Änschies Themenmonat: Ausbildung/Studium Teil 3

Hallo ihr Lieben,

und herzlich willkommen zum dritten Teil von Änschie´s  Themenmonat.

Beim letzten Mal ging es ja um die Frage ob und wie weit sich unsere Vorstellungen vom Studium oder der Ausbildung erfüllt haben.

Heute Geht es um die Frage wie man sich selbst motiviert hat. Da sich das bei mir im Studium und in der Ausbildung nicht großartig unterschieden hat, werde ich den heutigen Beitrag nicht mehr teilen.


 

Wo nimmt man Motivation her? Fürs Lernen, fürs Weitermachen, für den
Haushalt,Zweifel bei Fehlschlägen? Wie motiviert man sich dann um
weiter zu machen?

Das an sich ist natürlich ein Thema über das man eine eigene Serie schreiben könnte und das man auf eigentlich alle Lebenslagen anwenden könnte. Ich werde versuchen mich kurz zu halten und nicht allzu sehr abzuschweifen, so wie beim letzten Mal^^

Ich finde es etwas schwierig die Frage zu beantworten, wie ich mich selbst motiviere, da das ganz unterschiedlich sein kann.

In den meisten Fällen halte ich mir vor Augen, was mein eigentliches Ziel ist. Und nicht ich will bestehen oder den Abschluss machen, sonder ich will diese Prüfung bestehen, weil ich dann im nächsten Jahr einen bestimmten Kurs belegen kann und diese Prüfung Voraussetzung dafür ist. Also versuche ich mir immer ein konkretes und nicht zu allgemeines Ziel zu setzten.

Für das Lernen stell ich mir ja gerne Pläne auf um mir einen Überblick zu verschaffen was ich alles an Material habe. Das hilft mir auch sehr, alles in kleinere Portionen zu unterteilen und nach und nach abzuarbeiten. So kann ich an einem Tag mehrer kleine Einheiten abarbeiten und sie von der Liste streichen, was an und für sich schon eine tolle Motivation für den nächsten Tag ist. Es ist einfach ein gutes Gefühl Sachen als erledigt zu markieren. Natürlich ist man nicht unbedingt fertig mit dem Themenkomplex aber man hat trotzdem das Gefühl etwas geschafft zu haben. Wenn ich es in großen Einheiten lassen würde, würde ich an vielen Tagen einfach nicht fertig werden und es würde mich stressen das zu wissen. Mit den kleineren Einheiten schaffe ich nicht mehr an einem Tag, kann aber sagen, hey ich bin mit denen schon fertig und es hängt nichts unfertiges über meinem Kopf. Wichtig ist es hier, finde ich, auch extra Zeit einzuplanen, denn für manches braucht man länger als erwartet. Allerdings würde ich nicht mit neunen Sachen anfangen wenn ich früher fertig geworden bin, sondern dann einfach alles weglegen und es richtig genießen das ich alles eher geschafft habe.

Natürlich kommt man manchmal zu dem Punkt wo man nicht mehr weiterweis oder denn Sinn am weitermachen nicht mehr sieht. Das ist auch komplett normal und kommt bei so gut wie jedem vor. Ich denke man sollte dann etwas zurück treten und feststellen wo das Gefühl her kommt. Lief eine Klausur nicht wie erwartet, ist es einfach alles zu viel oder kommt das Gefühl aus dem privaten? Man sollt erst diese Fragen beantworten und versuchen die Probleme zu lösen bevor man sich tatsächlich Gedanken um das Studium oder die Ausbildung macht.Nicht das man eine Entscheidung trifft, die man am Ende bereut. Sollte man aber tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es allgemein am Studium oder der Ausbildung liegt, kann man sich immer an Betreuer und Dozenten wenden. Ich bin immer der Meinung man sollte versuchen weiter zu machen und die Ausbilder haben damit die meiste Erfahrung. Wenn sich jedoch herausstellt das es nicht geht, das man so nicht weiter machen kann und das Studium oder die Ausbildung einfach nichts für einen ist, sollte man aufhören. Denn es bringt nichts sich durch zu quälen und dann in einem Job zu landen der einem nicht gefällt. Das sollte zwar der letzte Ausweg sein, aber es ist nichts falsches daran diesen dann auch zu nutzen.

Womit wir schon beim Thema Zweifel und Fehlschläge sind. Natürlich sollte man sich nicht entmutigen lassen, aber das ist meistens leichter gesagt als getan. Ich kann zum Beispiel sehr schlecht mit Fehlschlägen umgehen. Mir geht dann ständig durch den Kopf was wäre gewesen wenn ich dies und das anders gemacht hätte. Was natürlich fatal ist. Im Endeffekt halte ich mir dann immer vor Augen, dass ich Gründe für die Art und Weise hatte. Natürlich ist es im Nachhinein einfach zu sagen, dass hätte man anders machen sollen. Aber in der Situationen und mit dem damaligen Wissen hat man sich eben für diese Art und Weise entschieden. Und das ist verdammt schwer, ich weiß. Ich schaffe es auch nicht immer, werde aber besser. Und man darf nicht vergessen, man lernt immer daraus. Es sind Erfahrungen, die man garantiert noch gebrauchen kann. Ich zum Beispiel würde heute einiges anders in meinem Studium machen, vielleicht hätte es sich dann nicht alles so verschoben und ich hätte es nicht abbrechen müssen. Auf der anderen Seite wäre ich heute aber auch nicht hier wenn es anders gelaufen wäre. Die Erfahrungen würde ich auf alle Fälle vermissen. Fehler gehören zum Lernen und Leben einfach dazu, so schmerzhaft es auch werden kann.


 

Ich denke das war es für heute, im nächsten und letzten Teil geht es dann darum, welche Vorstellungen man für das Nachher hat. Also bis nächste Woche.

Hier noch die anderen Teilnehmer, schaut doch auch da mal vorbei wenn euch das Thema interessiert.

Hermione vom Rescueblog

Abgebrochener Bleistift

Schreibfischchen

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Liebe Grüße

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