Planer DIY

So, vielleicht ist es schon jemanden aufgefallen, aber ich bin ein bisschen verrückt was meinen Planer angeht. Ich habe dazu auch viele YouTube Videos gesehen, ganz großer Fehler.

Bisher habe ich schon einige ausprobiert, aber noch nicht den richtigen gefunden. Also habe ich beschlossen meinen eigenen zu machen. Ganz tolle Idee, allerdings habe ich nicht wirklich an die Zeit gedacht, die es braucht. Aber ich habe es mir vorgenommen, also wird das auch gemacht! Ich habe mich auch ein bisschen in das Erin Condren System verliebt, allerdins liegt das weit außerhalb meines Budgets.

Naja, aber zumindest hatte ich so schon mal eine Idee für das Layout, außerdem kann ich so ausprobieren ob es überhaupt für mich funktioniert.


Also, dann fangen wir mal an.

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Was braucht man?

  • Notizbuch, mit möglichst dickem Papier, sonst drückt alles durch
  • Stifte
  • Lineal
  • Schere/Cutter
  • Papier (Cover)
  • Buchfolie/Geschenkfolie (für das Cover)
  • Dekokram (Washi-Tape und so)

Ich habe mir ein schönes Notizbuch rausgesucht, Spiralgebunden natürlich. Ich mag zwar das Cover nicht so sehr, aber das wird sowieso abgedeckt. Vor allem weil ich es bevorzuge, dass die Cover breiter sind als die eigentlichen Seiten. Das ist auch ganz günstig für Trennblätter um verschiedene Sektionen abzutrennen.

Dann habe ich mir mein Layout überlegt, ich hatte ja eine Idee und habe diese dann auf extra Papier ausprobiert. Als ich zufrieden war habe ich die Seiten des Notizbuches ausgemessen und die Maße meines Layouts angepasst.

Dann kam der langwierige Teil, die Monats- und Wochenübersichten zu zeichnen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Und hier hat sich auch rausgestellt, dass es ganz klug war kariertes Papier zu nutzen. Denn eigentlich wollte ich weißes, aber das wäre eine Arbeit geworden, das ganze Messen.

So, ich will ganz ehrlich sein, es hat ewig gedauert. Pro Monat etwa eine halbe Stunde und da kommt so einiges zusammen. So sieht das Ganze dann aus:

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Das Cover habe ich auf der Außenseite mit Tonpapier und Innen mit Pappe verkleidet. Das macht die Cover stabiler. Wie schon gesagt, habe ich es etwas breiter gemacht, also etwa einen Zentimeter. OLYMPUS DIGITAL CAMERADanach habe ich es in Geschenkfolie eingeschlagen, und das war ein kleiner Kampf, sie wollte nämlich gar nicht so wie ich. Danach habe ich die Innenseiten noch mit extra Tonpapier verkleidet um die Klebespuren zu verdecken.

 

Danach habe ich die Tabs für die Monate fertig gemacht. Dafür habe ich die Reste vom Coverpapier benutzt und sie in Rechtecke geschnitten. Diese mussten doppelt so breit sein wie das Tab im Endeffekt sein sollte. Dann wurden sie in der Mitte gefaltet und um die erste Seite jeden Monats gelegt und fest geklebt. Man kann sie auch fettackern, es gibt sehr schöne farbige Klammern.

Nachdem der Planer soweit fertig war, habe ich angefangen ihn etwas zu dekorieren. Also in den Monatsübersichten habe ich die Wochentage, die zu anderen Monaten gehören, mit dünnem Washi-Tape geblockt.

Alles in allem bin ich durchaus zufrieden, er ist natürlich nicht perfekt, aber ich habe ihn an meine Bedürfnisse angepasst und die Arbeit war definitiv nicht umsonst.


Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren

Eure Luna

 

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