Sticker-Organisation Update

Die letzten Wochen war ich in einem „Organisation-Marathon“. Es ist vielleicht etwas aufgefallen, mit der Rezept-Organisation und der Washi-Organisation. Doch dabei ist es nicht geblieben, inzwischen sind mein Briefpapier, meine Scrapbookmaterialien und meine Sticker sortiert.

Die Sticker-Organisation habe ich vor einem Jahr schon einmal vorgestellt, sie hat sich über das Jahr aber etwas geändert. Ich hatte einen kleinen A5 Ordner fertigt gemacht und war an und für sich durchaus zufrieden. Das größte Problem war eigentlich größere Stickerblätter, die ich dafür zerschneiden musste. Am Anfang hatte ich gedacht, dass das kein Problem sein würde. Es hat mich aber dann doch ziemlich gestört. Zumal auch welche dazu gekommen sind, die man nicht einfach zerschneiden konnte.

Also habe ich eine größere Fotobox fertig gemacht, mit den Trennblättern wie in meiner Foto-Organisation. Da haben aber auch nicht alle bequem hinein gepasst, diese sind dann in eine separate Box gekommen. Das war aber ein komplettes Chaos und ich wollte nicht jedesmal die Boxen durchsuchen müssen.

Es sind auch ein paar Sticker dazu gekommen…. vielleicht auch ein paar mehr😅

Also bin ich doch wieder zu einem Ordner zurück gekommen, diesmal einen großen A4 Ordner. Dann hatte ich aber mein ursprüngliches Problem, was mach ich mit den kleinen Stickerblättern, diese würden ja in den Schutzfolien nur herumfliegen. Dann hatte ich ein paar Beitrage gesehen, wo die Stickerblätter auf normalem Papier befestigt wurden, ob mit Kleber oder Washi-Tape, und diese dann eingeheftet wurden. Fand ich als Idee nicht schlecht, war mir aber nichts. Wirklich festkleben wollte ich sie nicht, da es sonst soweit kommen würde, das ich irgendwann eine A4 Seite für nur noch einen Sticker in dem Ordner hätte. Außerdem könnte ich die Seiten nicht wieder verwenden. Die Washi-Tape Variante war mir dann doch etwas zu unstabil.

Dann bin ich bei Amazon über Fotofolien gestolpert. Und ich war sofort begeistert.Normale Stickerblätter lassen sich super in den Folien für 10 x 15 Fotos verstauen. Ich habe dann noch Folien für 13 x 18 Fotos für mittlere Stickerblätter und eigene Sticker. Das Gute an diesen Folien ist, dass man auch längere Stickerblätter in die unteren Taschen geben kann und kleiner in die oberen, und man beide noch sieht.

Für ganz komische Formate habe ich dann noch selbstklebende Heftstreifen, die ich nur auf die Rückseite kleben muss und dann kann ich auch diese Sticker einheften.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Meine Kits für meinen Planer kann ich ganz bequem auf A4 ausdrucken, lochen und einheften. Da hatte es mich am meisten gestört diese zu zerschneiden.Da ich aus meiner Ausbildung noch die extra breiten Trennblätter von Leitz hatte, konnte ich die verschiedenen Folien auch super nach Kategorien ordnen. Ich habe zuerst meine ganzen Planer-Sticker, also welche die für Tage, Wochen und Monate ausgelegt sind, schriftliche To-Dos, Icons, Boxen in allen Formen und meine Kits.

Danach folgen die Deko-Sticker, die ich in übers Jahr, also Monate, Jahreszeiten und Feiertage, dann Bordüren, Alphabet und Zahlen, Tiere und Pflanzen und sonstige aufgeteilt habe. So kann ich ganz schnell die Sticker finden die ich benötige und habe meine ganze Auswahl auf einen Blick.

Damit ich beim wöchentlichen Planen aber nicht immer den ganzen Ordner herumschleppen muss, habe ich einen A5 Akkordeon-Ordner in dem ist die Sticker aufbewahre, die ich zum Planen brauche. Diese werden am Anfang des Monats nach Anlass und Thema ausgewählt. Zur Zeit befinden sich hier Sticker zu Weihnachten und To-Do Sticker in den Farben rot, grün, eisblau und silber. Außerdem ist dort immer eine Auswahl an den häufig genutzten To-Do-Stickern.

Alles in allem habe ich einen großen (50mm) A4 Ordner gut gefüllt^^.OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Liebe Grüße

eure Luna

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Silhouette Portrait Review

Ich liebe es meinen Planer mit Stickern zu dekorieren und habe euch ja schon vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, wie ich meine Sticker via Excel selber erstelle.

Wer sich zu dem Thema etwas auf Youtube umsieht wird ganz schnell in Kontakt mit dem Silhouette Schneidplotter kommen. Das ist quasi ein Drucker der Dinge ausschneidet statt sie zu drucken. Was natürlich super interessant ist wenn man eigene Sticker erstellt, aber auch etwas teuer. Also etwa 150 € muss man in jedem Fall berechnen, für den kleinen Portrait. Das hat mich dann doch etwas abgehalten. Allerdings kommt Weihnachten auf uns zu und da ich alle Geschenke schon zusammen habe und etwas übrig geblieben ist, habe ich mich dazu entschieden mir das zu Weihnachten selbst zu schenken.

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Und ganz ehrlich, ich bin absolut begeistert.

Man kann natürlich nicht nur Sticker erstellen, sondern alles mögliche ausschneiden lassen. Für selbstgemachte Karten, Scrapbooking und vieles mehr.

Der Portrait kommt mit dem Messer, welches man herausnehmen kann und die Schneidtiefe einstellen kann, der Scheidmatte und der Software, dessen Basic kostenfrei ist.

Natürlich musste ich es sofort ausprobieren und musste feststellen das es nicht so ganz einfach war wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe mir einige Free Printables rausgesucht und wollte sie direkt ausdrucken und schneiden. Das Drucken, was mit einem normalen Drucker gemacht wird, ging auch super. Aber geschnitten hat er nicht so wie ich es wollte. Das Menü für Stickerpapier ist für das Silhouette-Papier ausgerichtet und nicht für mein Labelpapier. Daher wurde das gesamte Papier zerschnitten und nicht nur die obere Schicht, wie man es bei Stickern will. Das lies sich aber schnell einstellen. Ich habe einfach verschiedene Einstellungen an zwei A4 Blättern ausprobiert. Und jedesmal wenn ich eine Weile nicht damit gearbeitet habe, checke ich die Einstellungen für das Messer an meinem Probe-Blatt. Dazu schneide ich immer ein kleines Quadrat aus und versetzte es im Programm für das nächste mal.

Das nächste Problem war das die Printables meist auf amerikanische Layouts oder den Cameo ausgerichtet sind. Und überstürzt wie ich war, hab ich die Einstellungen natürlich nicht geändert. Gedruckt war es in A4 Format und geschnitten hat er im Letter Format. Aber auch das lässt sich super leicht einstellen.

Nachdem ich meine Probleme gelöst hatte ging es schnell und wirklich einfach weiter. Man kann auch ganz einfach eigene Designs erstellen. Für heute habe ich mir Deko-Sticker erstellt. Man wählt sich einfach die Schneidform aus und kann dann entweder die vorhandenen Muster benutzen oder eigene Bilder hinein kopieren. In höheren Software Versionen kann man die Bilder auch als eigene Muster direkt ins Programm speichern, soweit ich erfahren habe. Für den Anfang reicht aber die Basic Version völlig aus.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durch verschiedene Farben für die Schnittlinien kann man auch mehrfach schneiden lassen um zum Beispiel erst die Sticker auszuschneiden und dann das A4 Blatt zerschneiden um kleinere Blätter zu erhalten. Vielleicht um sie im Planer mit sich herum zu tragen.screenshot-cutlines

Alles in Allem bin ich wirklich der Meinung, die Anschaffung hat sich mehr als nur gelohnt. Demnächst werde ich  noch die Möglichkeiten für das Scrapbooking ausprobieren. Das wird spaßig=)


Liebe Grüße

eure Luna

Excel: Sticker erstellen

So, heute möchte ich euch eine Variante zeigen, wie man Sticker ganz einfach selbst erstellen kann.

Man benötigt:

  • Zugang zu eine PC mit Excel und einem Drucker
  • Stickerpapier (Ich habe meines via Amazon bestellt, Etiketten 210x297mm von LabelOcean)
  • etwas Zeit 😉
  • Bilder/Grafiken

Ich benutze Excel 2010, in anderen Versionen können die Einstellungen woanders zu finden sein, aber vom Prinzip her können Sticker in allen Versionen erstellt werden.

Wenn man Sticker erstellen möchte sollte man zuerst die Größe der Sticker bestimmen. Ich erstelle Sticker für meinen Planer, daher habe ich erst die Spaltenbreite in meiner Wochenansicht ausgemessen.

Ansicht - Kopie

Um nicht in Pixel rechnen zu müssen, kann man in Excel über das Menü Ansicht auf  Seitenlayout umstellen. Dann kann man Breite und Höhe der Zellen in Zentimeter angeben.

Dann muss man nur die gewünschten Zeilen markieren und über den Rechtsklick den Punkt Zeilenhöhe auswählen und die gewünschte Höhe eingeben. Genauso geht es natürlich auch über die Spalten (Spaltenbreite) um die Breite zu bestimmen.

Hilfslinien

Ich markiere dann immer die komplette Seite und richte mir via der Rahmenlinien Hilfslinien ein. So kann ich genauer sehen ob die Bilder die ich einfüge wirklich die passende Größe haben.

UmrandungSollen die Sticker einen Rahmen bekommen, kann man natürlich die Hilfslinien farbig machen, aber ich habe festgestellt, dass es einfacher ist einen Rahmen einzuziehen. Hierfür gehe ich über Einfügen auf Formen und ziehe mir den gewünschten Rahmen. Wichtig hierbei ist darauf zu achten, dass man auf keine Füllung klickt, wenn man noch andere Motive einfügen möchte. Sonst muss man immer wieder die Ebenen verschieben, was natürlich möglich ist, aber durchaus umständlich.

Danach suche ich mir die Bilder oder Motive für meine Sticker zusammen. Für dekorative Sticker wähle ich meistens Bilder aus meinen Pinnwänden auf Pinterest aus und füge sie ein.

Dekoration.jpg
Sticker: Jahreszeiten

Für meine funktionellen Sticker wähle ich eher ClipArt Motive aus, da diese nicht so detailliert sein müssen.

Blog
Blogsticker

So, Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen eine neue Idee aufzeigen.

Liebe Grüße

Eure Luna