Silhouette Portrait Review

Ich liebe es meinen Planer mit Stickern zu dekorieren und habe euch ja schon vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, wie ich meine Sticker via Excel selber erstelle.

Wer sich zu dem Thema etwas auf Youtube umsieht wird ganz schnell in Kontakt mit dem Silhouette Schneidplotter kommen. Das ist quasi ein Drucker der Dinge ausschneidet statt sie zu drucken. Was natürlich super interessant ist wenn man eigene Sticker erstellt, aber auch etwas teuer. Also etwa 150 € muss man in jedem Fall berechnen, für den kleinen Portrait. Das hat mich dann doch etwas abgehalten. Allerdings kommt Weihnachten auf uns zu und da ich alle Geschenke schon zusammen habe und etwas übrig geblieben ist, habe ich mich dazu entschieden mir das zu Weihnachten selbst zu schenken.

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Und ganz ehrlich, ich bin absolut begeistert.

Man kann natürlich nicht nur Sticker erstellen, sondern alles mögliche ausschneiden lassen. Für selbstgemachte Karten, Scrapbooking und vieles mehr.

Der Portrait kommt mit dem Messer, welches man herausnehmen kann und die Schneidtiefe einstellen kann, der Scheidmatte und der Software, dessen Basic kostenfrei ist.

Natürlich musste ich es sofort ausprobieren und musste feststellen das es nicht so ganz einfach war wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe mir einige Free Printables rausgesucht und wollte sie direkt ausdrucken und schneiden. Das Drucken, was mit einem normalen Drucker gemacht wird, ging auch super. Aber geschnitten hat er nicht so wie ich es wollte. Das Menü für Stickerpapier ist für das Silhouette-Papier ausgerichtet und nicht für mein Labelpapier. Daher wurde das gesamte Papier zerschnitten und nicht nur die obere Schicht, wie man es bei Stickern will. Das lies sich aber schnell einstellen. Ich habe einfach verschiedene Einstellungen an zwei A4 Blättern ausprobiert. Und jedesmal wenn ich eine Weile nicht damit gearbeitet habe, checke ich die Einstellungen für das Messer an meinem Probe-Blatt. Dazu schneide ich immer ein kleines Quadrat aus und versetzte es im Programm für das nächste mal.

Das nächste Problem war das die Printables meist auf amerikanische Layouts oder den Cameo ausgerichtet sind. Und überstürzt wie ich war, hab ich die Einstellungen natürlich nicht geändert. Gedruckt war es in A4 Format und geschnitten hat er im Letter Format. Aber auch das lässt sich super leicht einstellen.

Nachdem ich meine Probleme gelöst hatte ging es schnell und wirklich einfach weiter. Man kann auch ganz einfach eigene Designs erstellen. Für heute habe ich mir Deko-Sticker erstellt. Man wählt sich einfach die Schneidform aus und kann dann entweder die vorhandenen Muster benutzen oder eigene Bilder hinein kopieren. In höheren Software Versionen kann man die Bilder auch als eigene Muster direkt ins Programm speichern, soweit ich erfahren habe. Für den Anfang reicht aber die Basic Version völlig aus.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durch verschiedene Farben für die Schnittlinien kann man auch mehrfach schneiden lassen um zum Beispiel erst die Sticker auszuschneiden und dann das A4 Blatt zerschneiden um kleinere Blätter zu erhalten. Vielleicht um sie im Planer mit sich herum zu tragen.screenshot-cutlines

Alles in Allem bin ich wirklich der Meinung, die Anschaffung hat sich mehr als nur gelohnt. Demnächst werde ich  noch die Möglichkeiten für das Scrapbooking ausprobieren. Das wird spaßig=)


Liebe Grüße

eure Luna

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21 Gedanken zu “Silhouette Portrait Review

  1. Hallo!
    Ich habe zu Weihnachten einen Silhouette Portrait bekommen und die gleichen Formatprobleme mit den amerikanischen Vorlagen, die ich allerdings noch nicht gelöst bekommen habe. Mit welchen Einstellungen klappt es denn?

    Gefällt 1 Person

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