Mealplanning 2 -Die Planung

Nachdem ich euch beim letzten Mal gezeigt habe, was ich für eine notwendige Basis für Mealplanning halte, wollte ich euch heute den zweiten Teil – die tatsächliche Planung zeigen.

Im Grunde ist es ganz einfach, wenn man sich ein System überlegt hat, welches die individuellen Ansprüche beachtet, die ein Jeder hat.

Natürlich sollte man sich erstmal überlegen, welche Ansprüche man hat oder worauf man achten muss, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil man einer bestimmten Diät folgt. In meinem Fall muss ich glücklicherweise nicht auf spezielle Besonderheiten wie Allergien oder Unverträglichkeiten  achten. Aber auch ich habe zumindest kleinere Ansprüche die ich an meine Ernährung stelle. So will ich etwas auf Fleisch verzichten und mehr vegetarische Gerichte zubereiten. Auch ich auch so viele Kochbücher, die ich bisher eher weniger benutz habe, dass ichbeschlossen habe pro Woche zumindest ein neues Rezept auszuprobieren.

Also, lange Rede, kurzer Sinn, man sollte am Anfang die entsprechenden Ansprüche festhalten. Mir hat es wirklich geholfen, diese schriftlich festzulegen und die ersten Male beim Planen vor mir zu haben. Nach einer Weile hat man sie dann verinnerlicht.  Das könnte dann folgendermaßen aussehen:

  • 3 x vegetarisch
  • 2 x Geflügel
  • 2 x Fleisch/Fisch
  • Täglich min. 1 x Obst

Das sind die grundlegenden Anforderungen an meinen wöchentlichen Plan. Ich lege mich eigentlich nur jeweils für eine Woche fast, mache am Ende des Monats aber auch schon Gedanken was im nächsten Monat an Feierlichkeiten und Anlässe ansteht. Hier muss jeder für sich feststellen wie er gerne plant, ob wöchentlich oder monatlich. Ich selbst würde mich wahrscheinlich nicht an einen Monatsplan halten. Ich lege auch nur grob fest was ich wann esse. Also, nicht am Montag gibt es das und Dienstag dann das. Ich lege mich nur soweit fest, dass ich neue Rezepte an freien Tagen ausprobiere, wo ich mehr Zeit habe und aufwendige Rezepte an Tagen wo ich Spätdienst habe, weil ich nach den Frühdienst einfach nicht wirklich den Elan dazu habe.

P4198259Bei der eigentlichen Planung habe ich dann meine Masterliste bei mir und überlege was ich essen möchte, eigentlich ganz simpel. Da meine Liste auch nach Vegetarisch, Geflügel, Fleisch und Fisch unterteilt ist, ist es wirklich einfach die jeweiligen Gericht heraus zu suchen. Auch schaue ich immer vorher nach, was ich noch im Haus habe, das aufgebraucht werden muss. Man will ja nichts unnötig wegschmeißen.
Aber ich suche nur fünf oder sechs Gerichte heraus, da eigentlich an wenigstens einem Tag etwas dazwischen kommt. Man sollte auch nicht vergessen die Reste zu verplanen. Zum Beispiel, man hat einen Tag Hackbällchen mit Nudeln. Die Reste der Hackbällchen lassen sich sehr gut einfrieren, wenn man die Möglichkeit nicht hat, kann man am nächsten Tag Hackbällchen-Sandwich machen, wirklich sehr lecker und eine gute Resteverwertung.

Wenn ich meine Liste fertig mache, stelle ich mir folgende Fragen:

  • Was habe ich noch im Haus, was aufgebraucht werden muss?
  • Hab ich eine gute Verteilung (Vegetarisch/Fleisch/Geflügel)?
  • Habe ich eventuelle Reste eingeplant?
  • Bin ich an bestimmten Tagen auswärts essen?
  • Stehen Feierlichkeiten an?

P4198263Nachdem ich alles beantwortet habe, habe ich meinen Plan soweit fertig. Dann suche ich mir die Zutaten zusammen und schreibe meine Einkaufsliste. Das ist auch so ein kleiner Punkt der aber große Auswirkungen hat – mit Liste einkaufen. Ich denke die meisten kennen das, ohne Liste vergisst man etwas und kauft im allgemeine andere ungeplante Dinge, welche den Einkauf dann unnötig teuer machen. Also lieber mit Liste einkaufen.

P4198264.JPGUnd natürlich habe ich auch meine Art meine Einkaufsliste zu schreiben. Also ich habe ein paar Lebensmittel, die ich immer da habe, die kommen zuerst auf die Liste. Dann kommen die Lebensmittel die ich definitiv brauche und danach alles was nicht feststeht. Obst zum Beispiel, ich habe immer zwei bis drei Sorten Obst da, zumindest kurz nach dem Einkaufen. Also steht 2 x Obst auf der Liste, aber nicht welches, das entscheide ich meistens vor Ort. Genauso geht es mir mit Aufschnitt und Knabberzeug. Es steht zwar auf der Liste wie viel ich davon benötige, aber nicht was genau. So hat man vor Ort noch etwas Entscheidungsfreiheit. Bei mir hilft das gegen Spontankäufe, die unglaublich teuer werden können, ganz gut.

So das war es dann auch eigentlich, dann kommt nur noch das Einkaufen an sich.


Liebe Grüße

eure Luna

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