden. Hefter oder Ordner. Bis einschließlich der 13. KLasse habe ich selbst Schnellhefter benutzt. Farbige Schnellhefter nach klassen sortiert (Blau für Sprachen, rot für Mathe und Physik etc.). Der Vorteil daran ist, dass man immer nur das Material bei hatte für die Fächer, die man auch wirklich an einem Tag hatte. Außerdem sind schnellhefter leicher als Ordner und nehmen nicht so viel Platz weg. Der Nachteil war, dass sie bei weitem nicht so stabiel wie ein Ordner sind.

In der Uni und in der Berufsschule bin ich auf Ordner umgestiegen und bin mit der Methode sehr gut zurecht gekommen. Der Vorteil war, dass ich alles bei hatte was ich brauchen konnte, also in Freistunden auch an anderen Dingen arbeiten konnte. Der Ordner war stabiler und die Blätter konnten gar nicht knicken oder Eselsohren bekommen.

Hefter

Und durch Trennblätter ließ sich alles so schön organisieren.Der Nachteil ist natürlich das Gewicht und die Größe der Ordner. In der Schule wäre es wohl zu viel geworden. In der Uni oft gleiche Fächerkombination an bestimmten Tagen (Fach A+B Montag und Donnerstag, Fach C+D+E Dienstag, Mittwoch und Freitag), da hatte ich dann zwei Ordner. In der Berufsschule hatte ich nur 4 Fächer, da konnte ich einen Ordner nutzen.. So hatte ich entwederWer jetzt doch Ordner nutzen möchte, es gibt aber auch Schnellhefter die man in Ordner heften kann. Da kann man die Hefter so austauschen wie man es braucht, ohne dann mit einem Haufen loser Blätter dazustehen.

Wer nun keine Schnellhefter nutzen möchte und den Ordner nicht mitschleppen will, kann eine Ablegemappe (Fächermappe) benutzen. Jedes Fach enthält die Materialien für ein Fach. Der Vorteil dabei ist, dass die Mappe leichter als ein Ordner ist und man alle Materialien zur Hand ist. Auch werden die Blätter nicht geknickt und man kann zu Hause alles mit einem Griff abheften. Der Nachteil ist, dass es etwas unübersichtlich wird, denn die Blätter sind trotzallem lose. Wenn man jetzt alles wöchentlich abheftet hat man das Problem, dass einem Material fehlt was man in der neuen Woche noch benötigt. Besser ist es also alles nach Themen abzuheften. Sobald man ein Thema in der Schule beendet hat kann man alles abheften, allerdings beschäftigt man sich oft wochenlang mit einem Thema und hat dann eine Menge an Material, da kann es etwas schwer werden.

Blöcke oder Collegeblöcke

Man bekommt ja nicht nur Arbeitsblätter, sondern muss auch eigene Notizen anfertigen. Da hat man eine kleine Auswahl an Materialen: Blöcke, Collegeblöcke und Hefte. Ich persönlich bevorzuge Collegeblöcke, vor allem die mit Trennblättern. Diese kann man auch anstelle von Heftern nutzen, an das letzte Blatt eines Abschnittes kann man mit Heftstreifen auch Arbeitsblätter einheften. Aber auch ohne sie als Hefter zu nutzen sind sie so praktisch. Blöcke.jpgMan hat alle Notizen zu einem Thema direkt auf einen Blick, Der Vorteil von Collegeblöcken ist auch, dass man die Notizen nicht sofort einheften muss. Ich finde ja bei normalen Blöcken ist es umständlicher wenn man mehrere Blätter beschreibt und diese dann erst später einheften will. Vielleicht hab ich mich auch zu umständlich angestellt, aber ein Teil der Blätter ist beim Umschlagen abgegangen. Bei Collegeblöcken war es viel einfacher diese erst am Ende der Woche in die entsprechenden Hefter zu heften. Hefte hab ich glaub ich seit der Grundschule nicht mehr benutzt. An und für sich sind sie praktisch wenn man sie mit einem großen Thema füllen kann oder mehrere kleine. Blöd war nur immer wenn man mitten im Thema ein neues Haft anfangen musste und ruinierte Seiten konnte man auch nicht einfach herausnehmen.

Federtasche und Stifte

Nun zum spaßigen Teil, den Schreibutensilien. Ich ich liebe Stifte^^ Naturlich braucht man nun nicht so viele Stifte wie ich, aber ein paar sind schon nötigt. Normale blaue oder schwarze Kugelschreiber/Füller sind Pflicht. Nicht jeder Lehrer lässt Tests und Arbeiten mit farbiger Schrift zu, vor allem rot ist tabu. Bleistifte sind auch immer nötig. Am besten sind meiner Meinung nach Druckbleistifte, da kein Anspitzen nötig ist. Aber nicht jeder mag diese und die Minen der normalen Bleistifte sind etwas stabiler.

PensFarbige Stifte sind meiner Meinung nach auch extrem wichtig. Egal ob für Projekte oder um die eigenen Notizen ansprechender zu gestallten. Ein Set an Highlightern ist aus der Schule eigentlich nicht mehr weg zu denken. Um Stichworte in Notizen hervorzuheben oder relevante Textstellen zu markieren um sie später schnell wieder zu finden. Buntstifte, Fineliner und Filsstifte sind für kreative Projekte essenziell. Auch für eigene Notizen sind die sehr hilfreicht, da sie das Lernen extrem vereinfachen.

Extras

ExtrasNeben Stiften gibt es noch ein paar Essentials, die man immer benötigt. Ohne Korrekturroller (oder die Stifte) kommt man heute auch kaum noch zurecht. Sie machen es so einfach Fehler zu korrigieren, ohne das es unordentlich aussieht. Lineale sind nicht nur in Kunst und Mathe hilfreich. Auch in anderen Fächern können Graphen und Darstellungen von Bedeutung sein. Klebestifte braucht man in den höheren Klassen sehr selten, wenn man sie dann aber braucht, hat man sie nie dabei.

Sticky Notes

Das gleiche gilt für Scheren. Anspitzer und Radiergummi gehören ebenfalls in jede Federtasche. Auch immer wichtiger werden Sticky Notes. Ob man bestimmte Seiten oder Abschnitte markieren, kleine Zusammenfassungen anfertigen und einkleben, Erinnerungen oder kleine Nachrichten schreiben möchte, man benötigt Sticky Notes. Um organisiert zu bleiben ist auch ein Planner oder Hausaufgabenheft umungänglich.

Die Federtasche(n)

Um jetzt nicht jedesmal für einen Stift durch die Schultasche zu wühlen, ist eine Federtasche extrem hilfreich. Und auch hier gibt es so viele Varianten. Die Variante mit den Schlaufen, wo jeder Stift seinen Platz hat ist eigentlich extrem praktisch und ordentlich. Trotzdem ist sie in der Mittel- und Oberstufe eigentlich non-existent. Ich habe sie auch nicht mehr benutzt und bin auf die Faulenzertaschen umgestiegen. Je mehr Stifte man hatte, desto größer musste die Tasche sein. Aber ab einer bestimmten Größe hat man einfach bestimmte Stifte nicht mehr gefunden. Daher ein Tipp an alle, die mehr als genug Stifte haben: entweder zwei Federtaschen nutzen oder eine mit zwei Abteilen. So kann man die Stifte, die man immer braucht in einem Teil haben und Sachen, die man nur gelegentlich benutzt in einem anderen.Essentials


So das waren nun die Essentials, jetzt kommen wir zum Giveaway. Zum Teilnehmen einfach auf den Link klicken.

Back To School Giveaway

Das Giveaway läuft vom 04.08.2017 um 08.00 Uhr bis 31.08.2017 23.59 Uhr (MEZ).

Inhalt des Giveaways

  • Ordner + 1×10 farbige TrennblätterGiveaway
  • Ablegemappe mit 6 Fächern
  • Collegeblock liniert + 4 Trennblättern
  • 1 Collegeblock karriert
  • 10 Schnellhefter, Lineal-Set
  • Sticky Notes Set
  • Klebestift
  • Korrekturroller
  • 2 PaperMate Pens (schwarz/Blau)
  • 10 farbige Fineliner, 5 farbige PaperMate InkJoy
  • IndexTabs
  • 6 Farbige Highlighte
  • 4 Druckbleistifte + Nachfüllminen
  • Mini Schreibset

Regeln

Ihr müsst:

  • Abonnent meines Blogs sein,
  • mindestens 18 Jahre alt sein (oder eine schriftliche Erlaubnis eurer Eltern haben),

Das war es auch schon, ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

Ganz liebe Grüße=)

Back to School 2 – Planning

Hallo ihr Lieben, wie geht es euch? Habt ihr das Unwetter der letzten Tage gut überstanden?

Heute kommen wir zum zweiten Teil in meiner Back to School Serie. Ich hatte eigentlich geplant heute die Essentials zu posten, hab mich dann aber doch fürs Planning entschieden. Zum Beitrag Essentials habe ich mir nämlich noch etwas überlegt^^

Eine gute Organisation und vernünftige Planung sind das A und O in der Schule. Egal wie gut und schnell man lernt, wenn man Hausaufgaben und Test vergisst, weil man sie nicht notiert hat, bekommt man einfach nicht die optimalen Ergebnisse. Deswegen möchte ich euch heute ein paar Varianten für die Planung vorstellen. Wer sich alles so merken kann, herzlichen Glückwunsch^^ Aber der Großteil für uns braucht dabei ein bisschen Hilfe.

Art des Planners

Es gibt natürlich Unmengen an Plannern und jeder hat seine Vorlieben. Das macht es natürlich nicht ganz so einfach, den perfekten Planner zu finden. Ich stelle euch ein paar Varianten vor, mit Vor und Nachteilen.

Hausaufgabenheft:

HausaufgabenheftJa es gibt sie noch, die Hausaufgabenhefte. Sie sind in der Planner-Community so gut wie ausgestorben, zumindest wenn man online nach Beispielen sucht. Der Großteil der Schüler nutzt sie aber noch. Es gibt hier zwei Varianten, einmal mit Nummerierung für die Stunden, wo man die Fächer wöchentlich eintragen muss und die Variante, wo man die Fächer nur einmal eintragen muss. Da hier die Seiten der restlichen Wochen etwas kürzer sind, sieht man jede Woche die Fächer.

Der große Vorteil hier ist, dass man eine super Übersicht der einzelnen Fächer hat. Man kann die Hausaufgaben in die entsprechende Zeile eintragen und sieht sofort zu welchem Fach es gehört. Das bringt uns aber auch gleich zu dem Nachteil. Man hat im Schnitt nur eine Zeile pro Fach zur Verfügung, wenn man jetzt keine Doppelstunden hat. Wer jetzt viel in einem Fach aufschreiben möchte, weil es Hausaufgaben und Gruppenarbeit gibt, muss sehr klein oder in die Zeilen der anderen Fächer schreiben. Was etwas unübersichtlich wird. Die Zeilen für Stunden, wo es keine Hausaufgaben oder Tests gibt bleiben dafür frei und man verschwendet den Platz. Auch hat man keinen Platz für extra Einträge, für Pläne nach der Schule und Verabredungen.

Wer ein ganz einfachen und übersichtlichen Planner für die Schule sucht und nicht zu viele Informationen unterbringen muss, für den ist ein Hausaufgabenheft sehr geeignet.

Horizontaler Wochenplanner:Colou-Coding - Art des Eintrages

Dem Hausaufgabenheft vom Aufbau her sehr ähnlich, allerdings mit mehr Platz für Informationen. Der Vorteil hierbei ist, dass man sich den Platz pro Tag selbst einteilen kann, da es keine Stundennummerierung gibt. Da kann man seine Hausaufgaben eintragen wie man sie braucht und den restlichen Platz für private Informationen nutzen. Der Nachteil hier ist, dass man jedes Mal das Fach dazuschreiben muss, weil man sonst vergisst wo die Hausaufgaben hingehören. Es ist also nicht ganz so übersichtlich, lässt sich aber zum Beispiel durch Colour-Coding gut lösen.

Vertikaler Wochenplanner:Vertikaler Wochenplanner

Wie ihr ja wisst, ich bin ein absoluter Fan vom vertikalen Layout. Ich wünscht ich hätte das auch schon zu meiner Schulzeit festgestellt. Man kann sich den Platz so einteilen, wie man es nötig hat. Zum Beispiel mit Platz für Termine und Ereignisse, dann Hausaufgaben und dann persönliches. So hat man alles Wichtige auf einen Blick, Klassenarbeiten und Termine. Danach kommen die Hausaufgaben in ihrer eigenen Zeile (der Erin Condren ist ein hervorragendes Beispiel, es geht aber auch mit NoName-Varianten). Dazu benötigt man idealer Weise die vertikale Variante ohne Zeiterfassung, es geht aber auch mit. Der Nachteil hier ist auch wieder, dass man die Fächer dazuschreiben muss.

Colour-Coding:

Ein beliebtes Thema ist Colour-Coding. Die einen lieben es, die anderen halten es für Zeitverschwendung. Es kann sehr schnell unübersichtlich werden, wenn man mit tausend verschiedenen Farben arbeitet. Ich persönlich find es wirklich hilfreich und möchte euch zwei Varianten Vorstellen. Colour Coding - Farbe pro FachBei der ersten Variante ordnet man jedem Fach eine Farbe zu. Das hat den Vorteil, dass man auf einen Blick sieht um welches Fach es geht. Es wird aber auch sehr bunt und ggf. unübersichtlich. Daher würde ich euch die abgeschwächte Variante empfehlen. Hier sortiert man die Fächer in Gruppen (Sprachen, Naturwissenschaften etc.) und ordnet diesen Farben zu. Dann muss man ggf. zwar immer noch das Fach dazu schreiben, aber man hat trotz allem einen guten Überblick. Wenn man dann noch die Hefter in der gleichen Farbe hat, findet man auch die entsprechenden Materialien sehr schnell. Jetzt kann man bunte Stifte nutzen oder Textmarker in der entsprechenden Farbe. Je nachdem welche Farben man nimmt, kann die Textmarker Variante besser sein, da Gelb zum Beispiel sehr schwer zu lesen sein kann. Colou-Coding - Art des EintragesBei der zweiten Variante ordnet man nicht den Fächern Farben zu sondern der Art des Eintrages. So haben Test und Klassenarbeiten eine Farbe, Vorträge eine andere usw. Der Vorteil ist, man weiß immer genau worum es geht und wichtiges, wie Klassenarbeiten, stechen heraus. Man sieht nicht sofort um welches Fach es sich handelt, das ist ein kleiner Nachteil. Aber es ist nicht ganz so bunt und überwältigend, daher wäre das meine bevorzugte Variante.


So, ich hoffe ich konnte euch ein paar Ideen geben und euch die Planung im neuen Schuljahr erleichtern.

Ganz liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende 🙂

Back to School 1 – Back from School

Hallo ihr Lieben,

ich hatte euch ja mittgeteilt, dass es in den nächsten Wochen um das Thema Back to School gehen soll, auch wenn das für einige wohl zu früh ist.

Ich habe lange überlegt, mit welchem Beitrag ich anfange, Essentials, How to organize school suplies, how to make a Planner work etc. So ganz konnte ich mich da nicht entscheiden, also habe ich mir überlegt was macht man als erstes. Natürlich man kommt von der Schule zurück in die Ferien und schmeißt erstmal den ganzen Schulkram in die Ecke, weil man ihn nicht mehr sehen kann.

Back from School – Erste Schritte

Bei den meisten von euch wird es wahrscheinlich nicht bildlich in die Ecke schmeißen sein, aber man möchte die Schule doch ganz schön schnell von sich weghaben, zumindest ein paar Wochen.

Das Problem bei der Sache ist nur, wenn man dann gegen Ende seine Schulsache doch mal durchgeht, ein paar Tage bevor die Schule wieder anfängt, fällt einem dann auf, dass man noch Hausaufgaben hatte oder man weiß eigentlich nichts mehr mit den Notizen anzufangen. Man hat einfach den Bezug verloren. Daher rate ich euch, direkt nach dem die Schule aus ist die Sachen zu sortieren, weg zu ordnen und ggf. Hausaufgaben zu notieren. Man muss die ja nicht gleich erledigen, aber man sollte einen Überblick haben, sodass man später noch etwas damit anfangen kann.

Bei mir war es immer so, dass zum Ende des Schuljahres meine Notizen etwas chaotischer waren und ich sie nicht wirklich regelmäßig sortiert habe. Also habe ich mich einen Tag, vor Ferienbeginn, hingesetzt und habe sie nach fächern und Datum sortiert und in die entsprechenden Hefter sortiert, dabei habe ich darauf geachtet, dass die Notizen vollständig waren und ich verstanden habe worum es geht. Manchmal macht man ja nur spärlich Notizen und kann zwei Wochen später nichts mehr damit anfangen. Wenn notwendig müssen einige Noitzen neu abgeschrieben werden, wenn sie zu unordentlich und chaotisch sind.Dann habe ich mein Hausaufgabenheft hervorgezogen und mir alle Hausaufgaben rausgeschrieben, mit Erklärungen, wenn es Projekte waren, und hab sie mir an meine Pinnwand gehängt. So konnte ich sie nur schwer vergessen, musste mich aber nicht direkt damit befassen. Danach werden alle unnötigen Materialien aussortiert, dann sieht alles schon viel weniger aus und ist nicht mehr so überwältigend. Als nächstes ist es sehr hilfreich seine Blöcke und Notizbücher durzugehen. Bei den Collegeblöcken und normalen Blöcken die beschriebenen Seiten herausnehmen und mit abheften, so sieht man wie viel Papier man noch hat und ob man die Blöcke fürs nächste Jahr nochmal verwenden kann. Ich hab mich da oft nicht dran gehalten und ich habe heute noch angefangene Blöcke übrig (ich bin seit 2008 aus der Schule raus und seit 2013 aus der Uni…) Wenn dann alles gut geordnet ist, kann man sich einfach entspannen und seine Aufgaben später erledigen, man hat ja alles gut zur Hand.

Back from School – unvollständige Materialien

Wenn man das Sortieren nicht zulange aufschiebt, fällt einem auch eher auf wenn etwas fehlt. Wenn man das ganze jetzt noch vor dem Start der Ferien macht, hat man noch die Möglichkeit Lehrer oder Mitschüler um das fehlende Material bitten. Sollte man dazu keine Möglichkeit mehr haben, kann man immer noch versuchen sich zu erinnern worum es ging. Dabei hilft es enorm, das so schnell wie möglich zu erledigen.

Back from School – verreisen, was nun?

Sein wir mal ganz ehrlich, wenn man in den Urlaub fährt möchte man keine Schulsachen mitschleppen. Man will sich schließlich erholen. Jetzt hat man aber durchaus öfter mal Hausaufgaben auf oder muss für Klassenarbeiten lernen. Wie verbindet man das nun miteinander? In den Sommerferien ist dies meiner Meinung nach etwas einfacher, man hat einfach mehr Zeit um alles ordentlich zu verteilen. Die Verteilung hängt natürlich von der Länge der Reise und der Ferien ab, sowie vom Umfang der Aufgaben. Bei Hausaufgaben habe ich immer versucht sie vor der Reise zu machen, ich hatte noch das meiste im Kopf und hatte es einfach auch hinter mir. Wenn man jetzt direkt zum Beginn der Ferien wegfährt oder die Hausaufgaben sehr umfangreich sind, ist es sinnvoll vor der Reise zumindest alles Wichtige zusammenzustellen, sich kurze Notizen zu machen, dass man nach der Reise noch weiß um was es geht. Dann wird alles ordentlich weggeräumt und man kann guten Gewissens wegfahren. Beim Lernen sieht es ein bisschen anders aus. Man kann zwar einfach alles zusammenfassen und ordnen und dann nach der Reise anfangen, aber das nimmt wahrscheinlich etwas mehr Zeit in Anspruch als es sollte. Hier ist es hilfreich sich vorher wirklich hinzusetzten und den Stoff einmal durchgehen. Dabei kann man es dann in Portionen einteilen und sich die Dinge heraussuchen, mit denen man Schwierigkeiten hat. Die schweren Themen kann man dann als erstes nach der Reise wiederholen, danach die anderen und ganz zum Schluss nochmal die schweren. Dadurch erhöht man die Chancen, dass man auch die schwereren Themen versteht.

Ich weiß, das alles sieht unglaublich viel aus, dauert aber eigentlich nur einen Tag, um einen guten Überblick zu bekommen und alles sinnvoll abzuheften. Und es hilft ungemein.

Dann ganz liebe Grüße an alle=)

Bewerbungs-Guide – Vorstellungsgespräch

Heute kommen wir zum letzten Teil meiner kleinen Serie: Bewerbungs-Guide.

Wir sind ja schon den Lebenslauf, das Anschreiben und die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch durchgegangen, daher folgt heute das eigentliche Vorstellungsgespräch. Bei mir war das immer der Teil der mich so richtig nervös gemacht hat.


Was sagt eure Körpersprache aus?

Ihr seid also endlich beim Vorstellungsgespräch angekommen, erstmal eine Gratulation hierfür. Ich kann verstehen, wenn ihr jetzt besonders nervös seid, man möchte ja das beste Bild von einem selbst zeigen und jeder kleine Fehler könnte das ruinieren. Aber bitte keine Angst, kleiner Macken und Fehler machen euch menschlich und die kann auch ein Personalchef verstehen. Sie wissen ja wie nervös man in so einer Situation ist. Seid also ganz ihr selbst. Es gibt aber ein paar Dinge, auf die ihr in eurer Körpersprache achten könnt um selbstsicherer zu wirken.

  • Blick eurem Gegenüber in die Augen, ohne zu starren (ihr könnt demjenigen auch auf die Stirn, direkt über den Augen schauen, wenn euch direkter Blickkontakt noch zu nervös macht)
  • Gebt einen kräftigen Händedruck bei der Begrüßung, aber versucht nicht die Hand eures Gegenübers zu zerdrücken
  • Lächelt, das hilft immer und je mehr ihr lächelt, desto entspannter und fröhlicher seid ihr. Versucht also schon auf dem Weg so viel wie möglich zu lächeln
  • Sitzt ordentlich und gerade. Eine gute Haltung vermittelt ein sehr positives Bild. Zwingt euch aber nicht dazu kerzengerade zu sitzen, das wirkt einfach nur steif
  • Versucht nicht zu viel herum zu zappeln. Wenn ihr, wie ich, mit euren Haaren oder anderem herumspielt, wenn ihr nervös seid, bindet die Haare zu einem Zopf und achtet darauf nichts am Outfit zu haben was zum Herumspielen geeignet ist

Wie gesagt, es gibt ein paar Sachen auf die ihr achten könnt, aber zwingt euch nicht zu sehr in anderen Verhaltensweisen. Das wirkt dann zu gezwungen und gespielt.

Welche Fragen werden euch gestellt?

Im letzten Beitrag hatte ich ja schon ein paar Standardfragen angesprochen, die in fast jedem Vorstellungsgespräch vorkommen. Auf diese wollte ich heute etwas genauer eingehen.

  • Was sind Ihre Stärken? /Was sind Ihre Schwächen?

Diese Fragen zielen darauf ab zu sehen wie ihr euch selbst einschätzt. Die Antworten sollten auf die Arbeit angewendet werden und ein Beispiel haben. Wie äußert sich euer Talent und was bringt euch das bei der Arbeit? Ihr seid sehr sportlich? Immer sehr gut in sich selbst, aber es bringt euch auch Ausdauer und viel Konzentration auf Arbeit. Was eure Schwächen angeht, ihr solltet schon ehrlich sein, euch aber auch nicht selbst ins Aus schießen. Wichtig ist hier zu zeigen, wie ihr mit den Schwächen umgeht und dass ihr daran arbeitet. Ihr habt Schwierigkeiten mit dem Umgang von Office Programmen? Zeigt eurem Gesprächspartner das ihr euch dessen bewusst seid und daran arbeitet, durch online/offline Kurs zum Beispiel.

  • Wo sehen Sie sich in fünf/zehn Jahren?

Eine Art Fangfrage. Ihr müsst hier keine detalierten Pläne vorweisen. Wenn ihr die habt, sehr gut. Wenn ihr plant zu dem Zeitpunkt in einer anderen Position in einem anderen Unternehmen zu arbeiten würde ich das nicht so genau erwähnen. Sonst denkt sich der Personalchef warum er euch einstellen soll, wenn ihr sowieso gehen wollt. Es geht vielmehr darum zu sehen ob ihr eine Richtung habt und Ideen und nicht nur von heute auf morgen Entscheidungen trefft.

  • Wie gehen Sie mit Kritik um?

Ganz schwierige Frage. Ich selbst bin nicht die Beste im Umgang mit Kritik, arbeite aber daran. Ihr sollt hier natürlich nicht sagen, ihr nehmt euch alles direkt zu Herzen und verkriecht euch damit. Es geht eher darum ob ihr Kritik annehmen könnt und etwas daraus lernt.

  • Warum denken Sie, dass sie für den Job geeignet sind?

Ihr kennt eure Stärken, ihr habt euch auch beim Anschreiben schon eure Eigenschaften hervorgehoben, die euch in der Position helfen. Geht darauf ein.

  • Wie arbeiten Sie unter Druck?

Jeder geht anders mit Druck um, das ist ganz normal. Einige sind dann am produktivsten, perfekt für die Arbeit. Andere können mit Druck weniger gut umgehen. Aber auch das kann man entsprechend umschreiben. Bei zu viel Druck nimmt man sich dann halt eine kleine Pause von 5 Minuten und atmet tief durch, sodass man mit einem neuen Blick an die Aufgaben gehen kann und das Gesamtbild nie aus den Augen verliert.

  • Arbeiten Sie gerne im Team? Was ist Ihre Aufgabe bei der Teamarbeit?

Nicht jeder arbeitet gerne in einem Team, aber die meisten Personalchefs wollen Team-Player. Wenn ihr lieber für euch arbeitet, dann bevorzugt ihr eben ein Team in dem die Arbeit verteilt wird, sodass jeder seine Stärken einbringen kann, man sich aber regelmäßig abspricht und bei Problemen hilft. Ihr müsst die Kontrolle haben? Dann wollt ihr eben sichergehen, dass die Arbeit der einzelnen Mitglieder zusammenpasst und das Gesamtbild und Ziel des Projektes nicht aus den Augen verloren wird.

  • Was denken Sie von Ihrem letzten Arbeitgeber?

Sollte der Fall bestehen, dass ihr euch mit eurem ehemaligen Arbeitgeber gar nicht verstanden habt und im schlechten getrennt habt, dann weiß das der Personalchef im Allgemeinen. Bitte zieht aber nicht über euren ehemaligen Arbeitgeber her, egal wie sehr er das verdient hat. Das zeigt nur euch in einem ganz schlechten Bild. Ihr müsst es nicht schönreden, formuliert es aber recht vorsichtig. Ihr hattet verschiedene und unvereinbare Ansichten was die Arbeit oder Betriebsführung angeht. Ihr werdet wahrscheinlich nach konkreten Beispielen gefragt. Ihr könnt diese natürlich geben, geht aber nicht zu sehr ins Detail. In fast jedem Vertrag ist festgesetzt, dass ihr keine internen Details und Informationen weitergeben dürft, auch nach dem Beendigen des Arbeitsverhältnisses. Im Zweifelsfall gebt lieber keine klare Antwort und beruft euch auf genau das.

Welche Fragen sind unzulässig?

Es gibt auch ein paar Fragen die gerne gestellt werden, aber eigentlich nicht zulässig sind. Politische Ansichten, sexuelle Orientierung, Krankengeschichte, Religion und Familienplanung müssen von euch nicht beantwortet werden. Das ist gesetzlich festgehalten. Einzige Ausnahme, ihr habt gesundheitliche Probleme die eure Arbeit massiv beeinflusst bzw. behindert sowie bei Schwangerschaft, wenn die Tätigkeit gefährlich für Schwangere oder das ungeborene Kind ist.

Wenn euch dies Fragen gestellt werden, bleibt bitte ruhig, weißt euren Gegenüber darauf hin. Ihr könnt klar und deutlich sagen, dass diese Fragen nichts mit eurer Arbeitsweise zu tun haben und sie euch in eurem Arbeitsumfeld nicht beeinflussen. Natürlich müsst ihr freundlich bleiben. Wenn euer Gegenüber aber nicht aufhört und weiter bohrt, oder andere unzulässige Fragen stellt könnt ihr das Gespräch abbrechen. Das ist natürlich extrem und der letzte Ausweg. Ihr müsst euch vorher Fragen, ob ihr für einen solchen Arbeitgeber arbeiten wollt.

Was sind eure Fragen?

In der Vorbereitung habt ihr euch ja ein paar Fragen zum Unternehmen und Arbeitsablauf überlegt. Diese könnt ihr natürlich am Ende alle stellen. Wenn euer Gegenüber ein ähnliches Thema sowieso anspricht könnt ihr diese auch gleich einbringen, traut euch ruhig! Das bringt einen angenehmeren Gesprächsfluss zustande. Wenn euch etwas auffällt oder nicht ganz klar ist, auch gleich nachfragen. Also ohne euren Gegenüber direkt ins Wort zu fallen. Aber wenn ihr euch diese Fragen zum Schluss aufhebt ist der Zusammenhang weg oder ihr wisst nicht mehr genau was ihr nicht verstanden habt.


So, das ist nun das Ende meiner Bewerbungsserie. Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen helfen und etwas die Nervosität nehmen.

Ganz liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende

Bewerbungs-Guide: Vorbereitung Vorstellungsgespräch

Hallo ihr Lieben,

heute kommen wir zum vierten Teil in der Bewerbungs-Guide-Serie, zur Vorbereitung des Bewerbungsgespräches.


Ihr hattet also unsere Bewerbung erstellt und abgeschickt. Danach kam das Warten und endlich, auch die positiven Antworten und ihr seid zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Erst die pure Freude und dann kommt die Frage: Was nun?

Ich erinnere mich gut an die Bewerbungsphase für die Ausbildung. Der erste Anruf den ich bekam hat mich so gefreut und ich habe quasi zu allem ja und amen gesagt^^. Der Termin war schnell gefunden und ein paar Minuten nach dem Telefonat ist mir erst richtig klar geworden was passiert war. Dann kamen auch die Fragen, was muss ich mitbringen? Was sind die Fragen? Was muss ich wissen? Was zieh ich an? Und so weiter und so fort. Um euch diese Phase etwas zu erleichtern habe ich euch den heutigen Beitrag zusammengestellt. In der nächsten Woche geht es dann im Detail um das Vorstellungsgespräch.

Wie bereite ich mich auf mein Vorstellungsgespräch vor?

Ihr habt euch ja schon über das Unternehmen erkundigt, erst bei der Suche und dann beim Schreiben des Anschreibens. Darauf bauen wir jetzt auf. Eine sehr beliebte Frage ist Warum man sich für dieses Unternehmen entschieden hat oder etwas direkter, was man über das Unternehmen weiß. Ihr müsst hier nicht die ganze Geschichte und den Aufbau des Unternehmens bis ins kleinste Detail kennen. Trotzdem solltet ihr euch einen Überblick verschaffen.

Ich weiß, dass kann ziemlich langwierig sein, bringt euch aber definitiv Pluspunkte im Gespräch. Denn man sieht es euch an, wenn ihr euch auskennt und nicht nur 5 Minuten vor dem Gespräch auf die Website geschaut hat. Hier ein paar Fragen, die euch beim Research helfen können.

  • Worum geht es bei diesem Unternehmen?
  • Was sind die Schwerpunkte des Unternehmens? (Ökologische Produktion, technische Innovationen, Nachhaltigkeit, soziales Engagement etc.)
  • Gibt es eine Geschichte zu dem Unternehmen? Wenn ja, was sind die Meilensteine?
  • Welche Unternehmensform ist es? (GmbH, Co. KG, etc) Und was bedeutet das?
  • Was ist die Position des Unternehmens in der Branche? (größter Arbeitgeber in Deutschland/Weltweit, Marktführer etc.)
  • Welche Projekte sind bearbeitet worden/gerade in Produktion?
  • Was sind die aktuellsten Mediaauftritte des Unternehmens? (Pressemitteilungen, Social Media etc.)
  • Ist es ein internationales Unternehmen? Wenn ja wo liegen die Filialen?
  • Agiert das Unternehmen in verschiedenen Branchen? Wenn ja in welchen?
  • Gibt es verschiedene Marken? Wenn ja welche und was sind die Unterschiede?

Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten und die meisten Fragen lassen sich durch die Websites beantworten. Denn die Unternehmen setzten ihre Prioritäten gezielt in ein gute Licht. Dadurch seht ihr was dem Unternehmen wichtig ist. Und wenn ihr Dinge nicht versteht, weil sie nicht wirklich klar dargestellt sind, schreibt euch die Fragen auf! Dann am besten eine kleine Übersicht zusammenstellen und zu den Bewerbungsunterlagen legen, dann könnt ihr kurz vorher nochmal drüber schauen.

Welche Fragen stelle ich im Vorstellungsgespräch?

Jeder Personalchef sieht es gerne, wenn ihr eigene Fragen stellt. Und dabei meine ich nicht die Standardfragen (Was werde ich verdienen? Wie sieht es mit Urlaub aus? etc.). Diese Fragen könnt ihr natürlich stellen, ihr müsst nur auf die Formulierung achten. Detaillierte Fragen zum Unternehmen zeigen, dass ihr euch genauer damit beschäftigt habt.

Und wenn ihr zugebt etwas nicht verstanden habt, einfach fragen und nicht einfach die Fakten, die ihr gefunden habt, wiederholen. Ihr werdet unsicher, wenn ihr nicht wisst worüber ihr sprecht. Daher einfach zugeben und um Erklärung bitten. Die Fragen die ihr habt am besten aufschreiben und zu euren Bewerbungsunterlagen packen.

Welche Fragen werden mir gestellt?

Es gibt natürlich ein paar Standardfragen sie euch in fast jedem Gespräch gestellt werden. Auch hier könnt ihr euch gut vorbereiten. Ihr sollt keine Antworten auswendig lernen aber, das klingt dann wie einstudiert und nicht ernstgemeint. Aber so seid ihr nicht überrumpelt von den Fragen. Hierrauf gehe ich im nächsten Beitrag aber noch genauer ein.

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen?
  • Wo sehen Sie sich in fünf/zehn Jahren?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Warum denken Sie, dass sie für den Job geeignet sind?
  • Wie arbeiten Sie unter Druck?
  • Arbeiten Sie gerne im Team? Was ist Ihre Aufgabe bei der Teamarbeit?
  • Was denken Sie von Ihrem letzten Arbeitgeber?

Was trage ich zu meinem Vorstellungsgespräch?

Nach dem Research kommt die Frage, was zieh ich an? Das Outfit ist elementar beim ersten Eindruck. Am besten schaut ihr auch hier auf der Website ob es Fotos gibt, die die Angestellten bei der Arbeit zeigt. So bekommt ihr einen Eindruck über den Dress Code im Unternehmen. Wenn das nicht funktioniert dann schaut ihr nach dem allgemeinen Dress Code der Branche.

Allgemein sollte euer Outfit natürlich sauber und ordentlich gebügelt werden. Zu tiefe Ausschnitte oder kurze Röcke sind natürlich tabu, genauso wie zu grelle Farben, unangebrachte Drucke auf Shirts oder ausgeleierte und ausgefranzte Kleidung. Da das Outfit für ein Vorstellungsgespräch eher formal ist, kann es sein, dass es komplett gegensätzlich zu eurer Freizeitkleidung ist. Klassisch ist es ein Anzug oder Kostüm. Etwas legerer ist es einfach in Stoffhose oder Rock mit Hemd oder Bluse. Vor allem in kreativeren Unternehmen kann auch das schon zu viel sein und eine dunkle Jeans mit Hemd oder Bluse wäre passender. Natürlich gibt es immer Ausnahmen für diese Regeln, ihr könnt euch auch direkt beim Unternehmen nachfragen, beim Telefonat vor dem Gespräch zum Beispiel,

Bitte kauft euch nicht etwas Neues und zieht es zum ersten Mal zum Vorstellungsgespräch an. Wenigstens einmal vor dem Gespräch solltet ihr das komplette Outfit angehabt haben und zwar länger als nur ein paar Minuten. So könnt ihr feststellen ob es irgendwo zwickt oder kneift. Wenn euch das erst beim Gespräch auffällt lenkt es euch einfach zu sehr ab. Vorher einmal ausprobieren und ihr könnt euch im schlimmsten Fall eine Alternative überlegen und besorgen.

Wie komme ich zu meinem Vorstellungsgespräch?

Ihr seid dann gut vorbereitet und habt ein Outfit ausgesucht. Dann müsst ihr ja nur noch zum Unternehmen kommen. Und hier kann es auch noch zu Problemen kommen. Nichts ist schlimmer als zu spät zu kommen. Es macht keinen guten Eindruck und macht euch so nervös und abgehetzt.

Um das zu vermeiden müsst ihr euch vorher überlegen wie ihr dorthin kommt und die Zeit entsprechend einplanen. Hilfreich ist es, vor allem wenn ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid, euch eine Alternative Strecke raus zu suchen für den Fall, dass es ungeplante Ausfälle oder Sperrungen gibt. Plant immer mehr Zeit ein als ihr tatsächlich braucht. Ihr könnt euch auch ein Café in der Umgebung raussuchen, so könnt ihr euch die Zeit vertreiben, wenn ihr viel zu früh da seid.

Etwa 15 Minuten vorher im Unternehmen zu sein ist sehr gut, mehr als 20 – 30 Minuten zu früh zu sein kommt aber nicht gut an. Dadurch setzt ihr die Person, die das Gespräch mit euch führt unter Zeitdruck. Ich empfehle euch auch genug Geld einzupacken, dass ihr zur Not ein Taxi nehmen könnt.

Seid ihr mit dem Auto unterwegs, überprüft vorher ob es Parkplätze gibt. Fragt am Besten im Unternehmen nach ob sie Parkplätze zur Verfügung stellen.


Das war es dann für heute, nächsten Freitag gehen wir dann genauer auf das eigentliche Gespräch ein.

Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende

Bewerbungs-Guide: Anschreiben

Hallo ihr Lieben,

heute geht es weiter mit meinem kleinen Bewerbungs-Guide.


Eines der schwierigsten Dinge am Bewerben ist das Schreiben eines guten Anschreibens. Was muss man beachten? Was sollte man nicht mit einschreiben? Was muss unbedingt mit rein? Diese und viele weitere Fragen gehen einem durch den Kopf.

Beim Lebenslauf hat man eine feste Struktur und eine Reihe von Daten, die man nur abarbeiten muss. Natürlich ist schon der Lebenslauf nicht ganz einfach zu schreiben, aber dann kommt das Anschreiben, das Dokument was von Personalchefs zuerst gelesen wird und das erste Auswahlkriterium ist. Und das kann schon etwas stressig werden. Daher wollte ich euch ein paar Anregungen zum Schreiben geben und etwas den Stress für euch reduzieren.

Ein paar allgemeine Dinge vorneweg. Das Anschreiben muss

  • fehlerfrei sein
  • auf sauberem Papier gedruckt sein (möglichst besserem Papier als dem üblichen 80g/m)
  • eine gut leserliche Schrift haben
  • ein einheitliches Design haben
  • gut strukturiert und übersichtlich sein

Aufbau des Anschreibens

Auch wenn die kompletten Daten schon im Lebenslauf vermerkt sind, müsst ihr auch hier eure Adresse und gegebenenfalls eure Kontaktdaten aufführen. Das Anschreiben hat die Form eines offiziellen Briefes und richtet sich sehr oft nach der DIN 5008, muss aber nicht eins zu eins kopiert werden. Der Absender kann auch auf der rechten Seite stehen und muss nicht zwingend in Schriftgröße 8 in einer Bestimmten Zeile stehen. Wenn ihr die Bewerbung per Post verschicken möchtet und einen A4 Umschlag mit Fenster benutzt, hilft die DIN 5008 enorm.

Es folgt das aktuelle Datum auf der rechten Seite.

Dann kommt der Empfänger, immer auf der linken Seite, und sollte möglichst einen Ansprechpartner enthalten. Wenn in der Anzeige für die Stelle niemand angegeben ist, kann man sehr oft die Personalchefs auf den Websites der Unternehmen finden. Das zeigt dann auch schon, dass man sich informiert hat und bringt Pluspunkte.

Die Betreffzeile enthält die Stellenbeschreibung auf die ihr euch bewerbt (außer bei Blindbewerbungen). Wie auch beim Empfänger ist bei der Anrede ein direkter Ansatz sehr förderlich.

Für den folgenden Hauptteil ist es wichtig dass ihr keinen Roman schreibt und euch kurz und präzise ausdrückt. Der Übersichtshalber werden die einzelnen Abschnitte auch optisch voneinander getrennt. Jeder Abschnitt sollte nur ein bis drei Sätze lang sein.

Den Abschluss bildet die Grußformel mit der Unterschrift und die Anlagen.

Einleitungssatz des Anschreibens

Der Einleitungssatz ist auch bei Anschreiben der wahrscheinlich wichtigste Satz des ganzen Dokuments, also gar kein Druck einen guten Satz zu formulieren….

Ihr beschreibt hier wie ihr zu der Stellenanzeige gekommen seid. Und bitte nicht nach dem Motto: „Ich hab die Anzeige online gefunden und bewerbe mich mal…“ Auch worauf ihr euch bewerbt müsst nicht wiederholen, das steht schließlich schon im Betreff. Immer daran denken, so kurz und präzise wie möglich, also nicht wiederholen.

Ihr seid durch ein Treffen (Messen, Jobbörsen an Schulen etc.) auf die Stelle gekommen? Nutzt das und nehmt Bezug darauf.

Sehr geehrter Herr XY,

ihr Auftreten auf der Messe AB hat mich tief beeindruckt und das Gespräch mit ihrem Mitarbeiter VW hat mich daran bestärkt die Position/Ausbildung bei Ihnen anzutreten.“

„Sehr geehrter Herr XY,

der Vortrag und die Vorstellung ihres Unternehmens an meiner Schule am 01.23.4567 durch Herrn VW hat mich sehr beeindruckt und mich in meiner Berufswahl bestätigt“

Begründung warum man sich bewirbt

Jeder Personalchef will natürlich wissen warum ihr euch gerade bei diesem Unternehmen bewerbt. Sie schauen dabei ob die Begründung glaubhaft ist und ob ihr euch im Vorfeld informiert habt. Denn natürlich ist jemand der wirklich in dem Unternehmen arbeiten will, ein besserer Arbeitnehmer, als jemand der einfach nur über den Job gestolpert ist und für den es gerade halt passt.

Eine gute Recherche ist also das A und O für diesen Teil. Bewerbt ihr euch zum Beispiel bei einer Immobilienfirma ist ein guter Ansatz sich die Objekte und Projekt dieser Firma genau anzusehen und auf eventuelle Favoriten hinzuweisen. Auch kürzliche Medien-Auftritte sind ein guter Startpunkt.

Das schwierige hierbei ist es die Begründung glaubhaft zu halten und nicht zu übertreiben. Gerade, wenn ihr keinen bestimmten Grund für diese eine Firma habt, müsst ihr euch genau überlegen was ihr als Begründung angebt und ob ihr sie wirklich glaubhaft vertreten könnt. Denn im Bewerbungsgespräch wird man definitiv danach gefragt.

Beschreibung der Stärken und Soft Skills

In dem Anschreiben muss man sich ja quasi selbst verkaufen. Daher dürfen hier auch relevante Soft Skills und Stärken nicht fehlen. Heutzutage sind folgende Phrasen leider schon sehr abgenutzt:

  • Ich bin kreativ
  • Ich bin engagiert
  • Ich bin motiviert
  • Ich bin ehrgeizig

Das mag ja alles stimmen, passt aber auf jeden zweiten Bewerber in der einen oder anderen Art und Weise. Sie sind außerdem viel zu vage gehalten. Natürlich könnt ihr die eine oder andere Phrase nutzen, aber dann bitte spezifiziert. Sucht euch drei eurer Stärken heraus. Nutzt dafür auch die Beurteilungen und Empfehlungsschreiben die ihr im Lebenslauf habt. So zeigt ihr direkt, dass ihr eure Stärken erkannt habt und andere diese auch in euch sehen. Sehr gut ist es auch immer, wenn ihr Beispiele und konkrete Situationen mit angebt.

Ihr seid gut im Motivieren anderer? „Besondere Freude bringt es mir andere zu motivieren. Dadurch ist es mir auch gelungen meine Kollegen für Projekt XY zu begeistern und hervorragende Leistungen abzuliefern“

Ihr könnt gut unter Zeitdrück arbeiten? „Eine besonders herausragende Stärke ist es unter Zeitdruck zu arbeiten. Dies ermöglichte es mir Präsentationen und Darstellungen für Projekte auch kurzfristig anzupassen und ohne Fehler zu erstellen“

Gehaltvorstellungen

Einige Stellenanzeigen verlangen es Gehaltsvorstellungen anzugeben. Eines meiner größten Probleme am Anfang. Man will ja nicht zu übermütig werden aber auch nicht zu wenig angeben und gezwungen bescheiden auftreten. Um hier ein fundiertes Urteil abgeben zu können, muss man sich natürlich im Klaren sein, was das Durchschnittsgehalt in diesem Job ist. Das ist immer ein guter Startpunkt. Vor allem wenn man den Job wechselt möchte man ja auch nicht für weniger arbeiten, hierzu habe ich den Tipp bekommen, nicht mehr als 20% über das derzeitige Bruttojahresgehalt zu gehen. Wenn ihr jetzt gar nicht antworten wollt, könnt ihr auch euer derzeitiges Jahresgehalt angeben. So zeigt ihr zumindest, dass ihr die Frage nicht einfach ignoriert.

Abschlusssatz im Anschreiben

Ihr habt viel Arbeit in euer Anschreiben gesteckt, euch über das Unternehme informiert und eure Stärken in ein gutes Licht gesetzt? Und dann folgt der folgende Satz:

„Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen“, „Ich wäre Ihnen über eine Antwort sehr dankbar“.  Das sind Standard Sätze und klingen so unglaublich schüchtern und unsicher. Vergesst den Konjunktiv! Ihr habt eine gute Bewerbung und müsst zeigen das ihr euch sicher seid. Und wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, tut einfach so. Je öfter ihr so tut und euch selbstsicherer gebt, desto mehr selbstbewusster seid ihr auch.

„Hab ich Ihr Interesse geweckt? Dann freu ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch“

„Gerne möchte ich Sie und Ihr Unternehmen näher kennenlernen. Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch“

„Falls Sie noch Fragen haben stehe ich Ihnen gerne via E-Mail oder telefonisch zur Verfügung“


So das war es schon wieder. Habt ihr noch Tricks und Tipps für ein gelungenes Anschreiben? Die KarriereBibel hat noch unmengen an weiteren Beispielen.

Ganz Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende 🙂

 

 

Bewerbungs-Guide: Lebenslauf

Hallo ihr Lieben,

heute geht es endlich weiter mit meinem Bewerbungsguide. Es soll heute um das Erstellen des Lebenslaufes gehen. Jeder wird in der Schule gelernt haben wie man einen einfachen tabellarischen Lebenslauf verfasst. Ich habe es sogar noch mit Hand schreiben müssen…

Aber trotz allem fragt man sich dann doch noch was muss jetzt rein, was sollte man weglassen und wie bau ich das Ganze auf. Zumindest ich hatte diese Überlegungen erst letztens und dachte mir, ich stell euch die Informationen die ich gesammelt habe, einfach mal zusammen 😊 Eine Seite die ich übrigens sehr hilfreich fand war die KarriereBibel und wer seinen Lebenslauf online erstellen möchte, es gibt unglaublich viele Onlineportale die das anbieten.

Ich habe euch übrigens meine Vorlage (natürlich ohne meine Daten ^^) fertig gemacht und gespeichert. Ihr könnt sie hier herunterladen und nach Wunsch anpassen.


Aufbau des Lebenslaufes

Was muss nun alles in einen Lebenslauf? Die persönlichen Daten, dann natürlich die berufliche und schulische Laufbahn, die eigenen Fähigkeiten und die Zeugnisse.

Also ich habe noch gelernt, den Lebenslauf chronologisch zu erstellen, also angefangen mit der Grundschule und sich dann langsam weiterarbeiten. In den letzten Jahren ist es aber quasi zum Standard geworden mit den neuesten Einträgen anzufangen, da diese für die Personalchefs meistens von größerer Bedeutung sind. Daher arbeite ich auch mit der zweiten Variante.

Ansonsten sollte der Lebenslauf klar strukturiert sein, keine unnötigen Deko-Elemente enthalten und gut zu lesen sein. Also bitte nicht eine ausgefallene Schriftart auswählen und verschiedene Grafiken oder Bilder mit einarbeiten. Das eignet sich, wenn überhaupt, nur für wirklich kreative Berufe.

Ganz oben kommt natürlich der Name, in einer entsprechenden Größe und rechts davon ein gutes Bewerbungsbild. Für das Bewerbungsbild würde ich immer zum Fotografen gehen. Sie sind nicht teuer und sehen einfach am besten aus. Dann folgen alle relevanten Daten. Der Übersichthalber werden diese in die oben genannten Abschnitte unterteilt und mit entsprechenden Überschriften kenntlich gemacht. Ihr müsst darauf achten, dass ein Abschnitt komplett auf einer Seite ist. Sollten ein paar Zeilen nicht mehr auf die erste Seite passen, schiebt den ganzen Abschnitt auf die zweite. Es sieht einfach professioneller aus und ist leichter zu lesen. Auch wichtig für die Übersicht, die Zeitangaben kommen auf die linke Seite (außer bei den Persönlichen Daten) und der Text dann auf die rechte Seite. Ganz unten kommen dann die Unterschrift und das Datum.

Die persönlichen Daten

Persönliche DatenDer Name muss hier nicht unbedingt mit aufgeführt werden, da er ja ganz oben auf der Seite vermerkt ist. Relevante Daten sind:

  • Anschrift
  • Telefonnummer (Festnetzt und/oder Mobil)
  • E-Mailadresse
  • Geburtsdatum

Wer will kann seinen Familienstand angeben. Kinder müssen zum Beispiel nicht angegeben werden, es sei denn es wird explizite in der Stellenbeschreibung danach gefragt. Im Normalfall wird spätestens beim Vorstellungsgespräch danach gefragt und gelogen werden darf auch nicht. Nicht relevante Daten sind Religion, politisches Interesse und Daten zu den Eltern und Geschwistern. Ich hatte tatsächlich noch gelernt die Namen und Berufe der Eltern mit einzubringen, das hat sich aber auch im Laufe der Zeit geändert.

Berufliche Laufbahn

Berufliche LaufbahnBei mir folgt dann die berufliche Laufbahn (Berufliche Entwicklung, Beruflicher Werdegang etc.). Dieser Punkt entfällt bei vielen Schülern und Studenten, es sei denn sie haben schon gearbeitet (Teilzeit oder ähnliches) oder haben Praktika absolviert. Auch hier wird die letzte Position zuerst erwähnt.

Hier sind folgende Angaben von Nöten:

  • Art der Beschäftigung
  • Zeitraum der Beschäftigung
  • Arbeitgeber

Um dem Personalleiter einen guten Überblick zu verschaffen, kann man hier auch ein paar Tätigkeiten aufzählen. Insbesondere wenn diese Tätigkeiten im neuen Beruf auch verlangt werden. Maximal vier bis fünf Tätigkeiten würde ich hier stichwortartig aufzählen, es soll ja kein Roman werden.

Bildung

BildungDer Abschnitt Bildung (Schulischer Werdegang, Schule etc.) umfasst bei mir sowohl Schule als auch Studium/Ausbildung. Wer möchte kann das natürlich noch teilen. Im Endeffekt ist er genauso aufgebaut wie der Berufliche Werdegang. Also:

  • Schule
  • Art der Schule (Realschule, Gesamtschule etc.)
  • Abschluss (mit Note)

Kenntnisse & Fähigkeiten im Lebenslauf

KenntnisseWelche Kenntnisse sind wichtig für einen Lebenslauf?

Im Prinzip alles was für den neuen Beruf von Bedeutung ist. Das ist natürlich komplett unterschiedlich. Es gibt ein paar allgemeine Fähigkeiten die man aufzählen kann (nur, wenn man sie auch tatsächlich besitzt), wie:

  • Sprachen (mit dem entsprechenden Level)
  • PC-Kenntnisse (Office, EDV ect)
  • Sonstiges (Führerschein, rote Karte etc.)

Lebenslaufanlagen: Zeugnisse

Dann sind wir mit dem eigentlichen Lebenslauf auch schon fertig. Es folgen nur noch die Zeugnisse, Bescheinigungen und Beurteilungen. Nur welche sind relevant und welche unnötig?

Auch hier gilt, dass neueste muss rein, d.h. die letzten Zeugnisse, egal ob schulisch oder vom Arbeitgeber müssen rein. Alles Ältere kann, muss aber nicht. Vor allem, wenn man sich umorientiert können ältere Zeugnisse durchaus von Vorteil sein, wenn sie die Fähigkeiten für den neuen Beruf unterstreichen. Das soll jetzt nicht heißen, dass man seine Grundschulzeugnisse beilegen soll, nur weil man dort gute Noten in Mathe hatte. Ganz wichtig, diejenigen unter uns, die im Ausland gewesen sind (Studium, Austausch etc.) und entsprechende Zeugnisse haben, müssen diese übersetzten bzw. erklären lassen. Normalerweise bekommt man sie sowieso auf Englisch. Und die meisten Firmen können das dann auch lesen. Das Problem liegt hier nur darin, dass es oftmals unterschiedliche Schulsystem sind und die Noten anders geben werden. So ist es in den Niederlanden zum Beispiel üblich mit einem System von 0 – 10 zu arbeiten, 10 entspricht dann 100% also unserer Note 1 bzw. 15 Punkten. Da sollte man dann zumindest eine kleine Erklärung beifügen um Missverständnisse zu vermeiden.

Dann kommen die Beurteilungen und Auszeichnungen. Aber auch hier nur passendes. Ich denke nicht, dass es die Personalleiter interessiert, dass man erfolgreich am Sportunterricht teilgenommen hat oder den Fahrradpass absolviert hat. Ich habe mich während des Abiturs zum Beispiel zur Konfliktlotsin ausbilden lassen und füge das Zertifikat gerne hinzu, denn es zeigt, dass ich mit diesen Situationen umgehen kann. Zu jedem Praktikum, das erwähnt wird, sollte auch die entsprechende Beurteilung in den Anlagen zu finden sein. Wer Dokumente zu den oben genannten Fähigkeiten (Sprachkurse, rote Karte etc.) hat sollte diese auch einfügen.

Zusammenfassung Lebenslauf

Aufbau:

  • Übersichtlich
  • Verständlich
  • Ohne Dekorationen
  • Akzente setzten durch Farben (nicht kunterbund oder neon, sonder ein/zwei Farben)

Angaben:

  • Persönliche Daten (Adresse, Kontaktdaten)
  • Berufliche Daten (Arbeitsstelle, Arbeitgeber, Tätigkeiten, Praktika)
  • Schulische Daten (Schulen, Abschlüsse, Noten)
  • Sonstige Daten (relevante Fähigkeiten, Sprachen etc)

Anlagen:

  • Letzten Zeugnisse
  • Beurteilungen (wenn passend und positiv)
  • Zertifikate (wenn relevant)

So ich hoffe das euch das ein bisschen hilft beim Schreiben eures Lebenslaufes. Zum Anschreiben kommen wir dann nächste Woche =)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal,

ganz liebe Grüße

Berwerbungs-Guide: Wie finde ich meinen Traumjob?

Hallo ihr Lieben,

Sich zu bewerben kann durchaus etwas angsteinflößend sein, vor allem wenn man gerade aus der Schule kommt und sich zum ersten Mal bewirbt. Es hängt schließlich so viel davon ab. Da kommen unweigerlich eine Menge an Fragen auf. Wo soll ich mich bewerben? Wie muss ich mich bewerben? Habe ich die nötigen Dokumente? Bin ich für die Stelle überhaupt geeignet? Wie baue ich die Bewerbung auf sodass ich zum Gespräch eingeladen werde? Was sage ich in dem Gespräch? Und so weiter und so fort. Da ich ja gerade erst wieder durch diesen Prozess gegangen bin wollte ich euch einen kleinen Bewerbungs-Guide erstellen. Hier möchte ich euch eine kleine Anleitung zum Schreiben von Bewerbungen, dem Zusammenstellen der benötigten Unterlagen und dem Vorbereiten und Durchführen von Bewerbungsgesprächen geben.

Heute möchte ich mit euch besprechen, wie man sich Stellen zum Bewerben heraussucht und welche Fragen man sich stellen sollte bevor man sich bewirbt.

Ganz wichtig ist es zu wissen was man machen möchte und welche Möglichkeiten man hat. Wenn ich mich da an meine Schulzeit erinnere, war es für mich wirklich sehr schwer zu entscheiden was ich mit meinem Leben machen will. Ich meine im Allgemeinen entscheidet man sich ja für eine Laufbahn die das ganze Leben beeinflusst.

Diese Entscheidung ist so wichtig, dass man sich genug Zeit geben sollte. Ich würde wenigstens ein halbes Jahr empfehlen (also für Schüler und Studenten). So ist man nicht zu gestresst und kommt in die Verlegenheit, die erst beste Idee umzusetzen. Natürlich können nicht nur Schüler und Studenten die folgenden Tipps nutzen.

Man sollte ich zu aller erst klar werden was man machen möchte, nicht auf einen bestimmten Beruf bezogen, und was man gar nicht machen will. Also zum Beispiel man möchte mit Menschen arbeiten, will aber definitiv nicht mit Kindern zusammenkommen. Oder man kann sich gut vorstellen in einem Büro zu arbeiten, aber mit Zahlen zu arbeiten ist die Hölle. Man kann sich eine Art von Do/Don’t Liste anlegen. Denn es ist ebenso wichtig zu wissen was man möchte als auch was man gar nicht kann oder will. So schränkt man die Auswahl gehörig ein. Ich würde dabei auch empfehlen die verschiedenen Dinge in eine Reihenfolge zu bringen. Denn es gibt schließlich Dinge die man nicht wirklich machen möchte und Dinge die man unter gar keinen Umständen machen will.

Wenn man dann seine Wünsche zusammen gefasst hat sollte man sich mit seinen Schwächen und Stärken auseinandersetzen. Dies ist super schwierig wie ich finde und benötigt im Allgemeinen die Hilfe von anderen. Diese sollte man auch immer annehmen. Oft stellt man fest, dass man doch mehr Stärken hat, als man sich selbst zugesteht.

Sobald man dann alles zusammen hat kann man sich auf die Suche nach seinem Traumjob machen. Hier geht jeder anders vor. Man sollte sich hier auch auf sein Gefühl verlassen. Wenn man etwas wirklich machen will, dann findet man auch immer einen Weg. Wer also feststellt, dass seine Schulleistungen nicht wirklich mit dem Traumjob übereinstimmen kann Nachhilfe, Kurse an der Volkshochschule und ähnliches ausprobieren. Das ist auch immer ein gutes Zeichen beim Bewerben, denn es zeigt, dass man eine Schwäche erkannt hat und gewillt ist daran zu arbeiten. Meiner Meinung nach ist es beeindruckender wenn zum Beispiel jemand mit einer Matheschwäche eine gute Drei oder gar zwei erreicht hat, als wenn jemand eine eins auf dem Zeugnis hat, dem es einfach zu fällt.

So, nun hat man den Beruf, oder den Bereich, in dem man später arbeiten möchte. Doch was nun? Sich einfach drauflos zu bewerben ist nicht gerade förderlich. Man sollte sich genau mit dem Berufsbild auseinandersetzten. Und zwar nicht nur mit den täglichen Aufgaben, sondern auch mit eventuellen Extremsituationen.

Was sind die täglichen Aufgaben und Situationen? Wie läuft es, wenn es normal läuft? Was kann alles passieren? Mit welchen unangenehmen Situationen könnte ich in Berührung kommen?

Dies sind Fragen, die nicht einfach durch eine schnelle Internetsuche zu beantworten sind, man muss mit Leuten aus dem Bereich sprechen. Vielleicht kennt man ja jemanden der dort arbeitet. Ansonsten kann man auch Firmen in dem Bereich kontaktieren, es findet sich eigentlich immer jemand, mit dem man sprechen kann, wenn man Interesse zeigt. Am besten ist es natürlich, wenn man die Chance hat ein Praktikum absolvieren kann. Hier reicht auch ein kurzes, vielleicht nur ein, zwei Tage langes, Praktikum. Man bekommt einen Einblick und kann sich beim Bewerben darauf beziehen.

Dies sieht nach Unmengen an Arbeit aus und es ist unglaublich viel Arbeit. Daher auch meine Empfehlung so früh wie möglich mit der Suche anzufangen. Es lohnt sich aber, denn man findet den Job, den man auch noch in zehn Jahren machen möchte.

So das war es dann für heute von mir.

Ganz liebe Grüße und eine wunderschöne Woche, genießt das schöne Wetter 😊