Prüfungsvorbereitung 1 – Die Planung

Ich denke mal jeder kennt das, es steht eine wichtige Prüfung an und man nimmt sich immer vor rechtzeitig zu lernen und irgendwie endet man meistens in der letzten Woche vor der Prüfung total gestresst weil noch so viel zu lernen ist.

So ging es mir zumindest meistens. Bis ich mich mal hingesetzt habe und mir einen Plan überlegt habe wie ich es besser machen könnte. Da ich im Mai meine theoretische Abschlussprüfung habe und mich heute hingesetzt habe und meinen Prüfungsplan geschrieben habe, dachte ich mir, vielleicht würde das ja auch anderen helfen. Während ich in meiner Vorbereitung bin wird wahrscheinlich noch der ein oder andere Post in diese Richtung folgen.

Das gesagt möchte ich noch anmerken, dieser Plan hilft mir sehr, muss aber nicht für jeden passen. Man sollte sich aber nicht dazu zwingen so viel wie möglich zu schaffen. Jeder kennt sein Lernverhalten am besten und dies ist nur eine Hilfe.

Okay, dann fangen wir mal an:

Zu aller erst sollte man sich im Klaren sein was genau gelernt werden muss. Vor allem bei Abschlussprüfungen ist das natürlich nicht ganz so einfach, da es einfach eine ganze Menge ist.

Was mir dabei hilft zu bestimmen ist aufzuschreiben welche Fächer prüfungsrelevant sind und welche nicht. In meinem Fall sieht das dann so aus:

Fach 1.      Jahr 2.      Jahr 3.      Jahr
ASE x x
AEE x
WAW x x
WISO x x x
MAV x x

Für jedes Fach und Jahr habe ich also einen „Block“ zu lernen. In dem Falle sind es 12.

Das fällt natürlich weg, wenn man Prüfungen in einzelnen Fächern schreibt.

Dann sollte man die Zeit bestimmen, die einem noch bleibt bis zur Prüfung. Das könnte dann so aussehen. Und glücklicher Weise habe ich noch 13 Wochen, das passt natürlich super:

Zeiteinteilung

Dann kommt der aufwendige Teil. Man muss herausfinden und einteilen was zu lernen ist. Wer seine Unterlagen ordentlich abgeheftet hat ist nun natürlich im Vorteil. Ich habe es wieder gemerkt, alle Unterlagen aus dem ersten Jahr waren gut sortiert und thematisch markiert. Das heißt ich habe für alle größeren Themen Trennblätter in meinem Ordner. So war es leicht die Themen zum Lernen zu bestimmen und es dauerte vielleicht 10 Minuten.

Das zweite Jahr hingegen war noch nicht abgeheftet. Ich bin einfach nicht dazu gekommen. Da hat es etwas länger gedauert, aber es ging trotzdem.

Für das dritte Jahr kann ich noch nichts vorbereiten, da es erst anfängt. Und wer sich nun wunderst das ich im Mai schon Prüfung habe, ich verkürze um ein halbes Jahr.

Danach hat man eine schöne Übersicht was zu lernen ist. Und jetzt bitte keinen Schreck bekommen, es mag viel aussehen aber dafür machen wir den Plan ja.

Der schwierigste Teil, neben dem lernen an und für sich, ist die Zeitplanung. Ich habe ja für jeden „Block“ eine Woche eingeplant aber das hilft natürlich nicht, wenn ich dann alles am Ende der Woche noch schnell in meinen Zeitplan quetschen muss. Daher ist es sinnvoll etwa einzuschätzen wie lange man für einen Block benötigt. Und in dem Fall lieber etwas großzügiger rechnen, dann freut man sich wenn man schon fertig ist. Hat man zu wenig Zeit eingeplant kommt man schnell zu dem Punkt an dem man alles frustriert von sich schmeißen will. So sieht mein Resultat dann aus. Um die Zeit zu bestimmen habe ich abgeschätzt wie viel Zeit ich wohl benötige und dann eine Stunde mehr eingerechnet. Manchmal verschätzt man sich nämlich ganz schön 😉

Ich habe pro Block zwei Zeiten, die erste für das lernen und zusammenschreiben und die zweite für die Wiederholung des gelernten, und eventuelle Tests.

Allg Themen

So, damit wissen wir wie viel Zeit wir ungefähr benötigen. Einigen dürfte das schon reichen. Ich persönlich plane es lieber etwas fester ein. Das Dumme dabei ist, ich weiß immer nur etwa zwei Wochen im Voraus wie ich Frei habe und das macht es nicht wirklich einfacher. Daher plane ich lieber kleiner Lernsessions ein, die ich auch neben der Arbeit noch schaffe. Natürlich verschiebt sich immer mal wieder etwas und das ist auch gar nicht schlimm, wenn man trotzdem sein Ziel erreicht.

So würde meine Zeitplanung aussehen:

Genaue Planung

Wie man sieht habe ich alles in „Blöcke“ von 4 Stunden oder weniger aufgeteilt. Ich denke bei so großen Prüfungen, die Wissen aus verschiedenen Jahren abfragen, ist es sinnvoll nicht zu lange Lerneinheiten zu wählen  um alles auch verarbeiten zu können.

Man sollte auch immer genug Zeit dazwischen lassen um sich etwas zu erholen. Wenn man nun einen Tag hat, an dem man mehr schafft als geplant, kann man sich entweder über mehr freie Zeit in der Woche freuen oder den ganzen Plan etwas nach vorne ziehen und hat dann am Ende mehr Zeit.


Dann wünsche ich euch viel Erfolg beim Lernen und Drückt mir die Daumen 🙂

Eure Luna

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s