Berwerbungs-Guide: Wie finde ich meinen Traumjob?

Hallo ihr Lieben,

Sich zu bewerben kann durchaus etwas angsteinflößend sein, vor allem wenn man gerade aus der Schule kommt und sich zum ersten Mal bewirbt. Es hängt schließlich so viel davon ab. Da kommen unweigerlich eine Menge an Fragen auf. Wo soll ich mich bewerben? Wie muss ich mich bewerben? Habe ich die nötigen Dokumente? Bin ich für die Stelle überhaupt geeignet? Wie baue ich die Bewerbung auf sodass ich zum Gespräch eingeladen werde? Was sage ich in dem Gespräch? Und so weiter und so fort. Da ich ja gerade erst wieder durch diesen Prozess gegangen bin wollte ich euch einen kleinen Bewerbungs-Guide erstellen. Hier möchte ich euch eine kleine Anleitung zum Schreiben von Bewerbungen, dem Zusammenstellen der benötigten Unterlagen und dem Vorbereiten und Durchführen von Bewerbungsgesprächen geben.

Heute möchte ich mit euch besprechen, wie man sich Stellen zum Bewerben heraussucht und welche Fragen man sich stellen sollte bevor man sich bewirbt.

Ganz wichtig ist es zu wissen was man machen möchte und welche Möglichkeiten man hat. Wenn ich mich da an meine Schulzeit erinnere, war es für mich wirklich sehr schwer zu entscheiden was ich mit meinem Leben machen will. Ich meine im Allgemeinen entscheidet man sich ja für eine Laufbahn die das ganze Leben beeinflusst.

Diese Entscheidung ist so wichtig, dass man sich genug Zeit geben sollte. Ich würde wenigstens ein halbes Jahr empfehlen (also für Schüler und Studenten). So ist man nicht zu gestresst und kommt in die Verlegenheit, die erst beste Idee umzusetzen. Natürlich können nicht nur Schüler und Studenten die folgenden Tipps nutzen.

Man sollte ich zu aller erst klar werden was man machen möchte, nicht auf einen bestimmten Beruf bezogen, und was man gar nicht machen will. Also zum Beispiel man möchte mit Menschen arbeiten, will aber definitiv nicht mit Kindern zusammenkommen. Oder man kann sich gut vorstellen in einem Büro zu arbeiten, aber mit Zahlen zu arbeiten ist die Hölle. Man kann sich eine Art von Do/Don’t Liste anlegen. Denn es ist ebenso wichtig zu wissen was man möchte als auch was man gar nicht kann oder will. So schränkt man die Auswahl gehörig ein. Ich würde dabei auch empfehlen die verschiedenen Dinge in eine Reihenfolge zu bringen. Denn es gibt schließlich Dinge die man nicht wirklich machen möchte und Dinge die man unter gar keinen Umständen machen will.

Wenn man dann seine Wünsche zusammen gefasst hat sollte man sich mit seinen Schwächen und Stärken auseinandersetzen. Dies ist super schwierig wie ich finde und benötigt im Allgemeinen die Hilfe von anderen. Diese sollte man auch immer annehmen. Oft stellt man fest, dass man doch mehr Stärken hat, als man sich selbst zugesteht.

Sobald man dann alles zusammen hat kann man sich auf die Suche nach seinem Traumjob machen. Hier geht jeder anders vor. Man sollte sich hier auch auf sein Gefühl verlassen. Wenn man etwas wirklich machen will, dann findet man auch immer einen Weg. Wer also feststellt, dass seine Schulleistungen nicht wirklich mit dem Traumjob übereinstimmen kann Nachhilfe, Kurse an der Volkshochschule und ähnliches ausprobieren. Das ist auch immer ein gutes Zeichen beim Bewerben, denn es zeigt, dass man eine Schwäche erkannt hat und gewillt ist daran zu arbeiten. Meiner Meinung nach ist es beeindruckender wenn zum Beispiel jemand mit einer Matheschwäche eine gute Drei oder gar zwei erreicht hat, als wenn jemand eine eins auf dem Zeugnis hat, dem es einfach zu fällt.

So, nun hat man den Beruf, oder den Bereich, in dem man später arbeiten möchte. Doch was nun? Sich einfach drauflos zu bewerben ist nicht gerade förderlich. Man sollte sich genau mit dem Berufsbild auseinandersetzten. Und zwar nicht nur mit den täglichen Aufgaben, sondern auch mit eventuellen Extremsituationen.

Was sind die täglichen Aufgaben und Situationen? Wie läuft es, wenn es normal läuft? Was kann alles passieren? Mit welchen unangenehmen Situationen könnte ich in Berührung kommen?

Dies sind Fragen, die nicht einfach durch eine schnelle Internetsuche zu beantworten sind, man muss mit Leuten aus dem Bereich sprechen. Vielleicht kennt man ja jemanden der dort arbeitet. Ansonsten kann man auch Firmen in dem Bereich kontaktieren, es findet sich eigentlich immer jemand, mit dem man sprechen kann, wenn man Interesse zeigt. Am besten ist es natürlich, wenn man die Chance hat ein Praktikum absolvieren kann. Hier reicht auch ein kurzes, vielleicht nur ein, zwei Tage langes, Praktikum. Man bekommt einen Einblick und kann sich beim Bewerben darauf beziehen.

Dies sieht nach Unmengen an Arbeit aus und es ist unglaublich viel Arbeit. Daher auch meine Empfehlung so früh wie möglich mit der Suche anzufangen. Es lohnt sich aber, denn man findet den Job, den man auch noch in zehn Jahren machen möchte.

So das war es dann für heute von mir.

Ganz liebe Grüße und eine wunderschöne Woche, genießt das schöne Wetter 😊

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7 Gedanken zu “Berwerbungs-Guide: Wie finde ich meinen Traumjob?

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