Buch-Date die Zweite: Meine Empfehlung für Wili

Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende haben zum zweiten Mal zum Buch-Date aufgerufen. Da ich beim letzten Mal wirklich Spaß hatte, habe ich mich auch dieses Mal entschieden Teil zu nehmen.

Eines ist jedoch etwas anders, es gibt eine Art Thema: Empfehlt solche Bücher, die ihr zu Weihnachten verschenken würdet.

Ich war mir am Anfang nicht wirklich sicher, wie ich das am besten umsetzten sollte. Denn ich verschenke Bücher nur dann, wenn ich genau weiß was der Beschenkte liest und was ihm gefallen würde. Das ist bei dem Buch-Date etwas schwieriger, da man nur Anhaltspunkte zur Verfügung hat. Nach ewigen hin und her überlegen habe ich festgestellt, dass ich das alles wohl etwas zu eng sehe und mich selbst ausbremse.

Daher bin ich dann doch etwas anders an die ganze Sache herangetreten. Die Bücher die ich ausgewählt habe sind entweder Teil einer Reihe oder enthalten mehr als nur eine Geschichte. Ich dachte mir, wenn ich zu Weihnachten Bücher verschenke, möchte ich dem Beschenkten die Möglichkeit geben, weiter zu lesen, auch wenn er mit dem Buch schon fertig ist.


Dieses Mal habe ich mein Buch-Date mit Wili, was mich sehr gefreut hat, da ich viele ihrer Rezepte sehr gerne mag=) Hier die Zusammenfassung von Wilis Lesevorlieben:

Die 3 letzt gelesenen Bücher: Anita Augustin: Der Zwerg reinigt den Kittel, Claudia Ott: Tausend und eine Nacht. Das glückliche Ende, Jacqueline Amirfallah: Mit einer Prise Orient

Dein Lieblingsgenre: Kochbücher, Romane, Erzählungen, seichte Krimis

3 liebste Autor*innen: Robert Gernhardt, Michael Preute / Jacques Berndorf, Irvin D. Yalom

Was ich überhaupt nicht lesen mag: Horror,Thriller

Fand ich sehr interessant, da es so ganz anders ist als meine eigenen Lesevorlieben, hat mich aber auch etwas unter Druck gesetzt muss ich gestehen. Ich habe wirklich lange lange hin und her überlegt welche ich Bücher ich empfehlen kann und hoffe meine Entscheidung triff auf Anklang. Ich habe die Kochbücher mal weggelassen, wobei ich hier wahrscheinlich die größte Auswahl gehabt hätte. Aber da hätte ich nicht wirklich etwas gehabt, welches ich zu Weihnachten verschenken würde.


Dann kommen wir zu meinen Empfehlungen:

Die fließende Königin – Band 1 der Merle Trilogie (Kai Meyer)

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Merle, ein Waisenkind aus Venedig. Einem Venedig, welches noch voller Magie ist. Doch dieses Venedig wird bedroht, von den Ägyptern, die den Pharao wieder erweckt haben. Nur die fließende Königin kann Venedig noch retten. Auf einem nächtlichen Streifzug durch die Stadt belausch Merle eine Verschwörung die fließende Königin zu zerstören. Merle kann diese retten, jedoch liegt nun das Schicksal Venedigs in Merles Händen.

Die Merle Trilogie habe ich vor Ewigkeiten gelesen und ist auch das einzige Buch hier, welches ich zurzeit nicht selbst besitze. Ich muss gestehen, dass ich den Titel lange Zeit vergessen hatte und nur durch Zufall entdeckt hatte. Ich habe die Bücher sehr genossen und war daher enttäuscht, dass ich mich so lange nicht an die Titel erinnern konnte. Jedenfalls denke ich, dass die Merle Trilogie zu den Must-Read im Fantasybereich gehört. Es ist, wie ich finde, eine wirklich spannende Erzählung.

Sherlock Holmes – Die Rückkehr des Sherlock Holmes (Sir Arthur Conan Doyle)

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Es ist drei Jahre Herr seit dem Tod von Holmes, doch Watson hat sein kriminalistisches Interesse nicht verloren. Wie ganz London verfolgt auch er den Fall des Ronald Adair, dem jungen Mann der in einem von Innen verschlossenen Raum ermordet wurde. Völlig aus dem Konzept bringt ihn daher ein anscheinend verwirrter Bücherverkäufer, der ihm seltsam vertraut vorkommt.

Ich liebe Sherlock Holmes. Punkt. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Ich denke die Meisten kennen Sherlock Holmes. Allerdings kennt nicht jeder die vielen Kurzgeschichten. Daher habe ich auch hier einen Sammelband mit verschiedenen Abenteuern ausgesucht. Es ist mir ziemlich schwer gefallen, einen Band zu erwählen, da ich alle fünf der Sammelbände zu Hause habe. Ich habe sogar eine Liste gemacht, auf der meine Lieblingskurzgeschichten zusammengefasst waren und habe dann geschaut, in welchem Sammelband die meisten zu finden sind. In meinen Augen gehört Sherlock Holmes zu den harmloseren Krimis, da sie zwar voller Details sind, aber keineswegs blutig oder übermäßig gruselig.

Die unendliche Geschichte (Michale Ende)

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Bastian, ein kleiner, einsamer Junge ist der klassische Außenseiter. Bis er das geheimnisvolle Buch, die unendliche Geschichte, findet und sich in der Welt des Buches, Phantásien, verliert. Je weiter er liest, desto mehr fühlt er sich als Teil der Geschichte. Was er jedoch nicht bemerkt, dass er tatsächlich Teil dieser Welt wird. Und er ist der einzig der Phantásien vor dem Untergang retten kann.  

Die unendliche Geschichte ist ein Klassiker aus meiner Kindheit. Und welches Buch ist besser als Weihnachtsgeschenk, als ein Buch indem man sieht wie sehr man sich in den unterschiedlichen Welten verlieren kann. Es ist mir vor kurzem erst wieder in die Hände gefallen und als einziges ohne Fortsetzung zumindest keine direkte. Allerdings denke ich, dass dieses Buch de Phantasie so anregt, keine schriftliche Fortsetzung braucht.


 

Ich hoffe die Empfehlungen treffen deinen Geschmack, liebe Wili, und wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße

eure Luna

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Bullet Journal Student Edition

Letzte Woche habe ich euch ja gezeigt, wie ich das Bullet Journal als Schüler genutzt hätte. Währenddessen ist mir aufgefallen, dass ich es als Student wahrscheinlich noch besser hätte gebrauchen können. Und da ich gerade dabei war, hab ich mir auch Layouts für Studenten überlegt.


 

Zuerst wieder die Wochenansicht. Diesmal mit Zeiten, da die verschiedenen Vorlesungen und Laborstunden von Woche zu Woche variieren können. Ich Bullet Journal Student Wochenübersichtweiß nicht genau wie es in deutschen Hochschulen aussieht, da ich ja in den Niederlanden studiert habe. Wir hatten keine Semester sondern pro ja vier Perioden à zehn Wochen. Pro Periode hatten wir zwei Hauptfächer mit verschieden Themen. Ein Fach zu unserem gewählten Studiengang allgemein und ein zu unser gewählten  Spezialisierung. Daher hatte ich immer nur zwei verschiedene Farben auf meinen Stundenplänen. Da das Bullet Journal ja immer nur eine bis  zwei Wochen im Voraus plant habe ich wieder einen Bereich für die nächste Woche eingefügt, hauptsächlich für anstehende Test und Präsentationen.

Der Bereich To Study ist etwas optimistisch, aber wenn man es mehrfach in einer Woche sieht, ist die Wahrscheinlichkeit das man sich damit wirklich befasst doch etwas größer, zumindest bei mir^^.

Bullet Journal Student Kursübersicht

 

Dann hatte ich für die einzelnen Fächer immer einen eigenen Hefter und die ersten Seiten waren immer die Kurszusammenfassung und die Planung der Dozenten. allerdings hatte ich nicht immer beide Hefter mit in der Uni, daher dachte ich mir, das würde ein sehr hilfreiches Layout machen. Pro Fach hat man so eine Übersicht was wichtig ist. Man kann zum Beispiel auch die Erwartungen der Dozenten und Ziele des Kursen mit einbinden. Auch die Kontaktinformationen der Dozenten finde ich sehr wichtig, so muss man nicht immer die halbe Website durchsuchen. Bei mehreren Dozenten kann man die Kontaktdaten auch auf einer separaten Seite zusammenfassen.

Bullet Journal Student Termine

 

 

Dann folgt die Übersicht über die Periode. Die meisten Dozenten geben einem am Anfang eine Übersicht der wichtigsten Termine, aber eben nur für ihr eigenes Fach. Ich fand es immer wichtig eine gemeinsame Übersicht über beide Fächer zu haben. Sonst kann es leicht passieren, dass man sich denkt: „Ach dies oder das mach ich nächste Woche, da hab ich nicht so viel zu tun“. Dabei übersieht man dann aber, dass man in der Woche einen wichtigen Test, viele Vorlesungen oder lange Labortage in dem anderen fach hat.

 

 

 


Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen ein paar Ideen zur Verfügung stellen.

Liebe Grüße

eure Luna

Bullet Journal: Schüler Edition

Ich bin noch immer im Bullet Journal Fieber und dachte neulich, schade, dass ich das nicht schon zu einer Schulzeit genutzt habe. Ich hatte auch sofort die eine oder andere Idee und wollte alle die teilhaben lassen, die es vielleicht gebrauchen könnten.


Zu aller erst die allgemeine Wochenplanung. Ich habe mich hier dagegen entschieden auch die Zeiten ein zu tragen, da die Schulstunden im allgemeinen immer die gleichen Zeiten hat. Also wenn man nun nicht gerade die Schule wechselt, sollte sich im Puncto Zeit nichts ändern. Dann dachte ich daran die Stunden farblich zu hinterlegen, je nach Farbcode der einzelnen Fächer. Das war aber doch etwas zu bunt. Deswegen hab ich jeweils

Bullet Journal: Schüler Edition - Wochenansicht

den Fachcode (als Ma für Mathematik) eingetragen und nur diesen farblich hervorgehoben. So zeigt einem morgens ein schneller Blick welche Materialen man einpacken muss (Tipp: am Abend vorher packen, man vergisst wesentlich weniger). Danach kann man alles eintragen was einem wichtig ist, Hausaufgaben, Termine für Klassenarbeiten/Vorträge, Projekte etc.

Unter dem Stundenplan hab ich etwas Platz eingeplant für Termine und Verabredungen nach der Schule.

Samstag und Sonntag habe ich zusammen gefasst, da dort nicht so viel los ist, normalerweise^^. Und wenn doch mal wirklich viel passiert, kann man ja eine neue Seite nutzen, ein Vorteil des Bullet Journals.

Da ich empfehlen würde in einem Bullet Journal maximal ein Woche im Voraus zu planen, man aber durchaus einige Termine längerfristig von Lehrern bekommt, hab ich auch für diese Termine und Hausaufgaben eine eigene Sektion geplant.Alles in allem würde ich so gerne damit zur Schule gehen.

Bullet Journal: Schüler Edition - KLassenarbeit

Auch für die Vorbereitung von Klassenarbeiten und die Organisation für Gruppenarbeiten hab ich mir ein paar Gedanken gemacht.

Ich weiß ja nicht wie es bei euch war, aber wir haben unsere Klassenarbeiten ein bis drei Wochen im Voraus angesagt bekommen. Also die normalen, Prüfungen waren natürlich länger bekannt. Die Vorbereitung für Klassenarbeiten hab ich sehr kompakt und kurz gehalten, da ich die einzelnen Tage in die Wochenübersicht eintragen würde. Dies dient also nur als grobe Übersicht, damit man den Überblick nicht verliert und eventuell einen wichtigen Teil vergisst zu lernen.

 

Bullet Journal: Schüler Edition - Gruppenarbeit

Gruppenarbeiten können schon etwas anstrengend werden. Je nachdem mit wem man arbeitet, kann es durchaus vorkommen, dass man kurz vor Ende alles so schnell wie möglich abarbeitet. daher hab ich mich entschieden, mit einer kurzen Zusammenfassung des Theas zu beginnen. Im Normalfall bekommt man diese auch vom Lehrer. Danach folgt die Arbeitseinteilung. Ich würde immer empfehlen diese schriftlich festzuhalten, es gibt immer mal wieder Leute, die behaupten, nicht gewusst zu haben, was sie tun sollten. Daher immer aufschreiben und den Gruppenmitgliedern zeigen, sie eventuell auch abschreiben lassen. Ich habe als Beispiel eine Gruppenarbeit aus der Berufsschule genommen. Um schneller zu sehen, was meine Aufgaben sind, würde ich diese markieren.

Danach folgt eine Auflistung der benötigten Materialien wie zum Beispiel Flyer, Poster etc.


Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen ein paar Ideen zur Verfügung stellen.

Liebe Grüße

eure Luna

Buch-Date mit Amerdale: Rezension „Der Knochenjäger“

Es ist endlich soweit, das Buch-Date kommt zu einem Abschluss – den Rezensionen.

Das Buch-Date wurde von Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende ins Leben gerufen. Jeder der mitmachen wollte hat sich gemeldet und eine kurze Beschreibung seines Lesegeschmacks abgegeben. Danach wurden Paare gebildet, welche dem jeweils Anderem drei Bücher vorgeschlagen haben. Hier gibt es dann auch einen Sammelbeitrag, wo ihr alle Rezensionen finden könnt.

Ich hatte das Glück  Amerdale als Partner zu bekommen, welche mir folgende Bücher vorgeschlagen hat:

Jeffery Deaver: Die Assistentin / Der Knochenjäger

Wilkie Collins: Der rote Schal

Anne Rice: Interview mit einem Vampir

Ich muss gestehen, ich fand es schon schwierig, mich für eines der Bücher zu entscheiden. Interview mit einem Vampir stand schon ewig auf meiner Bücherliste. Und genau aus diesem Grund habe ich nicht dagegen entschieden. Ich wollte doch lieber ein Buch lesen, welches ich nicht sowieso schon in Planung hatte. Da blieben dann nur noch zwei. Beide klangen wirklich sehr interessant, der Knochenjäger hat dann aber doch gewonnen, durch mein großes Interesse an der Forensik.


Zusammenfassung

Der Knochenjäger springt direkt ins Geschehen, auf den ersten Seiten erleben wir die Entführung der ersten Opfer und können die Panik quasi mitfühlen.

Der Täter stellt sich sehr bald als sadistischer Serientäter heraus, der der Polizei Rätsel aufgibt. Diese bittet den genialen Forensiker Lincoln Rhyme um Hilfe. Der einzige Haken an der Sache, Rhyme ist seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt und zu einem Zyniker geworden, der sich nicht als den Tod wünscht. Der Fall weckt trotz allem seine Aufmerksamkeit und er lässt sich zur Mithilfe überreden. Allerdings lässt er seine Launen alle im Team spüren, vor allem Amelia Sachs, die Streifenpolizistin die das erste Opfer gefunden hat und vom Rhyme auserwählt wurde, seine Augen und Hände am Tatort zu ein, ohne selbst eine Ausbildung im Bereich der Spurensicherung zu haben.

Rhyme entdeckt sehr früh, dass einige Spuren am Tatort platziert wurden und er findet heraus, dass der Täter diese als Hinweise für den nächsten Mord dienen.

Mit jedem weiteren, brutalen Mord wird langsam deutlich, dass der Täter historische Schauplätze liebt und sich offenbar von einem Serientäter von 1906 inspirieren hat lassen. Je weiter sich Rhyme in die Gedankenwelt des Täters hineinversetzt, desto vertrauter scheint ihm diese. Es scheint, der Täter wolle ihn alleine herausfordern, doch warum? Findet sich die Antwort etwa in Rhymes eigener Vergangenheit? Und was wird aus seinem Todeswunsch?


Meine Meinung

Ich war sehr froh, dass ich mich offensichtlich für das richtige Buch entschieden habe. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Sehr gelungen fand ich, dass die Untersuchung der Spuren einen sehr wissenschaftlichen Charakter hatte ohne das es zu trocken oder kompliziert wurde. Rhymes Charakter hat etwas von Sherlock Holmes, mit seinem umfassenden Wissen über alles was die Tatorte auch nur im entferntesten betreffen könnte, Beschaffenheit von Böden in verschiedenen Stadtteilen, die Kenntnis über historische Bauwerke und ihre Geschichte usw. Auch die Perspektivenwechsel zwischen Opfern, Täter und Rhyme fand ich sehr gelungen. Alles in allem kann ich das Buch  nur weiter empfehlen.


Ich möchte mich hiermit nochmals bei Amerdale für die gelungenen Buchvorschläge bedanken und ich muss zugeben, ich habe sie alle gelesen^^

Liebe Grüße

eure Luna