Änschies Themenmonat Teil 4

Hallo ihr Lieben,

man glaubt es kaum, aber der Februar ist nun auch fast zu Ende. Das bedeutet wir kommen heute zum vierten und letzten Teil von Änschies  ThemenmonatHeute geht es um die Vorstellungen und Erwartungen man von dem Nachher hat. Was also nach dem Studium/der Ausbildung passiert. Da ich ja nun schon eine Weile fertig bin, kann ich euch auch beschreiben wie die erste Zeit danach war und wie sich meine Vorstellungen erfüllt und entwickelt haben.


Wie man zum Studieren/Ausbildung fand, Welche Vorstellungen hatte man dazu?

Für die Zeit nach meinem Studium hab ich mir ewig viele Gedanken gemacht. Was dann passiert und wie es sich anfühlt. Ich hatte mir schon Pläne, wenn auch keine konkreten, ausgemalt, wie ich die erste Zeit noch in den Niederlanden bleibe und in dem Bereich Fuß fasse. Ich wollte mich dann in die Richtung der forensischen Psychologie weiter bilden und auf diesem Feld arbeiten. Es ist aber auch sooo interessant. Und erschreckend. Man macht sich ja kaum Vorstellungen welche menschlichen Abgründe es gibt.

Naja, daraus wurde ja bekannter Weise nicht wirklich etwas. Ich muss gestehen, ich wusste damals wirklich für eine Zeit nicht wie ich weiter machen sollte. Also ich hatte jegliche Richtung verloren. Ich kann aber von mir behaupten, dass ich keine meiner Entscheidungen bereue, natürlich hätte ich einiges mit meinem jetzigen Wissen anders machen können. Aber mit dem Stand damals würde ich es genauso wieder machen. Zum Glück hab ich mir recht schnell eine neue Richtung gesucht, die ich auch mag und habe dann sehr schnell etwas gefunden. Ich glaube Misserfolge hätte ich nur schlecht verkraftet zu der Zeit. Aber, es muss ja weiter gehen.

Für das Ende meiner Ausbildung hatte ich dann schon konkretere Ziele vor Augen. Ich fand es auch leichter mir die Zeit nach der Ausbildung vorzustellen als nach dem Studium. Es ist schon etwas anderes, nach der Schule, die eine Uni ja nun mal ist, egal wie praxisorientiert, dann in die Arbeitswelt zu gehen. Die Ausbildung ist ja quasi die Arbeit, zumindest in Grundzügen, die man auch danach macht.

Meine Vorstellungen waren sehr konkret, Übernommen werden, wenigstens ein Jahr in meinem Hotel bleiben, dann eventuell wechseln, man weis ja nie und dann den Ausbilder-Pass machen um selbst ausbilden zu dürfen. Ganz einfach und klar strukturiert. Ganz so einfach ist es dann doch nicht gewesen. Ich wurde übernommen und bin jetzt seit etwa 8 Monaten in meinem Hotel. Für danach gibt es schon einen Plan, wenn es dann klappt wie ich es möchte. Allerdings ist da noch nichts unter Dach und Fach, daher schweigen wir lieber über die Einzelheiten. Es sei nur so viel gesagt, es ist nicht das was ich eigentlich geplant hatte. Ich halte euch aber auf dem Laufenden.

Die erste Zeit nach meiner bestandenen Prüfung war etwas surreal. Ich meine es lief wie immer, ich habe quasi die gleiche Arbeit gemacht wie vorher. Dadurch das ich ja auch im gleichen Hotel geblieben bin, musste ich mich an nichts neues gewöhnen. Außer an die neue Verantwortung. Und ich muss sagen, das ist schon etwas anderes. Ich hab mich ja manchmal etwas geärgert, wenn ich bestimmte Aufgaben nicht selbst machen durfte, zumindest bei manchen Kollegen, obwohl ich sie ja hätte machen können. Aber heute sehe ich das etwas differenzierter. Natürlich müssen Azubis diese Aufgaben machen um sie zu lernen, denn nach der Ausbildung wird das von ihnen erwartet. Auf der anderen Seite, hat man als Facharbeiter die Verantwortung und muss diese auch übernehmen wenn der Azubi Mist baut. Was den meisten Azubis glaube ich gar nicht so bewusst ist. Jedenfalls ist es jetzt tatsächlich etwas stressiger als vor der Prüfung, obwohl es die gleiche Arbeit ist. Es ist auch extrem schwer zu erklären. Ich liebe es mit unseren Azubis zu arbeiten, unsere Azubis sind auch toll, aber man hat halt selbst keinen mehr den man einfach mal fragen kann. Natürlich gibt es noch Abteilungsleiter und so, aber die sind nicht immer zu greifen. Und ganz ehrlich, man will ja nicht immer fragen und sich die Blöße geben. Auf der anderen Seite ist man nun selbst derjenige der gefragt wird. Und da fällt einem dann erst auf, wie unsicher man bei manchen ist. Weil selbst Fehler machen ist eine Sache, anderen etwas falsch erklären woraus Fehler entstehen eine ganz andere. Alles in Allem ist es einfach doch ein merkbarer Unterschied, auch bei Ausbildungen.

 

 


Das war es für heute,und ich wollte gerade schreiben worum es nächste Woche geht, aber es gibt gar keine nächste Woche….Sehr schade, es hat wirklich Spaß gemacht und war sehr informativ, wenn man sich die unterschiedlichen Sichtweisen und Perspektiven angesehen hat.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße

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8 Gedanken zu “Änschies Themenmonat Teil 4

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