Wurstgulasch

Okay Wurstgulasch klingt im ersten Moment vielleicht etwas merkwürdig. Es ist aber eine Art Tradition in meiner Familie. Es entstand als Resteverwendung. Wenn beim Grillen Bratwurst übrig blieb, mussten diese ja auch verbraucht werden und aufgewärmte Bratwurst schmeckt nicht allzu gut. Daraus entstand dann der Wurstgulasch. Man kann eigentlich fast jedes Gemüse das man noch im Kühlschrank hat verwenden. Das perfekte Resteessen also.


 

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Zutaten für 2 Personen:

2                      Bratwurst

2                      Tomaten

3 EL                Tomatenmark

6                      Champignons

1                      Zwiebel

Salz, Pfeffer, Paprika scharf


 

Zubereitung:

Da ich Wurstgulasch sehr gerne esse und nicht jedes Mal warte möchte bis ich mal Bratwurst übrig habe, muss ich diese natürlich erst anbraten. Das kann man selbstverständlich sein lassen wenn man noch Bratwurst übrig hatte.

Dann wird die Zwiebel in feine Würfel geschnitten und die Champignons in Scheiben. Beides wird dann kurz angebraten, bis die Zwiebeln leicht Farbe annehmen. Sie sollen aber noch nicht braun werden.

Dann werden die Tomaten in Würfel geschnitten und dazugegeben. Das Tomatenmark wird ebenfalls hinzugefügt und mit angeschwitzt. Danach werden die Wurstscheiben dazugegeben und alles mit etwas Wasser abgelöscht.

Dann alles für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und nach Geschmack würzen.

Und schon ist man fertig.

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Guten Appetit,

eure Luna

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Hühnerfrikassee

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich Hühnerfrikassee liebe. Ich mag sogar die eine oder andere tiefgekühlte Variante. Aber natürlich schmeckt es selbstgemacht viel besser. Also zeige ich euch heute mal meine Version.


Zutaten für 2-4 Personen:

500ml              Hühnerbrühe

2-3                  Hähnchenschenkel

200g               TK-Erbsen

1 kl. Glas        Spargel (ja ich weiß, frischer ist viel besser, aber den hat man nicht immer zur                            Hand)

4 große           Möhren

5-6                  Champignons

100ml             Sahne

2-3EL             Zitronensaft

2-3EL             Worcestersauce

Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

Erstmal sollte man die Hühnerbrühe zum Kochen bringen und die Hähnchenschenkel etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze darin kochen lassen.

In der Zwischenzeit kann man die Möhren in kleine Würfel und die Champignons in Scheiben schneiden.

Nachdem die Hähnchenschenkel fertig gekocht haben, werden sie zum Abkühlen zur Seite gelegt. Die Möhren werden dann zu erst in die Brühe gegeben und je nach Größe 5-10 Minuten gekocht, dann können die Champignons dazu gegeben werden. Diese werden dann bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten gekocht.

Kurz vor dem Ende kann dann auch der Spargel, in Stücken geschnitten, und die Erbsen dazu gegeben werden. Danach folgen die Sahne und alle Gewürze. Bei der Worcestersauce immer aufpassen, denn sie ist ziemlich stark. Daher lieber etwas weniger am Anfang, nachwürzen kann man immer noch. Den Zitronensaft gebe ich immer in der gleichen Menge wie die Worcestersauce dazu. Das ist die Mischung die mir am besten schmeckt.

Zum Schluss muss nur das Geflügel von Haut und Knochen befreit werden und in kleine Stücke gerissen werden. Ich meine wirklich gerissen, denn mit der Hand merkt man viel leichter ob sich vielleicht noch irgendwo Knorpel oder feine Knochen versteckt haben. Dann einfach alles zusammen geben und servieren.

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Ich wünsche euch einen guten Appetit

Eure Luna

Dokumente ordnen

So, heute mal zu einem fast gehassten Thema, dem sortieren vor Dokumenten.

Wer kennt es nicht, man benötigt ein Dokument, hat aber so viele, dass man den Überblick verloren hat? Spätestens in der eigenen Wohnung sammelt sich einiges an, an das man auch schnell mal heran muss. Daher ist ein eigenes Systemschon von Vorteil.

Bevor man sich aber Gedanken über das beste System machen kann, sollte man feststellen was man für Dokumente überhaupt hat.

Das ist im Prinzip relativeinfach, man nimmt sich eine Liste und schreibt auf was so bei einem rumfliegt. Bei manchen wohl im wahrsten Sinne rumfliegt ;).

Meine Liste hat dann so ausgesehen:

Kontoauszüge/Übersicht, Rechnungen, Schulunterlagen, Handy, Mietvertrag, Strom, Kabelanschluss, Abos, Ausbildungsvertrag, Lohnzettel, Zeugnisse, Lebenslauf, Praktikas, Haushalt, Alte Unterlagen

So weit so gut, nun noch in eine möglichst sinnvolle Reihenfolge bringen und thematisch zusammen ordnen.

Das sieht dann etwa so aus:

Finanzen (rot)

– Kontoauszüge/Übersicht

– Rechnungen

Schule (grün)

– Wichtige Informationen

– Inhalt Jahr 1, 2, 3

Haushalt (lila/orange)

– Speisesplan

– Inventar

– Reinigung

– Kontakte

– Geburtstage

Verträge (Pink)

– Handy

– Mietvertrag

– Kabel

– Strom

– Abos

– laufend

– gekündigt

Arbeit (blau)

– Vertrag

– Urlaub

– Lohnzettel

– Sonstiges

Bewerbungsunterlagen (weiß)

– Zeugnisse

– Lebenslauf

– Praktikas

Alte Unterlagen (schwarz)


So, da ich es mag, alles farblich zu koordinieren, habe ich mir gleich die Farben für die Ordner überlegt. Natürlich kann man einfache schwarze Ordner benutzen oder die, welche man gerade zur Hand hat.

Danach kann man schon mal die Trennblätter für die Ordner vorbereiten und einheften, dann geht alles später schneller.

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Alle Dokumente, unsortiert und chaotisch

Dann sucht man sich seine Dokumente zusammen. Ich habe dafür viel Platz auf dem Boden frei gemacht. Da meine Unterlagen aber auch durch meinen Umzug ziemlich durcheinander gekommen waren, war das leider nötig.

Dokumente geordnet (2)
So, sieht schlimmer aus als es ist, die Unterlagen müssen nur noch eingeheftet werden

Man könnte jetzt seinen Stapel durch gehen und jedes Blatt in den jeweiligen Ordner heften, aber das dauert ewig und man verliert auch leicht die Übersicht. Ich würde empfehlen die Unterlagen den jeweiligen Ordnern zu zuordnen ohne sie gleich ab zu heften. So hat man den besseren Überblick was man genau hat und ob etwas doppelt ist.

Danach braucht man nur noch alles einheften und weg räumen. Und endlich alles geschafft und alles hat seinen Platz.


Dann viel Erfolg! 🙂

Eure Luna

Grundrezept Tomatensauce

Tomatensauce, es gibt nicht viele Saucen die so vielfältig sind, zumindest meiner Meinung nach. Ob als Basis für dunkle Saucen, zum Abschmecken von Currys oder als eigenständige Sauce, eine gute Tomatensauce ist unabdingbar.


Zutaten für 2 Personen:

4          große Tomaten

2          Zwiebeln

2          Knoblauchzehen

1 Dose           Tomaten

200ml             Gemüsebrühe (es geht auch normales Wasser)

Salz, Pfeffer, Oregano, Curry, Sojasauce


Zubereitung:

Zu aller erst stelle ich den Wasserkocher an. Dann werden die Tomaten kreuzförmig eingeschnitten und in eine Schüssel gegeben. Das kochende Wasser wird dann einfach darüber gegeben.

Die Zwiebeln werden in feine Würfel geschnitten, da ich gegarte Zwiebeln nicht wirklich mag, sie aber ein wichtiger Geschmacksträger sind. Wer es mag kann sie auch etwas grober schneiden. Der Knoblauch wird auch so fein wie möglich gehakt.

Dann werden die Tomaten aus dem heißen Wasser genommen und kurz unter kaltes Wasser gehalten. Sie können dann einfach geschält werden. Auch die Kerne sollten entfernt werden, sodass nur das Fruchtfleisch übrig bleibt. Diese wird in grobe Würfel geschnitten.

In einer tiefen Pfanne oder einem Topf werden dann die erst die Zwiebeln bei mittlerer Hitze angedünstet und dann wird der Knoblauch dazu gegeben. Man sollte hier wirklich gut aufpassen, da Knoblauch schnell bitter wird. Dann werden die Tomatenwürfel dazugegeben und kurz mit gedünstet. Mit der Brühe wird dann abgelöscht und die Dosentomaten werden dazu gegeben. Was auch sehr gut schmeckt wenn man getrocknete Tomaten in feinen Würfeln dazu gibt. Das gibt dem ganzen einen intensiveren Geschmack.

Die Sauce kann dann für etw 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Danach geht es ans Würzen. Oregano ist da natürlich ein Muss, denn nichts passt besser. Ich nutze auch sehr gerne Sojasauce und etwas Curry, das mildert den Tomatengeschmack etwas ab und hat auch schon Tomatenhasser überzeugt. Etwas Salz und Pfeffer und die Sauce ist fertig.


Wenn man die Sauce einfrieren möchte, würde ich empfehlen die Sauce noch etwa 30 Minuten einkochen zu lassen. Danach im Ganzen einfrieren oder wie Eiswürfel, die man dann sehr gut portionieren kann.

So das war mein Ergebnis, wirklich lecker oder?

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Guten Appetit.

Es war wirklich lecker=)

Eure Luna